26. Mai 2026 | Logbuch |
Online-Reporterin Sarah Stoll stellt sich vor
Ich bin 33 Jahre und arbeite seit dem 1. September 2019 in der Caritas-Werkstatt Oranienburg. Zuerst war ich bei Ferdinand Simon im Metallbereich. Dann wollte ich etwas anderes ausprobieren und machte ein Praktikum in der Cantina der Hauptwerkstatt. Dort stellte ich aber fest, dass das nicht so meins ist. Danach ging ich zu B.PLUS, in die Gruppe von Silke Trojan. Mit ihr verstand ich mich sehr gut, ich hatte dort viele Freunde und die Arbeit machte mir Spaß.
Von dort wechselte ich mit B.PLUS in den Aderluch, weil es in der Hauptwerkstatt so unruhig war. Am Aderluch packten wir Zuckerwattestäbchen und Päckchen. Das gefiel mir auch gut, aber leider hatten wir zu wenig Arbeit und mir wurde dann schnell langweilig. Deshalb wechselte ich nun wieder in die Hauptwerkstatt. Zurzeit arbeite ich in der Werbemittelfertigung bei Kai Hämmeling. Der ist voll cool, ich fand auch hier Freunde und weiß mit Andrea Bloch eine sehr liebe Fachkraft in meiner Nähe. Wenn ich Probleme habe, kann ich mit ihr darüber reden. Hier möchte ich bleiben.
22. Mai 2026 | Logbuch |
Die Online-Reporterinnen und Reporter von Hauptwerkstatt und Aderluch erlebten den Zauber der Handpan
Zu unserem vorletzten Redaktionstreffen brachte uns Reporter-Kollege Konstantin seine Fachkraft Doreen Witt mit. Vor drei Jahren hatte es Doreen erwischt. Sie erlag dem Zauber eines besonderen Musikinstruments, der Handpan: „Meine Begeisterung schwappte in meine Arbeit im Förderbereich rüber und ich brachte mein Instrument zunächst in unserer Entspannungsrunde zum Einsatz.“ Ihre Beschäftigten waren begeistert, das sprach sich herum. Zusammen mit ihrer Kollegin Carmen Preuß entspannte sie bei den letztjährigen Gesundheitstagen Beschäftigte aller drei Werkstatt-Standorte. Nun besuchte sie uns – und so erlebten wir das Ganze:
Erik: Ich fand dieses Instrument sehr schön beruhigend. Die Klänge der Handpan wirkten angenehm entspannend.
Lara: Beim Zuhören baut man Stress ab. Ich konnte dabei herrlich runterfahren und war anschließend nicht mehr so müde wie vorher.
Michaela: Wenn man sich schlapp fühlt, kann man hier neue Energie tanken. Ein tolles Gefühl, es auszuprobieren! Dieses Erlebnis sollte auch anderen Beschäftigten und Fachkräften ermöglicht werden.
Marco: Die Handpan ist nicht nur zum Spielen da, sondern auch zum Stressabbau für Körper, Geist und Seele.
Sarah: Toll fand ich, dass wir das Instrument ausprobieren durften!
Vanessa: Ich bin sprachlos, so schön war es!
Nun wünschen wir allen ein frohes Pfingstfest.
21. Mai 2026 | Logbuch |
Online Reporter Vanessa Verderber und Frank Nussbücker gingen beim gestrigen Berliner Firmenlauf mit auf die Strecke
Vanessa: Ich war wieder einmal sehr aufgeregt. Wir trafen uns am Bahnhof Oranienburg und stiegen in die S Bahn ein, in die nach und nach weitere Werkstatt-Mitglieder zustiegen. Die Stimmung war auf jeden Fall voller Vorfreude und Begeisterung. In Berlin angekommen, machten wir noch ein paar coole Gruppenbilder und hatten eine Menge Spaß dabei. Unsere Taschen gaben wir diesmal gleich vorne ab, was uns im Nachhinein eine Menge Zeit sparte, um die Bahn zurück zu schaffen.
Frank: Einmal mehr war unsere Caritas-Werkstatt, bestens organisiert von Sabine Schrader, mit einem starken Team aus Beschäftigten und Mitarbeitern vertreten. Für Alexandra Hesse und Detlef Roß war es gar der zweite sportliche Höhepunkt des Tages. Waren sie doch bereits am Vormittag beim Integrationssportfest in Hennigsdorf am Start. Alle kamen wir nach den angesetzten 5 Kilometern wohlbehalten ins Ziel – und Verena Noelting belegte Rang 2 im Gesamtklassement der Skaterinnen! Wenn das keine Erfolge sind, was dann?
Vanessa: Ich freue mich jetzt schon aufs nächste Jahr. Natürlich bin ich beim nächsten Lauf-Event wieder dabei! Du auch?
20. Mai 2026 | Logbuch |
Online-Reporter Alonzo Münn berichtet vom großen Integrations-Sportfest in Hennigsdorf
Hallo Leute, heute war das Sportfest richtig cool, und der rbb war ebenfalls vor Ort! Die verschiedenen Sportarten machten uns großen Spaß, trotz des Regens! Die Disziplinen hießen Gummistiefelweitwurf, Kugelkette, Ball-Übergeben (offiziell Luftballon-Parcours), Basecap-Diskus, Basketball und Geschicklichkeit. Detlef Roß gewann den Pokal als bester Sportler der Altersklasse 50 Plus!
Heute Abend sind wir im TV zu sehen, in rbb der Tag um 19.00 Uhr. Es gab auch was zu gewinnen. Ich bekam ein minecraft-Workbook, das nutze ich für meine Artikel als Online-Reporter!
19. Mai 2026 | Logbuch |
Die Online-Reporterinnen & Reporter vom Heidering ließen sich von Angi Geißler über deren Zeit am damals neuen Standort erzählen:
Anfangs kam Iris Arndt einmal die Woche für zwei Stunden als Fachdienst an den Aderluch. Schnell wurde jedoch klar: Wir brauchen hier ständig jemanden vor Ort. Dieser jemand sollte ich sein. So war ich ab Mitte 2017 die erste vom Fachdienst, die hier am neuen Standort ihr Büro bezog. Es befand sich in etwa dort. wo jetzt der Gruppenraum von Frau Bahn ist.
Ich musste mich erst einmal reinfinden. Gehörte zum B.PLUS-Konzept doch eine engmaschigere Betreuung der Beschäftigten als sonst üblich. Ich wollte nahe an den Menschen sein und sie so gut wie möglich zusammenbringen. So fing ich an, auch die anstehenden Festlichkeiten mit zu organisieren.
Als wieder mal eine Bombenentschärfung anstand, unterbreitete ich den im Sperrkreis Wohnenden das Angebot, zu uns in den Aderluch zu kommen. Viele waren in Sorge, so versuchte ich, die Stimmung etwas aufzulockern. Zusammen verbrachten wir die Zeit mit gemeinsamen Spielen im Speisesaal, und zum Mittagessen bestellten wir nebenan Pizza. Genau wie einige Beschäftigte ging ich öfter rüber in den Pizza-Laden. (Siehe Foto) Bei der Bombenentschärfung fragten wir vorher ab, wer welche Pizza möchte. Als am frühen Abend die Entwarnungs-Sirenen erklangen, fuhren wir einige unserer Gäste nach Hause.
Im Speisesaal, welcher direkt neben meinem Büro lag, war es aufgrund der fehlenden Schall-Isolierung so laut wie in einer riesigen Bahnhofshalle. Das abzumildern, brachten wir Schallschutz-Vorrichtungen aus schwer entflammbarem Material an, welche von der Decke hängen. Sie erwiesen sich als echter Gewinn für den gesamten Standort.
Ich fand es sehr schön, dass wir hier so ein kleiner, in sich geschlossener Bereich waren. Den Aderluch erlebte ich als eine Welt für sich. Dieser Standort fühlte sich anders an als Heidering und Hauptwerkstatt, mit denen wir, nicht zuletzt durch die gemeinsamen Feste, dennoch verbunden waren. Vor allem für B.PLUS war das hier der ideale Ort.
Es war nicht meine Idee, den Aderluch wieder zu verlassen, aber viele organisatorische Aspekte führten nach etwa zwei Jahren genau dazu. Als Fachdienst folgte mir zunächst Sabrina Hirschfeld und schließlich Maik Dessombes, der heute hier eine feste Größe ist. Ich denke sehr gern an meine Zeit dort zurück.
18. Mai 2026 | Logbuch |
Online-Reporterin Ina Krause berichtet von der Gartenarbeit
Wir gestalten bei uns am Aderluch ein Blumenbeet. Letztes Jahr hatten wir das Beet aufgeräumt und darauf Sonnenblumen sowie Lavendel gepflanzt. Im Herbst steckten wir dort Tulpenzwiebeln.
Diesen Frühling säten wir in unserem Gruppenraum Blumensamen in Schalen aus und gossen sie regelmäßig. Nicht lange, da streckten die ersten Pflanzen ihre Köpfchen aus der Erde. Raus aufs Beet konnten wir sie aber erst setzen, als die Eisheiligen vorbei waren. Wir werden auch Erdbeeren pflanzen, weil wir dann welche naschen können. Darauf freue ich mich jetzt schon!
13. Mai 2026 | Logbuch |
Online-Reporter Michael Benter war aufmerksam
Während unseres letzten Online-Reporter-Treffens passierte es: Plötzlich ertönte draußen auf dem Flur eine laute Sirene. Ich reagierte sofort und sagte zu unserem Assistenten Frank: „Wir müssen nach draußen gehen!“
„Und wir müssen die Fenster zu machen!“, fügte Moni hinzu.
Alle benutzten die Treppe und nicht den Fahrstuhl. Der könnte nämlich im Brandfall steckenbleiben.
Der gesamte Standort sammelte sich draußen auf zwei Stellplätzen. Einer ist vorne, auf dem Parkplatz bei der Montage. Die Demontage sammelt sich hinten am Pavillon, wo sich der andere Parkplatz befindet.
Eine Reporter-Kollegin bemerkte, es wäre noch etwas übersichtlicher, wenn sich die Beschäftigten und Fachkräfte jeweils in Zweierreihen aufstellen würden. Aber alle wussten, was sie zu tun hatten und wo sie hinmüssen. Auch im Brandfall wäre unser Standort sicher evakuiert gewesen.
11. Mai 2026 | Logbuch |
Martina und Kristin vom Shuttle-Team über die Schulter geschaut
„Wer von euch fährt mich heute?“, fragt uns nahezu täglich eine Kollegin. Das ist nicht immer gleich zu bewantworten.
Neulich holten wir in Bernau einen Ersatzwagen ab, denn unser Elektro-Opel ist gerade in der Werkstatt. Nun haben wir für zwei Wochen einen „Neuen“. Der kommt deutlich geräuschvoller daher, und wir müssen ihn betanken – mit Diesel, nicht mit Benzin, bitte merken! Vergeblich tippen wir auf jenen Platz im Cockpit, an dem sich bei unserem Opel der Türöffner befindet. Dafür wartet der Leihwagen mit einer elektrischen Heckklappe auf.
Als wir losdüsten, ihn abzuholen, hatten wir noch nicht abgestimmt, wer von uns welche der anstehenden Touren übernimmt. Auf der Rückfahrt trafen wir unseren Fahrerkollegen Steve auf seiner Tour. Wir hielten nebeneinander und besprachen uns von Auto zu Auto: „Sollen wir die Postrunde erledigen?“
„Das wäre cool, ich hab‘ gerade die Wäsche geholt.“
„Ok, dann kümmern wir uns um die Post, und du holst Du Frank vom Bahnhof ab.“
Wie besprochen, so gemacht! Das Ganze ist typisch für unsere Arbeit. Unseren Tourenplan halten wir stets ein, aber bei der Umsetzung müssen wir flexibel sein. Die Antwort auf die oben gestellte Frage lautet also Tag für Tag: „Wer dich fährt? Wir, das Shuttle-Team!“
6. Mai 2026 | Logbuch |
Online-Reporterin Ina Krause berichtet live von einem alljährlichen besonderen Ereignis am Aderluch
Heute, am Mittwoch, dem 6. Mai 2026, findet unser Sportfest statt, welches bei uns den Namen Aderlympics trägt. Der Regen kann uns nichts, und wir üben uns in vielen Sportarten, zum Beispiel Tischtennis-Ball. Eier-Slalom-Lauf, Kegeln, Dosenwerfen und vieles mehr.
Und zum Mittag wird gegrillt, also: Es gibt heute jede Menge Spaß, und jeder gibt sein Bestes, großartige Stimmung bei uns am Aderluch!
4. Mai 2026 | Logbuch |
Marcel Teichmann erzählt, aufgeschrieben von den Online-Reportern vom Heidering:
Vieles in unserem Betriebsablauf am neuen Werkstatt-Standort war ungewohnt. Jeder musste seinen Platz hier erstmal finden. Wir hatten noch kein Auto vor Ort, also transportierten wir zunächst alles in privaten Fahrzeugen. Gemeinsam pusteten wir den sprichwörtlichen Sand aus dem Getriebe, in guter Zusammenarbeit ruckelte sich auch hierbei alles zusammen.
Wie zuvor am Heidering herrschte auch am Aderluch ständig Bewegung. Je nach Auftrag oder Beschäftigtenzuwachs stellten wir Wände um oder montierten Insektengitter vor die Fenster wie zum Beispiel für die Röhrchen-Abteilung, welche bis zum Ende jenes Auftrags ebenfalls an den Aderluch zog. Kaum war eine Wand weg, mussten wir sie auch schon wieder am neuen Ort aufstellen.
Ein Novum bestand darin, dass bei B.PLUS Förderbereichs- und Arbeitsbeschäftigte zusammenkommen. Das war unsere bewusste Entscheidung, von der beide Seiten profitieren. Die Beschäftigten aus dem Arbeitsbereich erhöhen ihre soziale Kompetenz, indem sie ihren Förderbereichs-Kollegen helfend beiseitestehen. Diese hingegen wachsen oftmals über sich hinaus, um ihre Selbständigkeit zu beweisen und zu stärken. Somit profitieren am Ende alle aneinander. Die Idee zu dieser Durchmischung kam uns bereits zuvor in der Hauptwerkstatt. Nun eröffnete sich am neuen Standort die Chance, sie zu verwirklichen!
Die Beschäftigtenzahl wuchs und wuchs, sodass unten bald kein Platz mehr für Fachdienst und Standortleitung blieb. Wo sollten wir hin? Als wir den Vermieter darauf ansprachen, ließ er uns wissen: „Im Nachbaraufgang ist eine Zweiraumwohnung frei!“ So zogen Fachdienst und Produktionsleitung 2021 hinauf in den 1. Stock, wo wir bis heute sitzen.
Gleichzeitig übernahmen wir die Gewerbefläche der Pizzeria, um B.PLUS zu erweitern. Das Equipment integrierten wir in die Cantina der Hauptwerkstatt. Dort ist nunmehr jeden Donnerstag Pizzatag!
Anfangs verzeichneten wir am Aderluch eine enorme Fluktuation. Doch wer heute hier arbeitet, will nicht mehr weg, vor Ort herrscht eine hohe Zufriedenheit und Standortverbundenheit. Mitarbeitende wie Beschäftigte machen den Aderluch zu einem bunten, vielseitigen, zu einem großartigen Ort, den man nebenbei auch Arbeitsplatz nennt. Ich selbst bin längst ein überzeugter Aderlucher!
29. April 2026 | Logbuch |
Online-Reporter Marco Rasch nimmt uns in seinem ersten Artikel in den Kerzenbereich mit
Das Prinzip, nach dem wir arbeiten, ist denkbar einfach, es heißt: Aus Alt mach Neu! Kunden stellen uns alte Kerzenreste in Tonnen an unterschiedlichen Sammelstellen bereit wie zum Beispiel in Oranienburg im Weltladen oder in Berlin Kreuzberger Gemeinden. In unser Betriebsauto passen maximal zwei Tonnen, deren Inhalt wir erst einmal sortieren.
Dazu stellen wir mehrere Kisten auf den Tisch, eine Blaue für Ausschuss und Rote für Material, welches wir als gut befinden. Die Kerzen aus der roten Kiste reinigen wir. Jede einzelne wird gesäubert, sprich: Wir entfernen die äußere Farb- oder Schmutzschicht und entnehmen ihr den Docht.
Das Wachs schmelzen wir im heißen Wasserbad. Aus einem großen Topf geben wir das flüssige Wachs je nach Farbe in kleine Gießgefäße. Unter Aufsicht eines Betreuers gießen wir es in die verschiedenen Formen. Diese versahen wir zuvor je nach Größe mit einem auf die entsprechende Länge zugeschnittenen Docht. Nun füllen wir die Behälter entsprechend Kundenwunsch mit der oder den entsprechenden Farben auf – und fertig sind unsere nigelnagelneuen Kerzen! Zu Ostern zum Beispiel gestalteten wir diese richtig schön bunt, vor allem in Gelb und Grün, passend zum Frühling!
27. April 2026 | Logbuch |
Erzählt von Marcel Teichmann, aufgeschrieben von den Online-Reportern vom Heidering:
Der ehemalige Aldi-Markt am Aderluch glich im Grunde einer leeren Turnhalle. Die Räumlichkeiten eines Blumenladens sowie einer Schlecker- und Bäckerei-Filiale, die wir ebenfalls angemietet hatten, waren nicht mit der „Turnhalle“ verbunden. Die für uns notwendigen Verbindungen mussten wir neu schaffen. Das bedeutete tagelange Sägearbeiten gewaltigen Ausmaßes. Riesige Sägeblätter fraßen sich in die Wände – eine mächtige Sauerei inklusive jeder Menge Lärm. Die von uns vorab informierten Mieter besänftigten wir mit diversen Geschenken und Aufmerksamkeiten.
Die Arbeitsräume brauchen Tageslicht, die Sanitärbereiche samt Umkleiden kamen nach innen. Dazu positionierten wir in der Halle Trockenbauwände, aber wo lagen die Wasser- und anderen Versorgungsleitungen? Gemeinsam wälzten wir alte Baupläne, jede Woche gabs eine Baubegehung mit Herrn Hoberg, dem Stellvertreter von Herrn Lau.
Den Ausbau realisierten wir, wie zuvor am Heidering, viel in Eigenleistung. Norbert Keppe war wieder mit dabei, dazu zahlreiche Beschäftigte und Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen. Wir guckten dabei nicht auf die Uhr, rissen viel heraus, bauten eine Menge um und zurück. Neueinbauten ließen wir durch Fachfirmen vornehmen, ebenso die Installation der Elektrik und Sanitäreinrichtungen.
Die von uns entkleideten Hallenwände gefielen uns. Wir wollten den Industrie-Charme dieses Ortes erhalten, allerdings mussten wir einiges für die Schallisolierung tun. Eveline Berg richtete die Küche ein, das hieß: Vom kleinen Löffeln bis zu Herd, Spüle und diversen Küchenmaschinen und Geräten alles neu bestellen und positionieren.
Acht Monate dauerte der Bau. Bereits im Juni 2016 zog der Bereich B.PLUS hierher. Mit dem Umzug machten wir mehrere neue Gruppen auf, etliche neue Beschäftigte kamen hinzu. Außerdem zog die von mir geleitete Werbetechnik vom Heidering an den Aderluch.
Die offizielle Eröffnungsfeier folgte am 10. November 2016. Dazu luden wir die Mieter des Hauses ein, um gemeinsam den Start zu feiern und uns als neuen Teil der Umgebung vorzustellen. Stilecht bewirtet aus der Pizzeria, die damals ebenfalls noch zum Objekt gehörte. Diese Pizzeria sollte später für uns als Caritas-Werkstatt noch eine besondere Bedeutung bekommen. Doch das ist eine andere Geschichte.