Eine Welt für sich – Als Fach­dienst am Aderluch

19. Mai 2026 | Logbuch | 0 Kommentare

Die On­line-Re­por­te­rin­nen & Re­por­ter vom Hei­de­ring lie­ßen sich von Angi Geiß­ler über de­ren Zeit am da­mals neu­en Stand­ort erzählen:

An­fangs kam Iris Arndt ein­mal die Wo­che für zwei Stun­den als Fach­dienst an den Ader­luch. Schnell wur­de je­doch klar: Wir brau­chen hier stän­dig je­man­den vor Ort. Die­ser je­mand soll­te ich sein. So war ich ab Mit­te 2017 die ers­te vom Fach­dienst, die hier am neu­en Stand­ort ihr Büro be­zog. Es be­fand sich in etwa dort. wo jetzt der Grup­pen­raum von Frau Bahn ist.

Ich muss­te mich erst ein­mal rein­fin­den. Ge­hör­te zum B.PLUS-Konzept doch eine eng­ma­schi­ge­re Be­treu­ung der Be­schäf­tig­ten als sonst üb­lich. Ich woll­te nahe an den Men­schen sein und sie so gut wie mög­lich zu­sam­men­brin­gen. So fing ich an, auch die an­ste­hen­den Fest­lich­kei­ten mit zu organisieren.

Als wie­der mal eine Bom­ben­ent­schär­fung an­stand, un­ter­brei­te­te ich den im Sperr­kreis Woh­nen­den das An­ge­bot, zu uns in den Ader­luch zu kom­men. Vie­le wa­ren in Sor­ge, so ver­such­te ich, die Stim­mung et­was auf­zu­lo­ckern. Zu­sam­men ver­brach­ten wir die Zeit mit ge­mein­sa­men Spie­len im Spei­se­saal, und zum Mit­tag­essen be­stell­ten wir ne­ben­an Piz­za. Ge­nau wie ei­ni­ge Be­schäf­tig­te ging ich öf­ter rü­ber in den Piz­za-La­den. (Sie­he Foto) Bei der Bom­ben­ent­schär­fung frag­ten wir vor­her ab, wer wel­che Piz­za möch­te. Als am frü­hen Abend die Ent­war­nungs-Si­re­nen er­klan­gen, fuh­ren wir ei­ni­ge un­se­rer Gäs­te nach Hause.

Im Spei­se­saal, wel­cher di­rekt ne­ben mei­nem Büro lag, war es auf­grund der feh­len­den Schall-Iso­lie­rung so laut wie in ei­ner rie­si­gen Bahn­hofs­hal­le. Das ab­zu­mil­dern, brach­ten wir Schall­schutz-Vor­rich­tun­gen aus schwer ent­flamm­ba­rem Ma­te­ri­al an, wel­che von der De­cke hän­gen. Sie er­wie­sen sich als ech­ter Ge­winn für den ge­sam­ten Standort.

Ich fand es sehr schön, dass wir hier so ein klei­ner, in sich ge­schlos­se­ner Be­reich wa­ren. Den Ader­luch er­leb­te ich als eine Welt für sich. Die­ser Stand­ort fühl­te sich an­ders an als Hei­de­ring und Haupt­werk­statt, mit de­nen wir, nicht zu­letzt durch die ge­mein­sa­men Fes­te, den­noch ver­bun­den wa­ren. Vor al­lem für B.PLUS war das hier der idea­le Ort.

Es war nicht mei­ne Idee, den Ader­luch wie­der zu ver­las­sen, aber vie­le or­ga­ni­sa­to­ri­sche Aspek­te führ­ten nach etwa zwei Jah­ren ge­nau dazu. Als Fach­dienst folg­te mir zu­nächst Sa­bri­na Hirsch­feld und schließ­lich Maik Dess­om­bes, der heu­te hier eine fes­te Grö­ße ist. Ich den­ke sehr gern an mei­ne Zeit dort zurück.

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