Hier möch­te ich bleiben

Hier möch­te ich bleiben

On­line-Re­por­te­rin Sa­rah Stoll stellt sich vor

Ich bin 33 Jah­re und ar­bei­te seit dem 1. Sep­tem­ber 2019 in der Ca­ri­tas-Werk­statt Ora­ni­en­burg. Zu­erst war ich bei Fer­di­nand Si­mon im Me­tall­be­reich. Dann woll­te ich et­was an­de­res aus­pro­bie­ren und mach­te ein Prak­ti­kum in der Can­ti­na der Haupt­werk­statt. Dort stell­te ich aber fest, dass das nicht so meins ist. Da­nach ging ich zu B.PLUS, in die Grup­pe von Sil­ke Tro­jan. Mit ihr ver­stand ich mich sehr gut, ich hat­te dort vie­le Freun­de und die Ar­beit mach­te mir Spaß.

Von dort wech­sel­te ich mit B.PLUS in den Ader­luch, weil es in der Haupt­werk­statt so un­ru­hig war. Am Ader­luch pack­ten wir Zu­cker­wat­te­stäb­chen und Päck­chen. Das ge­fiel mir auch gut, aber lei­der hat­ten wir zu we­nig Ar­beit und mir wur­de dann schnell lang­wei­lig. Des­halb wech­sel­te ich nun wie­der in die Haupt­werk­statt. Zur­zeit ar­bei­te ich in der Wer­be­mit­tel­fer­ti­gung bei Kai Häm­mel­ing. Der ist voll cool, ich fand auch hier Freun­de und weiß mit An­drea Bloch eine sehr lie­be Fach­kraft in mei­ner Nähe. Wenn ich Pro­ble­me habe, kann ich mit ihr dar­über re­den. Hier möch­te ich bleiben.

Ent­span­nen und Runterschalten

Ent­span­nen und Runterschalten

Die On­line-Re­por­te­rin­nen und Re­por­ter von Haupt­werk­statt und Ader­luch er­leb­ten den Zau­ber der Handpan

Zu un­se­rem vor­letz­ten Re­dak­ti­ons­tref­fen brach­te uns Re­por­ter-Kol­le­ge Kon­stan­tin sei­ne Fach­kraft Do­reen Witt mit. Vor drei Jah­ren hat­te es Do­reen er­wischt. Sie er­lag dem Zau­ber ei­nes be­son­de­ren Mu­sik­in­stru­ments, der Hand­pan: „Mei­ne Be­geis­te­rung schwapp­te in mei­ne Ar­beit im För­der­be­reich rü­ber und ich brach­te mein In­stru­ment zu­nächst in un­se­rer Ent­span­nungs­run­de zum Ein­satz.“ Ihre Be­schäf­tig­ten wa­ren be­geis­tert, das sprach sich her­um. Zu­sam­men mit ih­rer Kol­le­gin Car­men Preuß ent­spann­te sie bei den letzt­jäh­ri­gen Ge­sund­heits­ta­gen Be­schäf­tig­te al­ler drei Werk­statt-Stand­or­te. Nun be­such­te sie uns – und so er­leb­ten wir das Ganze:

Erik: Ich fand die­ses In­stru­ment sehr schön be­ru­hi­gend. Die Klän­ge der Hand­pan wirk­ten an­ge­nehm entspannend.

Lara: Beim Zu­hö­ren baut man Stress ab. Ich konn­te da­bei herr­lich run­ter­fah­ren und war an­schlie­ßend nicht mehr so müde wie vorher.

Mi­chae­la: Wenn man sich schlapp fühlt, kann man hier neue En­er­gie tan­ken. Ein tol­les Ge­fühl, es aus­zu­pro­bie­ren! Die­ses Er­leb­nis soll­te auch an­de­ren Be­schäf­tig­ten und Fach­kräf­ten er­mög­licht werden.

Mar­co: Die Hand­pan ist nicht nur zum Spie­len da, son­dern auch zum Stress­ab­bau für Kör­per, Geist und Seele.

Sa­rah: Toll fand ich, dass wir das In­stru­ment aus­pro­bie­ren durften!

Va­nes­sa: Ich bin sprach­los, so schön war es!

Nun wün­schen wir al­len ein fro­hes Pfingstfest.

Eine bä­ren­star­ke Teamleistung

Eine bä­ren­star­ke Teamleistung

On­line Re­por­ter Va­nes­sa Ver­der­ber und Frank Nuss­bü­cker gin­gen beim gest­ri­gen Ber­li­ner Fir­men­lauf mit auf die Strecke

Va­nes­sa: Ich war wie­der ein­mal sehr auf­ge­regt. Wir tra­fen uns am Bahn­hof Ora­ni­en­burg und stie­gen in die S Bahn ein, in die nach und nach wei­te­re Werk­statt-Mit­glie­der zu­stie­gen. Die Stim­mung war auf je­den Fall vol­ler Vor­freu­de und Be­geis­te­rung. In Ber­lin an­ge­kom­men, mach­ten wir noch ein paar coo­le Grup­pen­bil­der und hat­ten eine Men­ge Spaß da­bei. Un­se­re Ta­schen ga­ben wir dies­mal gleich vor­ne ab, was uns im Nach­hin­ein eine Men­ge Zeit spar­te, um die Bahn zu­rück zu schaffen. 

Frank: Ein­mal mehr war un­se­re Ca­ri­tas-Werk­statt, bes­tens or­ga­ni­siert von Sa­bi­ne Schr­a­der, mit ei­nem star­ken Team aus Be­schäf­tig­ten und Mit­ar­bei­tern ver­tre­ten. Für Alex­an­dra Hes­se und Det­lef Roß war es gar der zwei­te sport­li­che Hö­he­punkt des Ta­ges. Wa­ren sie doch be­reits am Vor­mit­tag beim In­te­gra­ti­ons­sport­fest in Hen­nigs­dorf am Start. Alle ka­men wir nach den an­ge­setz­ten 5 Ki­lo­me­tern wohl­be­hal­ten ins Ziel – und Ve­re­na Noel­ting be­leg­te Rang 2 im Ge­samt­klas­se­ment der Ska­te­rin­nen! Wenn das kei­ne Er­fol­ge sind, was dann?

Va­nes­sa: Ich freue mich jetzt schon aufs nächs­te Jahr. Na­tür­lich bin ich beim nächs­ten Lauf-Event wie­der da­bei! Du auch?

Sport frei – Buch auf!

Sport frei – Buch auf!

On­line-Re­por­ter Alon­zo Münn be­rich­tet vom gro­ßen In­te­gra­ti­ons-Sport­fest in Hennigsdorf

Hal­lo Leu­te, heu­te war das Sport­fest rich­tig cool, und der rbb war eben­falls vor Ort! Die ver­schie­de­nen Sport­ar­ten mach­ten uns gro­ßen Spaß, trotz des Re­gens! Die Dis­zi­pli­nen hie­ßen Gum­mi­stie­fel­weit­wurf, Ku­gel­ket­te, Ball-Über­ge­ben (of­fi­zi­ell Luft­bal­lon-Par­cours), Base­cap-Dis­kus, Bas­ket­ball und Ge­schick­lich­keit. Det­lef Roß ge­wann den Po­kal als bes­ter Sport­ler der Al­ters­klas­se 50 Plus!

Heu­te Abend sind wir im TV zu se­hen, in rbb der Tag um 19.00 Uhr. Es gab auch was zu ge­win­nen. Ich be­kam ein mine­craft-Work­book, das nut­ze ich für mei­ne Ar­ti­kel als Online-Reporter!

Eine Welt für sich – Als Fach­dienst am Aderluch

Eine Welt für sich – Als Fach­dienst am Aderluch

Die On­line-Re­por­te­rin­nen & Re­por­ter vom Hei­de­ring lie­ßen sich von Angi Geiß­ler über de­ren Zeit am da­mals neu­en Stand­ort erzählen:

An­fangs kam Iris Arndt ein­mal die Wo­che für zwei Stun­den als Fach­dienst an den Ader­luch. Schnell wur­de je­doch klar: Wir brau­chen hier stän­dig je­man­den vor Ort. Die­ser je­mand soll­te ich sein. So war ich ab Mit­te 2017 die ers­te vom Fach­dienst, die hier am neu­en Stand­ort ihr Büro be­zog. Es be­fand sich in etwa dort. wo jetzt der Grup­pen­raum von Frau Bahn ist.

Ich muss­te mich erst ein­mal rein­fin­den. Ge­hör­te zum B.PLUS-Konzept doch eine eng­ma­schi­ge­re Be­treu­ung der Be­schäf­tig­ten als sonst üb­lich. Ich woll­te nahe an den Men­schen sein und sie so gut wie mög­lich zu­sam­men­brin­gen. So fing ich an, auch die an­ste­hen­den Fest­lich­kei­ten mit zu organisieren.

Als wie­der mal eine Bom­ben­ent­schär­fung an­stand, un­ter­brei­te­te ich den im Sperr­kreis Woh­nen­den das An­ge­bot, zu uns in den Ader­luch zu kom­men. Vie­le wa­ren in Sor­ge, so ver­such­te ich, die Stim­mung et­was auf­zu­lo­ckern. Zu­sam­men ver­brach­ten wir die Zeit mit ge­mein­sa­men Spie­len im Spei­se­saal, und zum Mit­tag­essen be­stell­ten wir ne­ben­an Piz­za. Ge­nau wie ei­ni­ge Be­schäf­tig­te ging ich öf­ter rü­ber in den Piz­za-La­den. (Sie­he Foto) Bei der Bom­ben­ent­schär­fung frag­ten wir vor­her ab, wer wel­che Piz­za möch­te. Als am frü­hen Abend die Ent­war­nungs-Si­re­nen er­klan­gen, fuh­ren wir ei­ni­ge un­se­rer Gäs­te nach Hause.

Im Spei­se­saal, wel­cher di­rekt ne­ben mei­nem Büro lag, war es auf­grund der feh­len­den Schall-Iso­lie­rung so laut wie in ei­ner rie­si­gen Bahn­hofs­hal­le. Das ab­zu­mil­dern, brach­ten wir Schall­schutz-Vor­rich­tun­gen aus schwer ent­flamm­ba­rem Ma­te­ri­al an, wel­che von der De­cke hän­gen. Sie er­wie­sen sich als ech­ter Ge­winn für den ge­sam­ten Standort.

Ich fand es sehr schön, dass wir hier so ein klei­ner, in sich ge­schlos­se­ner Be­reich wa­ren. Den Ader­luch er­leb­te ich als eine Welt für sich. Die­ser Stand­ort fühl­te sich an­ders an als Hei­de­ring und Haupt­werk­statt, mit de­nen wir, nicht zu­letzt durch die ge­mein­sa­men Fes­te, den­noch ver­bun­den wa­ren. Vor al­lem für B.PLUS war das hier der idea­le Ort.

Es war nicht mei­ne Idee, den Ader­luch wie­der zu ver­las­sen, aber vie­le or­ga­ni­sa­to­ri­sche Aspek­te führ­ten nach etwa zwei Jah­ren ge­nau dazu. Als Fach­dienst folg­te mir zu­nächst Sa­bri­na Hirsch­feld und schließ­lich Maik Dess­om­bes, der heu­te hier eine fes­te Grö­ße ist. Ich den­ke sehr gern an mei­ne Zeit dort zurück.

Es grünt und blüht!

Es grünt und blüht!

On­line-Re­por­te­rin Ina Krau­se be­rich­tet von der Gartenarbeit

Wir ge­stal­ten bei uns am Ader­luch ein Blu­men­beet. Letz­tes Jahr hat­ten wir das Beet auf­ge­räumt und dar­auf Son­nen­blu­men so­wie La­ven­del ge­pflanzt. Im Herbst steck­ten wir dort Tulpenzwiebeln.

Die­sen Früh­ling sä­ten wir in un­se­rem Grup­pen­raum Blu­men­sa­men in Scha­len aus und gos­sen sie re­gel­mä­ßig. Nicht lan­ge, da streck­ten die ers­ten Pflan­zen ihre Köpf­chen aus der Erde. Raus aufs Beet konn­ten wir sie aber erst set­zen, als die Eis­hei­li­gen vor­bei wa­ren. Wir wer­den auch Erd­bee­ren pflan­zen, weil wir dann wel­che na­schen kön­nen. Dar­auf freue ich mich jetzt schon!

Pro­be-Alarm am Heidering

Pro­be-Alarm am Heidering

On­line-Re­por­ter Mi­cha­el Ben­ter war aufmerksam

Wäh­rend un­se­res letz­ten On­line-Re­por­ter-Tref­fens pas­sier­te es: Plötz­lich er­tön­te drau­ßen auf dem Flur eine lau­te Si­re­ne. Ich re­agier­te so­fort und sag­te zu un­se­rem As­sis­ten­ten Frank: „Wir müs­sen nach drau­ßen gehen!“

Und wir müs­sen die Fens­ter zu ma­chen!“, füg­te Moni hinzu.

Alle be­nutz­ten die Trep­pe und nicht den Fahr­stuhl. Der könn­te näm­lich im Brand­fall steckenbleiben.

Der ge­sam­te Stand­ort sam­mel­te sich drau­ßen auf zwei Stell­plät­zen. Ei­ner ist vor­ne, auf dem Park­platz bei der Mon­ta­ge. Die De­mon­ta­ge sam­melt sich hin­ten am Pa­vil­lon, wo sich der an­de­re Park­platz befindet.

Eine Re­por­ter-Kol­le­gin be­merk­te, es wäre noch et­was über­sicht­li­cher, wenn sich die Be­schäf­tig­ten und Fach­kräf­te je­weils in Zwei­er­rei­hen auf­stel­len wür­den. Aber alle wuss­ten, was sie zu tun hat­ten und wo sie hin­müs­sen. Auch im Brand­fall wäre un­ser Stand­ort si­cher eva­ku­iert gewesen.

Nichts ohne Plan, und doch spontan

Nichts ohne Plan, und doch spontan

Mar­ti­na und Kris­tin vom Shut­tle-Team über die Schul­ter geschaut

Wer von euch fährt mich heu­te?“, fragt uns na­he­zu täg­lich eine Kol­le­gin. Das ist nicht im­mer gleich zu bewantworten.

Neu­lich hol­ten wir in Ber­nau ei­nen Er­satz­wa­gen ab, denn un­ser Elek­tro-Opel ist ge­ra­de in der Werk­statt. Nun ha­ben wir für zwei Wo­chen ei­nen „Neu­en“. Der kommt deut­lich ge­räusch­vol­ler da­her, und wir müs­sen ihn be­tan­ken – mit Die­sel, nicht mit Ben­zin, bit­te mer­ken! Ver­geb­lich tip­pen wir auf je­nen Platz im Cock­pit, an dem sich bei un­se­rem Opel der Tür­öff­ner be­fin­det. Da­für war­tet der Leih­wa­gen mit ei­ner elek­tri­schen Heck­klap­pe auf.

Als wir los­düs­ten, ihn ab­zu­ho­len, hat­ten wir noch nicht ab­ge­stimmt, wer von uns wel­che der an­ste­hen­den Tou­ren über­nimmt. Auf der Rück­fahrt tra­fen wir un­se­ren Fah­rer­kol­le­gen Ste­ve auf sei­ner Tour. Wir hiel­ten ne­ben­ein­an­der und be­spra­chen uns von Auto zu Auto: „Sol­len wir die Post­run­de erledigen?“

Das wäre cool, ich hab‘ ge­ra­de die Wä­sche geholt.“

Ok, dann küm­mern wir uns um die Post, und du holst Du Frank vom Bahn­hof ab.“

Wie be­spro­chen, so ge­macht! Das Gan­ze ist ty­pisch für un­se­re Ar­beit. Un­se­ren Tou­ren­plan hal­ten wir stets ein, aber bei der Um­set­zung müs­sen wir fle­xi­bel sein. Die Ant­wort auf die oben ge­stell­te Fra­ge lau­tet also Tag für Tag: „Wer dich fährt? Wir, das Shuttle-Team!“

Ader­lym­pics trot­zen je­dem Regen

Ader­lym­pics trot­zen je­dem Regen

On­line-Re­por­te­rin Ina Krau­se be­rich­tet live von ei­nem all­jähr­li­chen be­son­de­ren Er­eig­nis am Aderluch

Heu­te, am Mitt­woch, dem 6. Mai 2026, fin­det un­ser Sport­fest statt, wel­ches bei uns den Na­men Ader­lym­pics trägt. Der Re­gen kann uns nichts, und wir üben uns in vie­len Sport­ar­ten, zum Bei­spiel Tisch­ten­nis-Ball. Eier-Sla­lom-Lauf, Ke­geln, Do­sen­wer­fen und vie­les mehr.

Und zum Mit­tag wird ge­grillt, also: Es gibt heu­te jede Men­ge Spaß, und je­der gibt sein Bes­tes, groß­ar­ti­ge Stim­mung bei uns am Aderluch!

Wir sind Ader­lu­cher! – Der neue Stand­ort, Teil 4

Wir sind Ader­lu­cher! – Der neue Stand­ort, Teil 4

Mar­cel Teich­mann er­zählt, auf­ge­schrie­ben von den On­line-Re­por­tern vom Heidering:

Vie­les in un­se­rem Be­triebs­ab­lauf am neu­en Werk­statt-Stand­ort war un­ge­wohnt. Je­der muss­te sei­nen Platz hier erst­mal fin­den. Wir hat­ten noch kein Auto vor Ort, also trans­por­tier­ten wir zu­nächst al­les in pri­va­ten Fahr­zeu­gen. Ge­mein­sam pus­te­ten wir den sprich­wört­li­chen Sand aus dem Ge­trie­be, in gu­ter Zu­sam­men­ar­beit ru­ckel­te sich auch hier­bei al­les zusammen.

Wie zu­vor am Hei­de­ring herrsch­te auch am Ader­luch stän­dig Be­we­gung. Je nach Auf­trag oder Be­schäf­tig­ten­zu­wachs stell­ten wir Wän­de um oder mon­tier­ten In­sek­ten­git­ter vor die Fens­ter wie zum Bei­spiel für die Röhr­chen-Ab­tei­lung, wel­che bis zum Ende je­nes Auf­trags eben­falls an den Ader­luch zog. Kaum war eine Wand weg, muss­ten wir sie auch schon wie­der am neu­en Ort aufstellen.

Ein No­vum be­stand dar­in, dass bei B.PLUS För­der­be­reichs- und Ar­beits­be­schäf­tig­te zu­sam­men­kom­men. Das war un­se­re be­wuss­te Ent­schei­dung, von der bei­de Sei­ten pro­fi­tie­ren. Die Be­schäf­tig­ten aus dem Ar­beits­be­reich er­hö­hen ihre so­zia­le Kom­pe­tenz, in­dem sie ih­ren För­der­be­reichs-Kol­le­gen hel­fend bei­sei­te­ste­hen. Die­se hin­ge­gen wach­sen oft­mals über sich hin­aus, um ihre Selb­stän­dig­keit zu be­wei­sen und zu stär­ken. So­mit pro­fi­tie­ren am Ende alle an­ein­an­der. Die Idee zu die­ser Durch­mi­schung kam uns be­reits zu­vor in der Haupt­werk­statt. Nun er­öff­ne­te sich am neu­en Stand­ort die Chan­ce, sie zu verwirklichen!

Die Be­schäf­tig­ten­zahl wuchs und wuchs, so­dass un­ten bald kein Platz mehr für Fach­dienst und Stand­ort­lei­tung blieb. Wo soll­ten wir hin? Als wir den Ver­mie­ter dar­auf an­spra­chen, ließ er uns wis­sen: „Im Nach­bar­auf­gang ist eine Zwei­raum­woh­nung frei!“ So zo­gen Fach­dienst und Pro­duk­ti­ons­lei­tung 2021 hin­auf in den 1. Stock, wo wir bis heu­te sitzen.

Gleich­zei­tig über­nah­men wir die Ge­wer­be­flä­che der Piz­ze­ria, um B.PLUS zu er­wei­tern. Das Equip­ment in­te­grier­ten wir in die Can­ti­na der Haupt­werk­statt. Dort ist nun­mehr je­den Don­ners­tag Pizzatag!

An­fangs ver­zeich­ne­ten wir am Ader­luch eine enor­me Fluk­tua­ti­on. Doch wer heu­te hier ar­bei­tet, will nicht mehr weg, vor Ort herrscht eine hohe Zu­frie­den­heit und Stand­ort­ver­bun­den­heit. Mit­ar­bei­ten­de wie Be­schäf­tig­te ma­chen den Ader­luch zu ei­nem bun­ten, viel­sei­ti­gen, zu ei­nem groß­ar­ti­gen Ort, den man ne­ben­bei auch Ar­beits­platz nennt. Ich selbst bin längst ein über­zeug­ter Aderlucher!

Aus Alt mach Neu

Aus Alt mach Neu

On­line-Re­por­ter Mar­co Rasch nimmt uns in sei­nem ers­ten Ar­ti­kel in den Ker­zen­be­reich mit

Das Prin­zip, nach dem wir ar­bei­ten, ist denk­bar ein­fach, es heißt: Aus Alt mach Neu! Kun­den stel­len uns alte Ker­zen­res­te in Ton­nen an un­ter­schied­li­chen Sam­mel­stel­len be­reit wie zum Bei­spiel in Ora­ni­en­burg im Welt­la­den oder in Ber­lin Kreuz­ber­ger Ge­mein­den. In un­ser Be­triebs­au­to pas­sen ma­xi­mal zwei Ton­nen, de­ren In­halt wir erst ein­mal sortieren.

Dazu stel­len wir meh­re­re Kis­ten auf den Tisch, eine Blaue für Aus­schuss und Rote für Ma­te­ri­al, wel­ches wir als gut be­fin­den. Die Ker­zen aus der ro­ten Kis­te rei­ni­gen wir. Jede ein­zel­ne wird ge­säu­bert, sprich: Wir ent­fer­nen die äu­ße­re Farb- oder Schmutz­schicht und ent­neh­men ihr den Docht.

Das Wachs schmel­zen wir im hei­ßen Was­ser­bad. Aus ei­nem gro­ßen Topf ge­ben wir das flüs­si­ge Wachs je nach Far­be in klei­ne Gieß­ge­fä­ße. Un­ter Auf­sicht ei­nes Be­treu­ers gie­ßen wir es in die ver­schie­de­nen For­men. Die­se ver­sa­hen wir zu­vor je nach Grö­ße mit ei­nem auf die ent­spre­chen­de Län­ge zu­ge­schnit­te­nen Docht. Nun fül­len wir die Be­häl­ter ent­spre­chend Kun­den­wunsch mit der oder den ent­spre­chen­den Far­ben auf – und fer­tig sind un­se­re nigel­na­gel­neu­en Ker­zen! Zu Os­tern zum Bei­spiel ge­stal­te­ten wir die­se rich­tig schön bunt, vor al­lem in Gelb und Grün, pas­send zum Frühling!

Jede Men­ge Lärm und Staub – 10 Jah­re Ader­luch, Teil 3

Jede Men­ge Lärm und Staub – 10 Jah­re Ader­luch, Teil 3

Er­zählt von Mar­cel Teich­mann, auf­ge­schrie­ben von den On­line-Re­por­tern vom Heidering:

Der ehe­ma­li­ge Aldi-Markt am Ader­luch glich im Grun­de ei­ner lee­ren Turn­hal­le. Die Räum­lich­kei­ten ei­nes Blu­men­la­dens so­wie ei­ner Schle­cker- und Bä­cke­rei-Fi­lia­le, die wir eben­falls an­ge­mie­tet hat­ten, wa­ren nicht mit der „Turn­hal­le“ ver­bun­den. Die für uns not­wen­di­gen Ver­bin­dun­gen muss­ten wir neu schaf­fen. Das be­deu­te­te ta­ge­lan­ge Sä­ge­ar­bei­ten ge­wal­ti­gen Aus­ma­ßes. Rie­si­ge Sä­ge­blät­ter fra­ßen sich in die Wän­de – eine mäch­ti­ge Saue­rei in­klu­si­ve je­der Men­ge Lärm. Die von uns vor­ab in­for­mier­ten Mie­ter be­sänf­tig­ten wir mit di­ver­sen Ge­schen­ken und Aufmerksamkeiten.

Die Ar­beits­räu­me brau­chen Ta­ges­licht, die Sa­ni­tär­be­rei­che samt Um­klei­den ka­men nach in­nen. Dazu po­si­tio­nier­ten wir in der Hal­le Tro­cken­bau­wän­de, aber wo la­gen die Was­ser- und an­de­ren Ver­sor­gungs­lei­tun­gen? Ge­mein­sam wälz­ten wir alte Bau­plä­ne, jede Wo­che gabs eine Bau­be­ge­hung mit Herrn Ho­berg, dem Stell­ver­tre­ter von Herrn Lau.

Den Aus­bau rea­li­sier­ten wir, wie zu­vor am Hei­de­ring, viel in Ei­gen­leis­tung. Nor­bert Kep­pe war wie­der mit da­bei, dazu zahl­rei­che Be­schäf­tig­te und Fach­kräf­te aus un­ter­schied­li­chen Be­rei­chen. Wir guck­ten da­bei nicht auf die Uhr, ris­sen viel her­aus, bau­ten eine Men­ge um und zu­rück. Neu­ein­bau­ten lie­ßen wir durch Fach­fir­men vor­neh­men, eben­so die In­stal­la­ti­on der Elek­trik und Sanitäreinrichtungen.

Die von uns ent­klei­de­ten Hal­len­wän­de ge­fie­len uns. Wir woll­ten den In­dus­trie-Charme die­ses Or­tes er­hal­ten, al­ler­dings muss­ten wir ei­ni­ges für die Schall­iso­lie­rung tun. Eve­li­ne Berg rich­te­te die Kü­che ein, das hieß: Vom klei­nen Löf­feln bis zu Herd, Spü­le und di­ver­sen Kü­chen­ma­schi­nen und Ge­rä­ten al­les neu be­stel­len und positionieren.

Acht Mo­na­te dau­er­te der Bau. Be­reits im Juni 2016 zog der Be­reich B.PLUS hier­her. Mit dem Um­zug mach­ten wir meh­re­re neue Grup­pen auf, et­li­che neue Be­schäf­tig­te ka­men hin­zu. Au­ßer­dem zog die von mir ge­lei­te­te Wer­be­tech­nik vom Hei­de­ring an den Aderluch.

Die of­fi­zi­el­le Er­öff­nungs­fei­er folg­te am 10. No­vem­ber 2016. Dazu lu­den wir die Mie­ter des Hau­ses ein, um ge­mein­sam den Start zu fei­ern und uns als neu­en Teil der Um­ge­bung vor­zu­stel­len. Stil­echt be­wir­tet aus der Piz­ze­ria, die da­mals eben­falls noch zum Ob­jekt ge­hör­te. Die­se Piz­ze­ria soll­te spä­ter für uns als Ca­ri­tas-Werk­statt noch eine be­son­de­re Be­deu­tung be­kom­men. Doch das ist eine an­de­re Geschichte.