Online-Reporterin Martina Harnischmacher muss etwas über einen langjährigen Kollegen loswerden:
Komme ich um 7.00 Uhr in die Werkstatt, ist Steve schon hier. Sehen wir uns, erzählt er mir etwas über Fußball, oder was er so erlebte. Was die Arbeit angeht, behält er stets den Überblick. Jederzeit kannst Du ihn fragen: „Wie viele und welche Schrauben brauchen wir für Auftrag XYZ?“
Auch den aktuellen Bestand im Hochlager hat er im Blick und sagt Bescheid, sobald etwas nachbestellt werden muss. Anders als ich, merkt er sich jede Zahl, jede Schraubengröße. Nebenher sorgt er dafür, dass der Geschirrspüler geleert und das Geschirr weggestellt ist, kümmert er sich in allen Räumen um den Müll und weiß jederzeit, was wohin kommt.
Am PC druckt er die Etiketten, mit dem Hubwagen fährt er das Material an den jeweiligen Bestimmungsort. Weiß einer mal nicht weiter, ist Steve helfend zur Stelle.
Früher war er manchmal sehr gestresst und fragte: „Warum muss ich das immer machen?“
„Guck mal, Steve!“, erwiderte ich ihm dann, „du weißt genau, was wo und wie erledigt werden muss. Und jede Fachkraft weiß, dass sie sich auf dich verlassen kann. Du wirst gefragt, weil du es kannst!“
Nun aber ist es aller höchste Zeit, Steve für all das und noch viel mehr ein herzliches Dankeschön zuzurufen.







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