10 Jah­re Ader­luch – Teil 1: Wir su­chen ei­nen neu­en Standort

8. April 2026 | Logbuch | 0 Kommentare

Die On­line-Re­por­te­rin­nen & Re­por­ter vom Hei­de­ring lie­ßen sich von Mar­cel Teich­mann von der Ge­schich­te je­nes Werk­statt-Stand­orts er­zäh­len, der in die­sem Jahr sein zehn­jäh­ri­ges Ju­bi­lä­um begeht:

Ein paar Jah­re nach der Er­öff­nung des Hei­de­rings such­ten wir ei­nen drit­ten Werk­statt-Stand­ort. Den Haupt­grund da­für lie­fer­te ein lau­fen­der Auf­trag: Für ei­nen Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner kon­fek­tio­nier­ten wir seit Jah­ren in im­mer grö­ße­rem Um­fang Boh­rer. Un­ter der Lei­tung von Bernd Kretz­schmar und Cars­ten Bey­er ar­bei­te­ten meh­re­re Grup­pen in der Haupt­werk­statt. Wir brauch­ten wei­te­re Räu­me und such­ten ei­nen Ort, an dem wir die Boh­rer-Vor­fer­ti­gung un­ter­brin­gen konn­ten. Das neue Ob­jekt soll­te gut er­reich­bar sein und mög­lichst auf der Tan­gen­te zwi­schen Hei­de­ring und Haupt­werk­statt liegen.

Wir schau­ten uns ver­schie­de­ne Stand­or­te an, zum Bei­spiel die alte Braue­rei in der An­dré-Pi­can-Stra­ße, schräg rü­ber vom „Turm“. De­ren Räu­me er­schie­nen uns je­doch nicht ge­eig­net, weil in den Fu­gen strah­len­des Ma­te­ri­al aus den Hein­kel-Wer­ken ver­baut wur­de. Die­ses fak­ti­sche Ri­si­ko woll­ten wir kei­nem Mit­ar­bei­ten­den oder Be­schäf­tig­ten zumuten.

An­dré Ker­kow fuhr auf sei­nem Weg zur Ar­beit täg­lich am Ader­luch vor­bei und sah: Die Räu­me des ehe­ma­li­gen Aldi-Markts, die wir schon ein­mal ins Auge ge­fasst hat­ten, stan­den nach wie vor leer! Das Ob­jekt lag ver­kehrs­tech­nisch güns­tig, der Bus hält di­rekt vor der Tür. Auch mit dem LKW könn­ten wir hier gut ran­fah­ren – und es bot ge­nü­gend Platz für un­se­re Bohrer-Vorfertigung!

Wir kon­tak­tier­ten die Haus­ver­wal­tung in Ber­lin – und sie­he da, die Räum­lich­kei­ten wa­ren noch zu ha­ben! 2015 schlos­sen wir den Miet­ver­trag für un­se­re neue Zweig­werk­statt ab. Die Bau-Pla­nung mach­ten wir zu­sam­men mit dem Ar­chi­tek­ten Chris­toph Sei­fert. Er hat­te be­reits den Hei­de­ring kon­zi­piert. Jetzt ging er dar­an, den Ader­luch nach un­se­ren Be­dürf­nis­sen umzugestalten.

So also konn­te un­se­re Boh­rer-Vor­fer­ti­gung in ver­grö­ßer­ter Form an den neu­en Stand­ort zie­hen. Bernd Kret­sch­mar, der in­zwi­schen den Spitz­na­men „Boh­rer-Bernd“ trug und Cars­ten Bey­er soll­ten den Be­reich wei­ter­hin lei­ten. Ein Ga­bel­stap­ler, der die schwe­ren Boh­r­er­kis­ten stem­men konn­te, war be­reits be­stellt – und doch soll­te nie­mals auch nur ein ein­zi­ger Boh­rer den Ader­luch „se­hen“ …

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