In ver­schie­de­nen Ver­hand­lungs­grup­pen von CDU/CSU und SPD wird mo­men­tan an den Eck­punk­ten des Ko­ali­ti­ons­ver­tra­ges der kom­men­den Bun­des­re­gie­rung ge­ar­bei­tet. Da­bei wer­den auch wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen zur Zu­kunft und Fi­nan­zie­rung von Werk­stät­ten er­war­tet. Die Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft der Werk­stät­ten hat ihre For­de­run­gen an die Ko­ali­tio­nä­re hier veröffentlicht.

Bis­her ist vom Stand der Ver­hand­lun­gen we­nig an die Öf­fent­lich­keit ge­langt. Dem Ver­neh­men nach wird über­legt, in­wie­weit die Ziel­grup­pe der Werk­stät­ten er­wei­tert wer­den kann. In ei­nem ers­ten Re­fe­ren­ten­ent­wurf ist da­von die Rede, dass die 90 Ab­ge­ord­ne­ten der FDP, die nach dem Aus­schei­den ih­rer Par­tei aus dem Bun­des­tag wie­der in das Ar­beits­le­ben ein­ge­glie­dert wer­den müs­sen, An­spruch auf Leis­tun­gen im Be­rufs­bil­dungs­be­reich ha­ben. Denk­bar wäre ein sol­cher An­spruch auch für ge­schei­ter­te Di­rekt­kan­di­da­ten des BSW. 

In ei­nem fol­gen­den Schritt sol­len dann auch wei­te­re Be­rufs­grup­pen in die Leis­tungs­be­rech­ti­gung von Werk­stät­ten auf­ge­nom­men wer­den, etwa ver­eins­lo­se Fuß­ball­pro­fis, in­sol­ven­te In­vest­ment­ban­ker oder Grund­schul­leh­rer mit Fehl­zei­ten von mehr als zwei Mo­na­ten pro Jahr.