On­line-Re­por­ter Mi­cha­el Ben­ter ließ sich schulen

Sö­ren frag­te uns: „Habt Ihr In­ter­es­se, am Lehr­gang für Ar­beits­si­cher­heit teil­zu­neh­men?“ Der fand am 13. und 14. No­vem­ber im Hei­de­ring statt, und ich hat­te In­ter­es­se, ge­nau wie mei­ne Re­por­ter-Kol­le­gin Martina.

Wir er­fuh­ren vie­le in­ter­es­san­te Din­ge, zum Bei­spiel, dass Mar­ti­na als Shut­tle-Fah­re­rin über un­se­ren Ar­beit­ge­ber ver­si­chert ist. Fährt sie aber mit ih­rem Pri­vat­au­to zur Ar­beit und macht ei­nen Zwi­schen­stopp beim Bä­cker, ist das nicht der Fall. Dass wir wäh­rend der Pau­se in der Rau­cher­ecke nicht ver­si­chert sind, wuss­te ich schon. Das­sel­be gilt aber auch für den Gang auf die Toi­let­te – au­ßer, wenn ich die Tür auf­las­se, aber wer macht das?

Ar­beits- und Schutz­klei­dung darf nicht ka­putt, Flucht­we­ge müs­sen stets frei, Feu­er­lö­scher gut sicht­bar an­ge­bracht sein. In Ar­beits­räu­men darf nicht ge­ges­sen wer­den und kei­ne Mi­kro­wel­le oder ähn­li­ches ste­hen. Wenn ich in Ur­laub gehe, soll ich mei­ner Ver­tre­tung zei­gen, was sie bei den von mir aus­ge­führ­ten Tä­tig­kei­ten be­ach­ten muss. Wir konn­ten auch Fra­gen stel­len und Ideen ein­brin­gen. So schlug ich vor, dass Be­schäf­tig­te Warn­wes­ten tra­gen, wenn sie ei­nen Hub­wa­gen fahren.

Ab­schlie­ßend gin­gen wir durchs Haus, um zu prü­fen, ob al­les in Ord­nung ist. Dazu ge­hö­ren auch schein­ba­re Ne­ben­säch­lich­kei­ten wie die Ab­lauf-Da­ten der Hy­gie­nemit­tel in den Toi­let­ten. Es gab sehr viel In­put, am Ende der bei­den Tage war ich ganz schön ge­schafft – und um ei­ni­ges schlau­er als vorher.