Online-Reporter Marco Rasch nimmt uns in seinem ersten Artikel in den Kerzenbereich mit
Das Prinzip, nach dem wir arbeiten, ist denkbar einfach, es heißt: Aus Alt mach Neu! Kunden stellen uns alte Kerzenreste in Tonnen an unterschiedlichen Sammelstellen bereit wie zum Beispiel in Oranienburg im Weltladen oder in Berlin Kreuzberger Gemeinden. In unser Betriebsauto passen maximal zwei Tonnen, deren Inhalt wir erst einmal sortieren.
Dazu stellen wir mehrere Kisten auf den Tisch, eine Blaue für Ausschuss und Rote für Material, welches wir als gut befinden. Die Kerzen aus der roten Kiste reinigen wir. Jede einzelne wird gesäubert, sprich: Wir entfernen die äußere Farb- oder Schmutzschicht und entnehmen ihr den Docht.
Das Wachs schmelzen wir im heißen Wasserbad. Aus einem großen Topf geben wir das flüssige Wachs je nach Farbe in kleine Gießgefäße. Unter Aufsicht eines Betreuers gießen wir es in die verschiedenen Formen. Diese versahen wir zuvor je nach Größe mit einem auf die entsprechende Länge zugeschnittenen Docht. Nun füllen wir die Behälter entsprechend Kundenwunsch mit der oder den entsprechenden Farben auf – und fertig sind unsere nigelnagelneuen Kerzen! Zu Ostern zum Beispiel gestalteten wir diese richtig schön bunt, vor allem in Gelb und Grün, passend zum Frühling!







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