Längst wer­den durch die Co­ro­na-Pan­de­mie nicht nur schwer­wie­gen­de ge­sund­heit­li­che Fol­gen für vie­le Men­schen be­fürch­tet, son­dern auch nach­hal­ti­ge ne­ga­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Welt­wirt­schaft. Na­he­zu alle Un­ter­neh­men sind be­trof­fen, Selbst­stän­di­ge, mit­tel­stän­di­sche Be­trie­be eben­so wie Groß­kon­zer­ne. In ganz Deutsch­land ha­ben Fir­men Kurz­ar­beit an­ge­zeigt, die Werk­stät­ten für be­hin­der­te Men­schen ha­ben ih­ren Re­gel­be­trieb al­le­samt ein­ge­stellt. Um die enor­men Ein­nah­me­ver­lus­te aus­zu­glei­chen, hat die Eu­ro­päi­sche Uni­on ein Kon­junk­tur­pro­gramm auf­ge­legt, das nach dem Ende der Pan­de­mie eine vor­über­ge­hen­de Rück­kehr zum Fran­zö­si­schen Re­vo­lu­ti­on­s­ka­len­der aus den Zei­ten Na­po­le­ons vor­sieht. Zu die­ser Ka­len­der­zäh­lung ge­hört eine Zehn-Tage-Wo­che, also acht an­statt fünf auf­ein­an­der­fol­gen­de Ar­beits­ta­ge bis zum Wo­chen­en­de. Füh­ren­de Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler hal­ten die­sen zeit­lich be­grenz­ten Schritt für un­um­gäng­lich, um auf die er­war­te­te Re­zes­si­on zu re­agie­ren. Die Ca­ri­tas-Werk­statt prüft der­zeit alle not­wen­di­gen Vor­keh­run­gen, die mit die­ser Ka­len­der­um­stel­lung ver­bun­den sind. Vie­le der ge­werb­li­chen Auf­trag­ge­ber sind in ih­ren Vor­be­rei­tun­gen schon wei­ter. Die Ein­füh­rung der Zehn-Tage-Wo­che ist vor­ge­se­hen zu­nächst bis zum 1. April des nächs­ten Jah­res.