Ich lie­be Rezepte

19. März 2026 | Logbuch | 1 Kommentar

On­line-Re­por­te­rin Mi­chae­la Senf in­ter­viewt Erik Egler

Mein Can­ti­na- und Re­por­ter-Kol­le­ge Erik hat schon so man­ches In­ter­view ge­führt. Heu­te dre­he ich den Spieß mal um und in­ter­viewe ihn:

Lie­ber Erik, wo hast Du vor der Ca­ri­tas gearbeitet?

Un­ter an­de­rem ar­bei­te­te ich auf dem Gna­den­hof für Wild­tie­re in Wen­si­cken­dorf oder im Be­rufs­bil­dungs­werk Ober­lin in Pots­dam. Ich weiß noch, dass wir dort zu­sam­men koch­ten, al­ler­dings nicht zum Ver­kauf, son­dern nur für uns.

Was habt ihr denn da so gekocht?

Wir hol­ten uns Re­zep­te aus dem In­ter­net und koch­ten sie nach, zum Bei­spiel Sup­pen oder Nudelgerichte.

Wie hast Du von der Ca­ri­tas-Werk­statt erfahren?

Bei Ober­lin in Pots­dam emp­fah­len sie mir die Werk­statt, und so pro­bier­te ich es aus. Seit­dem bin ich hier.

Und wo ge­fällt es Dir besser?

In der Werk­statt, am Aderluch.

Was macht Dir beim Ko­chen am meis­ten Spaß?

Ich mag es, neue Re­zep­te aus­zu­pro­bie­ren. Hät­te ich ge­nug Zeit, wür­de ich so vie­le Re­zep­te aus dem In­ter­net zie­hen, dass der Rech­ner lang­sam wird. Re­zep­te ge­brau­che ich dazu, mich zu ori­en­tie­ren. Ich füh­le mich dann si­che­rer. Wenn es im Raum ver­brannt riecht, soll­te man das Re­zept je­doch nicht wei­ter be­fol­gen. Und steht da et­was von der Ver­wen­dung gan­zer To­ma­ten, las­se ich die weg. Ich mag To­ma­ten nur in ver­ar­bei­te­ter Form, zum Bei­spiel als Ketchup.

Was ist Dein Lieblingsgericht?

Ich habe ei­gent­lich zwei, La­sa­gne und Schmor­kohl. Letz­te­ren be­rei­te ich zu­hau­se in ei­ner ho­hen Wok-Pfan­ne zu. Den Schmand gebe ich al­ler­dings be­reits beim Ko­chen in die Soße, Vie­le ma­chen den erst hin­ter­her drauf.

Wel­che Ar­beit ge­fällt Dir am Ader­luch am besten?

Am liebs­ten ar­bei­te ich an der Kas­se. Ich mag die Ver­ant­wor­tung und ar­bei­te so prä­zi­se wie mög­lich. Un­se­re Pau­sen sind kurz, und die an­de­ren in der Schlan­ge wol­len auch Zeit ha­ben, zu es­sen. Trotz­dem fra­ge ich auch mal nach, ob‘s noch was sein darf. Wenn ich weiß, dass eine Per­son zum Ku­chen gern ei­nen Ka­kao nimmt, fra­ge ich: „Und dazu ei­nen Kakao?“

Frei­tags ist es meist am stres­sigs­ten, da tre­ten uns die Kun­den qua­si die Tür ein. Vie­le wol­len dann Wie­ner, Spie­gel- oder Rühr­ei. Aber auch das ge­hört dazu.

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