Die Online-Reporterinnen und Reporter aus Hauptwerkstatt und Aderluch über eine besondere Kollegin:
Sigrid Schwarz arbeitete schon in der Werkstatt, als Marcel Teichmann hier als Zivi anfing. Ist irgendwo Not am Mann, hilft sie sofort. Gibt es Streit oder schlechte Stimmung, greift sie ebenfalls ein. Leider ist sie schon länger krank und hat schlimme Schmerzen. Aber auch Arthrose und Rheuma halten sie nicht davon ab, jeden Tag mit dem Rollator zum Aderluch zu laufen. Sigrid ist eben eine Kämpferfrau. Geht sie Ende Februar in Rente, werden viele von uns sehr traurig sein. Herzlich sagen wir schon jetzt danke für die schöne Zeit mit ihr:
Julian Hesse: Sigrid hat immer ein Grinsen zwischen den Wangen. Nie erlebte ich, dass sie schlechte Laune verbreitete, im Gegenteil: Du bekommst sofort bessere Laune, wenn du ihr begegnest.
Michaela Senf: Einmal kam sie rein und sagte: „Der Besen ist abgehauen, weil er bockig ist!“ Sie und ‚ihr‘ Besen brachten uns schon oft zum Lachen. Als ich ihr mal vorschlug: „Nimm ihn doch mal in die Hand!“, erwiderte sie: „Nee, mach ick nich, der beißt!“
Oder sie fragte: „Wo soll ich den Besen hinstellen?“
„Stell ihn da in die Ecke.“
„Nee, da steht er Erik im Weg und haut ihn!“
Manchmal möchte ich Sigrid einfach nur umarmen. Vielen von uns ist sie eine gute Freundin, die wir eigentlich gar nicht gehen lassen wollen.
Ina Krause: Als ich neu in die Küche am Aderluch kam, gab Sigrid mir Halt. Sie war diejenige, die mich unterstützte. Ich schätze ihre Liebe und Gutherzigkeit. Sigrid ist voller Leben, eine tolle Kollegin!
Erik Egler: Sigrid brachte uns oft zum Lachen. Sie ist glaub ich schon ein wenig traurig, dass sie Ende Februar in Rente geht.
Manuela Wroblewski: Nach dem, was ich hier über sie hörte, dachte ich, Sigrid sei eine Gruppenleiterin. Wie auch immer, um ihre Küken kümmert sie sich!







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