Mein Mo­bi­li­täts-Ex­pe­ri­ment

Mein Mo­bi­li­täts-Ex­pe­ri­ment

On­line-Re­por­ter Mi­cha­el Ben­ter er­wei­ter­te sei­nen Radius

Man­che von uns fah­ren aus Schmach­ten­ha­gen, Hen­nigs­dorf, Krem­men, Fürs­ten­berg oder Ber­lin zur Werk­statt. „Das möch­te ich auch mal aus­pro­bie­ren!“, sag­te ich mir. Ich be­sprach mich mit an­de­ren, so mit mei­ner Re­por­ter-Kol­le­gin Mar­ti­na. „Pro­bie­re es aus, Mi­cha!“, sag­te sie, und mein Fach­dienst stimm­te mir eben­falls zu.

Ich möch­te mich wei­ter­ent­wi­ckeln und woll­te Er­fah­run­gen sam­meln, wie es ist, selb­stän­dig von mei­ner Mut­ti aus Ber­lin zur Ar­beit zu fah­ren. Nun sah mein Weg in die Ca­ri­tas Werk­statt so aus: Um 04:31 Uhr mit der Stra­ßen­bahn M6 bis S‑Bahnhof Mar­zahn, von dort 04:49 Uhr mit dem Bus X54 bis S+U Pankow/Granitzstr. Nach 10 Mi­nu­ten Um­stei­ge­zeit nahm ich die S8 bis Bir­ken­wer­der, von dort die S1 nach Ora­ni­en­burg, wo ich um 06:35 an­kam. Um 07:00 Uhr fährt der Bus 804, ge­gen 07:20 Uhr war ich an mei­nem Ar­beits­platz in der Wer­be­tech­nik. Ab Mitt­woch pro­bier­te ich ei­nen an­de­ren Weg aus.

Ob­wohl das frü­he Auf­ste­hen an­stren­gend war, zog ich die Wo­che durch. Ob das eine Dau­er­lö­sung wäre, weiß ich nicht. Aber ich habe es ge­schafft! Nicht nur in­ner­halb der Werk­statt möch­te ich selb­stän­di­ger wer­den, son­dern auch auf mei­nem Weg dorthin.

Man lernt nie aus

Man lernt nie aus

On­line-Re­por­ter Mi­cha­el Ben­ter im Ge­spräch mit Bir­git Kiel

Hal­lo Mi­cha­el, vie­len Dank, dass du mich heu­te zu ei­nem In­ter­view ein­ge­la­den hast. Ich bin eine be­geis­ter­te Le­se­rin eu­rer Bei­trä­ge, die ich sehr in­ter­es­sant, hu­mor­voll und oft auch sehr be­rüh­rend finde.

Dan­ke zu­rück, lie­be Bir­git! Seit wann bist Du in der Ca­ri­tas-Werk­statt mit dem An­ge­bot Schu­le tätig?

Tat­säch­lich bin ich schon seit 2015 mit mei­nem Bil­dungs­an­ge­bot hier tä­tig, in den ers­ten vier Jah­ren ne­ben­be­ruf­lich, je­weils freitags.

Hat­te die Ca­ri­tas Dich als Leh­re­rin gesucht?

Den Kurs „Le­sen, Schrei­ben, Rech­nen“ gab es schon vor mei­ner Zeit hier. Herr Kuh­nert, ein en­ga­gier­ter Rent­ner, bot ihn ge­mein­sam mit Frau Geiß­ler für in­ter­es­sier­te Be­schäf­tig­te an. Als er aus ge­sund­heit­li­chen Grün­den auf­ge­ben muss­te, such­te die Ca­ri­tas-Werk­statt in ver­schie­de­nen Bil­dungs­ein­rich­tun­gen nach Er­satz. Zu die­sem Zeit­punkt ar­bei­te­te ich an der „Re­gen­bo­gen­schu­le“ in Hen­nigs­dorf, ei­ner Schu­le mit dem För­der­schwer­punkt „Geis­ti­ge Ent­wick­lung“. Die Schul­lei­tung trat ei­nes Ta­ges mit der Fra­ge an mich her­an, ob ich mir eine Ne­ben­tä­tig­keit als Lehr­kraft in der Caritas–Werkstatt vor­stel­len könn­te. Da ich nun schon seit über 25 Jah­ren im Schul­be­reich ar­bei­te­te, sah ich das als Her­aus­for­de­rung an. Das Schul­amt stimm­te un­ter der Be­din­gung zu, dass mei­ne Wo­chen­ar­beits­zeit nicht ver­än­dert wer­den darf, was be­deu­te­te, dass ich mei­ne Frei­tags­stun­den auf die ver­blei­ben­den vier Tage ver­tei­len muss­te. Das war schon hart. Mir ge­fiel es je­doch von An­fang an in der Werk­statt sehr. Das Be­triebs­kli­ma und die Ar­beit mit Er­wach­se­nen ta­ten mir gut. Mein ei­ge­ner Slo­gan lau­te­te: „Ich freue mich auf Freitag“.

Ein Ar­beits­un­fall, der eine schwe­re Sprung­ge­lenks­frak­tur zur Fol­ge hat­te, gab 2019 den An­stoß, mich be­ruf­lich zu ver­än­dern. Noch wäh­rend der Reha gab ich eine In­itia­tiv­be­wer­bung bei der Werk­statt­lei­tung ab. Im Nach­hin­ein be­trach­tet, muss es ein recht bi­zar­res Bild ge­we­sen sein, wie ich mit ei­nem Vacoped–Stiefel am Bein und zwei Geh­hil­fen ge­ra­de­wegs von der Reha zum Be­wer­bungs­ge­spräch „hum­pel­te“. Ver­ständ­li­cher­wei­se gab es auch den ei­nen oder an­de­ren Zweif­ler, der sich erst von mei­ner Eig­nung über­zeu­gen muss­te. Ich bin sehr dank­bar, dass man mir das Ver­trau­en schenk­te und ich den Job be­kam, den ich bis heu­te sehr liebe.

Dei­ne An­ge­bo­te lau­fen am Diens­tag (am Hei­de­ring), Mitt­woch (Cam­pus Q), Don­ners­tag (am Hei­de­ring) und Frei­tag (Ke­ra­mik in der Haupt­werk­statt). Be­rei­test Du die Auf­ga­ben für Diens­tag, Mitt­woch und Don­ners­tag vor?

Mitt­ler­wei­le be­su­chen 96 Be­schäf­tig­te mei­ne Kur­se und An­ge­bo­te, da­von sind ca. 70 in „Le­sen, Schrei­ben, Rech­nen“. Das er­for­dert schon ei­ni­ges an Vor­be­rei­tung. Da ich in Teil­zeit ar­bei­te, be­trägt mei­ne Ar­beits­zeit am Mon­tag nur 2,5 Stun­den, die ich im Home Of­fice leis­te. Die Wo­chen­vor­be­rei­tung fin­det also bei mir im­mer mon­tags statt.

Stellst Du diens­tags bis don­ners­tags im­mer die glei­chen Auf­ga­ben, oder hast Du vie­le ver­schie­de­ne Auf­ga­ben von leicht bis schwer?

Wie du ja weißt, ha­ben wir Un­ter­richt in Deutsch, Ma­the­ma­tik und Sach­kun­de. Wir ver­su­chen, die Kur­se so zu be­le­gen, dass ein Groß­teil der Be­schäf­tig­ten am glei­chen The­ma ar­bei­ten kann. Das klappt aber nicht im­mer, denn je­der ist auch als Per­son an­ders, das gilt es zu be­rück­sich­ti­gen. Wir ha­ben Schü­ler, die erst die Buch­sta­ben ken­nen­ler­nen und an­de­re, die be­reits ein Fach­ab­itur in der Ta­sche ha­ben. Da­zwi­schen ist al­les vertreten.

Wenn Du für die Schu­le Ma­te­ria­li­en be­sorgst, be­kommst Du da ein Bud­get von der Werk­statt, oder musst Du das von Dei­nem Lohn bezahlen?

Ich habe ein fest­ge­leg­tes Jah­res­bud­get für die Kur­se „Le­sen, Schrei­ben, Rech­nen“ und „Krea­ti­ves Ge­stal­ten mit Ton“. Da­von wer­den vor­wie­gend Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en wie Ton und Gla­su­ren be­zahlt. Auch das eine oder an­de­re Ar­beits­heft zu ver­schie­de­nen Un­ter­richts­the­men ist da­bei. Wie in an­de­ren Be­rei­chen üb­lich, stel­le ich ei­nen An­trag, der von der Werk­statt­lei­tung ge­neh­migt wer­den muss. Ist das der Fall, kann be­stellt wer­den. Ich per­sön­lich bin ein gro­ßer Fan von gu­ten An­schau­ungs­ma­te­ria­li­en und Mo­del­len für den Un­ter­richt, die ich gern über den Betzold–Schulverlag be­stel­le. Die­se Ma­te­ria­li­en be­zah­le ich na­tür­lich selbst.

Was macht Dir bei der Ar­beit hier am meis­ten Spaß? Und was ist für Dich da­bei die größ­te Herausforderung?

An mei­ner Ar­beit lie­be ich be­son­ders die gro­ße Viel­falt. Mir ist grund­sätz­lich je­der will­kom­men, der et­was ler­nen will. Das ist gleich­zei­tig auch die größ­te Her­aus­for­de­rung. Her­aus­zu­fin­den, wo je­mand „steht“, ihn dort „ab­ho­len“ und dar­auf auf­zu­bau­en, dar­in be­steht mei­ne Auf­ga­be. Das macht mir Spaß und for­dert mich enorm.

Wie schaffst Du es, dass Du al­les al­lein hinbekommst?

Ich glau­be, wenn man et­was gern tut, denkt man nicht so sehr dar­über nach, ob al­les zu schaf­fen ist. Ich bin ein sehr or­ga­ni­sier­ter Mensch und baue mir stets mein ei­ge­nes Sys­tem auf. Das ist bei mei­ner Tä­tig­keit hilf­reich. Ich muss aber auch nicht al­les al­lein hin­be­kom­men. Es ist ein Ge­ben und Neh­men zwi­schen mei­nen Schü­lern und mir. Ich sehe uns als Team, als Ler­nen­de auf bei­den Sei­ten. Für vie­le un­se­rer Be­schäf­tig­ten hat das The­ma „Schu­le“ eine ne­ga­ti­ve Sei­te und wird mit zahl­rei­chen Miss­erfol­gen in Ver­bin­dung ge­bracht. Hier den Druck zu neh­men, im­mer al­les kön­nen zu müs­sen, wie­der das Ver­trau­en in die ei­ge­nen Fä­hig­kei­ten und die Freu­de am Ler­nen zu för­dern, dar­in sehe ich mei­ne größ­te Auf­ga­be. Wenn das ge­lingt, hat es sich gelohnt.

Ich fin­de es scha­de, dass es für Dich kei­ne Ver­tre­tung gibt. Das wür­de ich mir wün­schen. Ich ler­ne bei Dir jede Wo­che et­was Neues!

Das freut mich.

Manch­mal wür­de ich …

Manch­mal wür­de ich …

On­line-Re­por­te­rin Mo­ni­ka Fied­ler über die Kniff­lig­keit des täg­li­chen Miteinanders

Manch­mal wür­de ich gern bei­ßen, mei­nem Ge­gen­über di­rekt ins Bein!

Aber ich bin ja nett.

Manch­mal wür­de ich gern Pa­pie­re zerreißen!

Aber ich bin ja nett.

Manch­mal wür­de ich mei­nem Ge­gen­über ei­nen Blu­men­topf an den Kopf schmeißen!

Aber ich bin ja nett.

Statt­des­sen sind die Trä­nen mein Ventil.

Ich ver­gie­ße da­von sehr viel.

Von letz­ter Nacht ist mor­gens mein Kopf­kis­sen im­mer noch nass.

Mein Pro­blem gab mir den Anlass.

Wem geht es manch­mal auch so wie mir?

Na­tur ent­de­cken auf St. Johannesberg

Na­tur ent­de­cken auf St. Johannesberg

On­line-Re­por­ter Kon­stan­tin Rein­hardt be­sucht ein be­son­de­res Fortbildungs-Angebot

Vor­letz­ten Mon­tag wa­ren wir im Eva Gö­bel in der Na­tur. Ihr An­ge­bot aus un­se­rem Fort­bil­dungs­pro­gramm heißt „Wir er­kun­den die Na­tur“. Auf dem Ge­län­de der Haupt­werk­statt such­ten, fan­den und be­stimm­ten wir ver­schie­de­ne Pflanzen.

Zum Ein­stieg gab es eine Obst­pau­se. Au­ßer­dem stan­den ver­schie­de­ne Glä­ser mit Kräu­tern auf dem Tisch. Eva woll­te von uns wis­sen, wie sie hei­ßen. Ich er­kann­te zum Bei­spiel Min­ze, Zi­tro­nen­me­lis­se und Thymian.

Un­ter­wegs tra­fen wir vie­le Be­kann­te, guck­ten uns die hier wach­sen­den Blu­men an und ge­nos­sen ihre Düf­te. Un­ter an­de­rem fan­den wir But­ter­blu­me, Lö­wen­zahn (Pus­te­blu­me) oder Bi­ber­nell-Rose. Die nann­te ich Mond­klecks, weil ihre Blü­ten so aussehen.

Es war sehr schön! Als nächs­tes be­su­chen wir den Tier­park Ger­men­dorf und gu­cken mal, was dort so al­les wächst. Ich bin da­bei und freue mich schon drauf.

Schön, dass Du hier bist

Schön, dass Du hier bist

On­line-Re­por­te­rin Ina Krau­se be­fragt Fach­kraft Ralf Dräger

Ich fin­de Ralf nett und klug. Er kann sehr gut mit Men­schen um­ge­hen und ist sehr er­fah­ren dar­in. Als ich in der Werk­statt an­fing, half er mir sehr. Ralf hat­te viel Ge­duld mit mir. Ge­ne­rell be­han­delt er uns so, dass es uns gut geht, denn er ist sehr acht­sam, ein coo­ler Grup­pen­lei­ter, sanft und mu­tig! Und nun stel­le ich ihm ein paar Fragen:

Wie lan­ge bist Du in der Caritas-Werkstatt?

Ich bin seit 20 Jah­ren hier.

Was hast Du vor­her gearbeitet?

Vor­her war ich un­ter an­de­rem als Er­go­the­ra­peut tätig.

Wie hast du von der Werk­statt gehört

Ich ar­bei­te­te in Ha­meln in Nie­der­sach­sen im We­ser­berg­land und er­fuhr aus der Zei­tung, dass in der Ca­ri­tas-Werk­statt Mit­ar­bei­ter ge­sucht wer­den. Das sprach mich an. Ich be­warb mich – und wur­de genommen.

Was sind dei­ne Hob­bys, was machst Du in Dei­ner Freizeit?

Sehr gern ge­nie­ße ich die Kul­tur, gehe ins Thea­ter oder ins Mu­se­um und höre Mu­sik. Au­ßer­dem habe ich ei­nen Hund, mit dem gehe ich täg­lich raus. Weil ich auch sonst viel in der Na­tur bin, habe ich ei­nen gro­ßen Garten.

Möch­test du noch lan­ge in der Ca­ri­tas bleiben?

Bis zu mei­ner Ren­te möch­te ich hier arbeiten.

Das fin­de ich gut. Ich freue mich, dass Du hier bist!

Lam­pen­fie­ber und eine freu­di­ge Überraschung

Lam­pen­fie­ber und eine freu­di­ge Überraschung

Die On­line-Re­por­te­rin­nen vom Hei­de­ring las­sen das Jo­han­nes­fest Re­vue passieren

Zum gro­ßen Fest­pro­gramm ge­hör­ten auch die Eh­run­gen un­se­rer Fuß­ball­mann­schaft und un­se­rer Dra­chen­boot­fah­rer. Zu letz­te­ren zähl un­ser Kol­le­ge Ste­ve, der uns wis­sen ließ: „Es war für mich das ers­te Mal, dass ich da oben, vor so vie­len Leu­ten stand. Ich hat­te or­dent­lich Lam­pen­fie­ber, aber dann fand ich es gut.“

Nicht nur Ste­ve fie­len die neu­en Es­sen-Stän­de auf, vor al­lem Chi­na­pfan­ne und Cur­ry­wurst ka­men in je­dem Fall gut an. Vor al­lem war es sehr warm. Vie­le von uns such­ten und fan­den et­was Schat­ten un­ter Baum­kro­nen und Pavillon-Dächern.

Und noch et­was fiel Ste­ve auf: „Ich freu­te mich über den Dank von der Büh­ne an uns vom Shut­tle-Team. Aber auch und ge­ra­de den Can­ti­na-Teams ge­bührt gro­ßer Dank, dass sie uns je­den Tag mit Es­sen und Trin­ken ver­sor­gen.“ Die Ca­ri­tas-Werk­statt, das sind eben wir alle.

Hier möch­te ich bleiben

Hier möch­te ich bleiben

On­line-Re­por­te­rin Sa­rah Stoll stellt sich vor

Ich bin 33 Jah­re und ar­bei­te seit dem 1. Sep­tem­ber 2019 in der Ca­ri­tas-Werk­statt Ora­ni­en­burg. Zu­erst war ich bei Fer­di­nand Si­mon im Me­tall­be­reich. Dann woll­te ich et­was an­de­res aus­pro­bie­ren und mach­te ein Prak­ti­kum in der Can­ti­na der Haupt­werk­statt. Dort stell­te ich aber fest, dass das nicht so meins ist. Da­nach ging ich zu B.PLUS, in die Grup­pe von Sil­ke Tro­jan. Mit ihr ver­stand ich mich sehr gut, ich hat­te dort vie­le Freun­de und die Ar­beit mach­te mir Spaß.

Von dort wech­sel­te ich mit B.PLUS in den Ader­luch, weil es in der Haupt­werk­statt so un­ru­hig war. Am Ader­luch pack­ten wir Zu­cker­wat­te­stäb­chen und Päck­chen. Das ge­fiel mir auch gut, aber lei­der hat­ten wir zu we­nig Ar­beit und mir wur­de dann schnell lang­wei­lig. Des­halb wech­sel­te ich nun wie­der in die Haupt­werk­statt. Zur­zeit ar­bei­te ich in der Wer­be­mit­tel­fer­ti­gung bei Kai Häm­mel­ing. Der ist voll cool, ich fand auch hier Freun­de und weiß mit An­drea Bloch eine sehr lie­be Fach­kraft in mei­ner Nähe. Wenn ich Pro­ble­me habe, kann ich mit ihr dar­über re­den. Hier möch­te ich bleiben.

Ent­span­nen und Runterschalten

Ent­span­nen und Runterschalten

Die On­line-Re­por­te­rin­nen und Re­por­ter von Haupt­werk­statt und Ader­luch er­leb­ten den Zau­ber der Handpan

Zu un­se­rem vor­letz­ten Re­dak­ti­ons­tref­fen brach­te uns Re­por­ter-Kol­le­ge Kon­stan­tin sei­ne Fach­kraft Do­reen Witt mit. Vor drei Jah­ren hat­te es Do­reen er­wischt. Sie er­lag dem Zau­ber ei­nes be­son­de­ren Mu­sik­in­stru­ments, der Hand­pan: „Mei­ne Be­geis­te­rung schwapp­te in mei­ne Ar­beit im För­der­be­reich rü­ber und ich brach­te mein In­stru­ment zu­nächst in un­se­rer Ent­span­nungs­run­de zum Ein­satz.“ Ihre Be­schäf­tig­ten wa­ren be­geis­tert, das sprach sich her­um. Zu­sam­men mit ih­rer Kol­le­gin Car­men Preuß ent­spann­te sie bei den letzt­jäh­ri­gen Ge­sund­heits­ta­gen Be­schäf­tig­te al­ler drei Werk­statt-Stand­or­te. Nun be­such­te sie uns – und so er­leb­ten wir das Ganze:

Erik: Ich fand die­ses In­stru­ment sehr schön be­ru­hi­gend. Die Klän­ge der Hand­pan wirk­ten an­ge­nehm entspannend.

Lara: Beim Zu­hö­ren baut man Stress ab. Ich konn­te da­bei herr­lich run­ter­fah­ren und war an­schlie­ßend nicht mehr so müde wie vorher.

Mi­chae­la: Wenn man sich schlapp fühlt, kann man hier neue En­er­gie tan­ken. Ein tol­les Ge­fühl, es aus­zu­pro­bie­ren! Die­ses Er­leb­nis soll­te auch an­de­ren Be­schäf­tig­ten und Fach­kräf­ten er­mög­licht werden.

Mar­co: Die Hand­pan ist nicht nur zum Spie­len da, son­dern auch zum Stress­ab­bau für Kör­per, Geist und Seele.

Sa­rah: Toll fand ich, dass wir das In­stru­ment aus­pro­bie­ren durften!

Va­nes­sa: Ich bin sprach­los, so schön war es!

Nun wün­schen wir al­len ein fro­hes Pfingstfest.

Eine bä­ren­star­ke Teamleistung

Eine bä­ren­star­ke Teamleistung

On­line Re­por­ter Va­nes­sa Ver­der­ber und Frank Nuss­bü­cker gin­gen beim gest­ri­gen Ber­li­ner Fir­men­lauf mit auf die Strecke

Va­nes­sa: Ich war wie­der ein­mal sehr auf­ge­regt. Wir tra­fen uns am Bahn­hof Ora­ni­en­burg und stie­gen in die S Bahn ein, in die nach und nach wei­te­re Werk­statt-Mit­glie­der zu­stie­gen. Die Stim­mung war auf je­den Fall vol­ler Vor­freu­de und Be­geis­te­rung. In Ber­lin an­ge­kom­men, mach­ten wir noch ein paar coo­le Grup­pen­bil­der und hat­ten eine Men­ge Spaß da­bei. Un­se­re Ta­schen ga­ben wir dies­mal gleich vor­ne ab, was uns im Nach­hin­ein eine Men­ge Zeit spar­te, um die Bahn zu­rück zu schaffen. 

Frank: Ein­mal mehr war un­se­re Ca­ri­tas-Werk­statt, bes­tens or­ga­ni­siert von Sa­bi­ne Schr­a­der, mit ei­nem star­ken Team aus Be­schäf­tig­ten und Mit­ar­bei­tern ver­tre­ten. Für Alex­an­dra Hes­se und Det­lef Roß war es gar der zwei­te sport­li­che Hö­he­punkt des Ta­ges. Wa­ren sie doch be­reits am Vor­mit­tag beim In­te­gra­ti­ons­sport­fest in Hen­nigs­dorf am Start. Alle ka­men wir nach den an­ge­setz­ten 5 Ki­lo­me­tern wohl­be­hal­ten ins Ziel – und Ve­re­na Noel­ting be­leg­te Rang 2 im Ge­samt­klas­se­ment der Ska­te­rin­nen! Wenn das kei­ne Er­fol­ge sind, was dann?

Va­nes­sa: Ich freue mich jetzt schon aufs nächs­te Jahr. Na­tür­lich bin ich beim nächs­ten Lauf-Event wie­der da­bei! Du auch?

Sport frei – Buch auf!

Sport frei – Buch auf!

On­line-Re­por­ter Alon­zo Münn be­rich­tet vom gro­ßen In­te­gra­ti­ons-Sport­fest in Hennigsdorf

Hal­lo Leu­te, heu­te war das Sport­fest rich­tig cool, und der rbb war eben­falls vor Ort! Die ver­schie­de­nen Sport­ar­ten mach­ten uns gro­ßen Spaß, trotz des Re­gens! Die Dis­zi­pli­nen hie­ßen Gum­mi­stie­fel­weit­wurf, Ku­gel­ket­te, Ball-Über­ge­ben (of­fi­zi­ell Luft­bal­lon-Par­cours), Base­cap-Dis­kus, Bas­ket­ball und Ge­schick­lich­keit. Det­lef Roß ge­wann den Po­kal als bes­ter Sport­ler der Al­ters­klas­se 50 Plus!

Heu­te Abend sind wir im TV zu se­hen, in rbb der Tag um 19.00 Uhr. Es gab auch was zu ge­win­nen. Ich be­kam ein mine­craft-Work­book, das nut­ze ich für mei­ne Ar­ti­kel als Online-Reporter!

Eine Welt für sich – Als Fach­dienst am Aderluch

Eine Welt für sich – Als Fach­dienst am Aderluch

Die On­line-Re­por­te­rin­nen & Re­por­ter vom Hei­de­ring lie­ßen sich von Angi Geiß­ler über de­ren Zeit am da­mals neu­en Stand­ort erzählen:

An­fangs kam Iris Arndt ein­mal die Wo­che für zwei Stun­den als Fach­dienst an den Ader­luch. Schnell wur­de je­doch klar: Wir brau­chen hier stän­dig je­man­den vor Ort. Die­ser je­mand soll­te ich sein. So war ich ab Mit­te 2017 die ers­te vom Fach­dienst, die hier am neu­en Stand­ort ihr Büro be­zog. Es be­fand sich in etwa dort. wo jetzt der Grup­pen­raum von Frau Bahn ist.

Ich muss­te mich erst ein­mal rein­fin­den. Ge­hör­te zum B.PLUS-Konzept doch eine eng­ma­schi­ge­re Be­treu­ung der Be­schäf­tig­ten als sonst üb­lich. Ich woll­te nahe an den Men­schen sein und sie so gut wie mög­lich zu­sam­men­brin­gen. So fing ich an, auch die an­ste­hen­den Fest­lich­kei­ten mit zu organisieren.

Als wie­der mal eine Bom­ben­ent­schär­fung an­stand, un­ter­brei­te­te ich den im Sperr­kreis Woh­nen­den das An­ge­bot, zu uns in den Ader­luch zu kom­men. Vie­le wa­ren in Sor­ge, so ver­such­te ich, die Stim­mung et­was auf­zu­lo­ckern. Zu­sam­men ver­brach­ten wir die Zeit mit ge­mein­sa­men Spie­len im Spei­se­saal, und zum Mit­tag­essen be­stell­ten wir ne­ben­an Piz­za. Ge­nau wie ei­ni­ge Be­schäf­tig­te ging ich öf­ter rü­ber in den Piz­za-La­den. (Sie­he Foto) Bei der Bom­ben­ent­schär­fung frag­ten wir vor­her ab, wer wel­che Piz­za möch­te. Als am frü­hen Abend die Ent­war­nungs-Si­re­nen er­klan­gen, fuh­ren wir ei­ni­ge un­se­rer Gäs­te nach Hause.

Im Spei­se­saal, wel­cher di­rekt ne­ben mei­nem Büro lag, war es auf­grund der feh­len­den Schall-Iso­lie­rung so laut wie in ei­ner rie­si­gen Bahn­hofs­hal­le. Das ab­zu­mil­dern, brach­ten wir Schall­schutz-Vor­rich­tun­gen aus schwer ent­flamm­ba­rem Ma­te­ri­al an, wel­che von der De­cke hän­gen. Sie er­wie­sen sich als ech­ter Ge­winn für den ge­sam­ten Standort.

Ich fand es sehr schön, dass wir hier so ein klei­ner, in sich ge­schlos­se­ner Be­reich wa­ren. Den Ader­luch er­leb­te ich als eine Welt für sich. Die­ser Stand­ort fühl­te sich an­ders an als Hei­de­ring und Haupt­werk­statt, mit de­nen wir, nicht zu­letzt durch die ge­mein­sa­men Fes­te, den­noch ver­bun­den wa­ren. Vor al­lem für B.PLUS war das hier der idea­le Ort.

Es war nicht mei­ne Idee, den Ader­luch wie­der zu ver­las­sen, aber vie­le or­ga­ni­sa­to­ri­sche Aspek­te führ­ten nach etwa zwei Jah­ren ge­nau dazu. Als Fach­dienst folg­te mir zu­nächst Sa­bri­na Hirsch­feld und schließ­lich Maik Dess­om­bes, der heu­te hier eine fes­te Grö­ße ist. Ich den­ke sehr gern an mei­ne Zeit dort zurück.

Es grünt und blüht!

Es grünt und blüht!

On­line-Re­por­te­rin Ina Krau­se be­rich­tet von der Gartenarbeit

Wir ge­stal­ten bei uns am Ader­luch ein Blu­men­beet. Letz­tes Jahr hat­ten wir das Beet auf­ge­räumt und dar­auf Son­nen­blu­men so­wie La­ven­del ge­pflanzt. Im Herbst steck­ten wir dort Tulpenzwiebeln.

Die­sen Früh­ling sä­ten wir in un­se­rem Grup­pen­raum Blu­men­sa­men in Scha­len aus und gos­sen sie re­gel­mä­ßig. Nicht lan­ge, da streck­ten die ers­ten Pflan­zen ihre Köpf­chen aus der Erde. Raus aufs Beet konn­ten wir sie aber erst set­zen, als die Eis­hei­li­gen vor­bei wa­ren. Wir wer­den auch Erd­bee­ren pflan­zen, weil wir dann wel­che na­schen kön­nen. Dar­auf freue ich mich jetzt schon!