Wir sind Ader­lu­cher! – Der neue Stand­ort, Teil 4

4. Mai 2026 | Logbuch | 0 Kommentare

Mar­cel Teich­mann er­zählt, auf­ge­schrie­ben von den On­line-Re­por­tern vom Heidering:

Vie­les in un­se­rem Be­triebs­ab­lauf am neu­en Werk­statt-Stand­ort war un­ge­wohnt. Je­der muss­te sei­nen Platz hier erst­mal fin­den. Wir hat­ten noch kein Auto vor Ort, also trans­por­tier­ten wir zu­nächst al­les in pri­va­ten Fahr­zeu­gen. Ge­mein­sam pus­te­ten wir den sprich­wört­li­chen Sand aus dem Ge­trie­be, in gu­ter Zu­sam­men­ar­beit ru­ckel­te sich auch hier­bei al­les zusammen.

Wie zu­vor am Hei­de­ring herrsch­te auch am Ader­luch stän­dig Be­we­gung. Je nach Auf­trag oder Be­schäf­tig­ten­zu­wachs stell­ten wir Wän­de um oder mon­tier­ten In­sek­ten­git­ter vor die Fens­ter wie zum Bei­spiel für die Röhr­chen-Ab­tei­lung, wel­che bis zum Ende je­nes Auf­trags eben­falls an den Ader­luch zog. Kaum war eine Wand weg, muss­ten wir sie auch schon wie­der am neu­en Ort aufstellen.

Ein No­vum be­stand dar­in, dass bei B.PLUS För­der­be­reichs- und Ar­beits­be­schäf­tig­te zu­sam­men­kom­men. Das war un­se­re be­wuss­te Ent­schei­dung, von der bei­de Sei­ten pro­fi­tie­ren. Die Be­schäf­tig­ten aus dem Ar­beits­be­reich er­hö­hen ihre so­zia­le Kom­pe­tenz, in­dem sie ih­ren För­der­be­reichs-Kol­le­gen hel­fend bei­sei­te­ste­hen. Die­se hin­ge­gen wach­sen oft­mals über sich hin­aus, um ihre Selb­stän­dig­keit zu be­wei­sen und zu stär­ken. So­mit pro­fi­tie­ren am Ende alle an­ein­an­der. Die Idee zu die­ser Durch­mi­schung kam uns be­reits zu­vor in der Haupt­werk­statt. Nun er­öff­ne­te sich am neu­en Stand­ort die Chan­ce, sie zu verwirklichen!

Die Be­schäf­tig­ten­zahl wuchs und wuchs, so­dass un­ten bald kein Platz mehr für Fach­dienst und Stand­ort­lei­tung blieb. Wo soll­ten wir hin? Als wir den Ver­mie­ter dar­auf an­spra­chen, ließ er uns wis­sen: „Im Nach­bar­auf­gang ist eine Zwei­raum­woh­nung frei!“ So zo­gen Fach­dienst und Pro­duk­ti­ons­lei­tung 2021 hin­auf in den 1. Stock, wo wir bis heu­te sitzen.

Gleich­zei­tig über­nah­men wir die Ge­wer­be­flä­che der Piz­ze­ria, um B.PLUS zu er­wei­tern. Das Equip­ment in­te­grier­ten wir in die Can­ti­na der Haupt­werk­statt. Dort ist nun­mehr je­den Don­ners­tag Pizzatag!

An­fangs ver­zeich­ne­ten wir am Ader­luch eine enor­me Fluk­tua­ti­on. Doch wer heu­te hier ar­bei­tet, will nicht mehr weg, vor Ort herrscht eine hohe Zu­frie­den­heit und Stand­ort­ver­bun­den­heit. Mit­ar­bei­ten­de wie Be­schäf­tig­te ma­chen den Ader­luch zu ei­nem bun­ten, viel­sei­ti­gen, zu ei­nem groß­ar­ti­gen Ort, den man ne­ben­bei auch Ar­beits­platz nennt. Ich selbst bin längst ein über­zeug­ter Aderlucher!

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