On­line-Re­por­te­rin Ina Krau­se in­ter­viewt Mike Dessombes

Was hast du ei­gent­lich ge­macht, be­vor du zur Ca­ri­tas ge­kom­men bist?

Das ist schon so lan­ge her, da muss ich erst­mal über­le­gen. Vor mei­ner Tä­tig­keit im St. Jo­han­nes­berg habe ich ein Dia­ko­ni­sches Jahr auf Her­manns­wer­der in Pots­dam absolviert.

In wel­chem Jahr kamst du in den St. Johannesberg?

Das war 1988.

Er­in­nerst du dich noch an die Zeit damals?

Ja, klar. Ich war beim Ca­ri­tas-Woh­nen tä­tig, da­mals hieß das noch Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­päd­ago­gi­sche För­der­ein­rich­tung. Hier ar­bei­te­te ich im Gruppendienst.

Was sind dei­ne Auf­ga­ben in der Werkstatt?

Ich bin im so­zi­al­be­glei­ten­den Dienst oder auch Fach­dienst in der Werk­statt tä­tig. Hier un­ter­stüt­ze ich Men­schen bei der be­ruf­li­chen Bil­dung, der Ar­beits­platz­su­che und der be­ruf­li­chen In­te­gra­ti­on. Der Fach­dienst hilft auch bei der Wei­ter­ent­wick­lung der Per­sön­lich­keit und der Er­hal­tung oder Ver­bes­se­rung der Leistungsfähigkeit.

Was ge­fällt dir be­son­ders gut?

Die täg­li­chen Be­geg­nun­gen mit tol­len Men­schen in der Werkstatt!

Was machst Du in Dei­ner Freizeit?

Ich fah­re gern Rad, gehe ins Sta­di­on an der Al­ten Förs­te­rei, um den schöns­ten Ver­ein Ber­lins zu un­ter­stüt­zen. Dazu kom­men Mo­tor­rad fah­ren, Kaf­fee trin­ken und noch vie­les mehr.

Vie­len Dank, Mike!

Ich fin­de Mike Dess­om­bes sehr mu­tig. Für alle Men­schen in der Ca­ri­tas-Werk­statt hat er ein of­fe­nes Ohr, im­mer ein gu­tes Wort und gute Lau­ne. Er ist stets gu­ter Din­ge, wenn er auf Ar­beit kommt und auch sehr cle­ver. Mike ist ein rich­tig dufter Typ.