Mein Ar­beits­all­tag bei Rad & Tat

8. Juli 2025 | Logbuch | 0 Kommentare

On­line-Re­por­te­rin Lara Bengs nimmt uns mit in ih­ren Arbeitsalltag

Ich ar­bei­te in der Fahr­rad­werk­statt, also im Be­reich Rad & Tat. Ge­ra­de ha­ben wir jede Men­ge Kun­den­auf­trä­ge, aber alle Kol­le­gen sind nett und freund­lich. Un­se­re Grup­pen­lei­ter sind sehr hilfs­be­reit, ge­ra­de in stres­si­gen Zeiten.

Un­se­re Auf­trä­ge sind ganz ver­schie­den, so zum Bei­spiel: Brem­sen oder Schal­tung ein­stel­len, neue Schläu­che, neue Män­tel auf­zie­hen, Ket­te wech­seln oder Durch­sicht. Um alte Rä­der auf Vor­der­mann zu brin­gen, müs­sen wir oft ei­ni­ge Tei­le aus­tau­schen. Man­ches ha­ben wir im La­ger, man­ches hat die Werk­statt im BB-Be­reich, wir hel­fen ein­an­der. Was wir nicht da­ha­ben, müs­sen wir be­stel­len. Al­les, was rein­kommt, wird ein­ge­scannt, das ma­che manch­mal ich. Kön­nen wir et­was nicht ein­scan­nen, tip­pen wir die Ar­ti­kel­num­mer per Hand in den Rechner.

Im La­ger ha­ben wir vie­le Fahr­rä­der, die zum Ver­kauf ste­hen. Letz­tens kauf­te ich eins für mei­ne Schwes­ter. Wir ha­ben auch Drei­rä­der oder Las­ten­rä­der, ers­te­re sind für äl­te­re Men­schen oder Han­di­caper. Zwei Las­ten­rä­der ste­hen zum Aus­lei­hen zur Ver­fü­gung. Manch­mal krie­gen wir Fahr­rä­der geschenkt.

Ha­ben wir Zeit, kön­nen wir auch un­se­re ei­ge­nen Rä­der auf Vor­der­mann brin­gen. Je nach­dem, was zu tun ist, brau­che ich ein bis zwei Tage pro Fahr­rad, manch­mal auch län­ger. An­schlie­ßend ma­chen wir eine Pro­be­fahrt. Haut al­les hin, ru­fen wir den Kun­den an, der uns das Fahr­rad brach­te: „Schö­nen gu­ten Tag, hier ist die Ca­ri­tas-Werk­statt, Bengs am Ap­pa­rat. Ich woll­te Ih­nen nur Be­scheid sa­gen, Ihr Fahr­rad ist re­pa­riert und be­reit zur Abholung.“

Ich habe ei­gent­lich Angst vor Te­le­fo­na­ten, aber seit ich auf Ar­beit ab und an wel­che füh­re, krie­ge ich das hin. Auch pri­vat kann ich das jetzt besser.

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