Die Online-Reporter-Gruppe Hauptwerkstatt/Aderluch befragt Christina Hack
Konstantins Einzelfallhelferin Christina gehört schon fast zu unserer Reportergruppe. Sie hatte schon oft tolle Ideen, wir freuen uns, dass sie hier ist. Heute möchten wir endlich mal ein paar Fragen an sie loswerden:
Woher kommst Du, wo bist Du zuhause?
Ich komme aus dem Norden von Oranienburg, war zwischendurch zwanzig Jahre unterwegs und bin jetzt wieder in Oranienburgs Norden angekommen.
Und wie kamst Du zu uns in die Werkstatt?
Ich bin gelernte Erzieherin, dazu Teil der Leitung des Fachbereichs Hilfen zur Erziehung des Märkischen Sozialvereins e.V. in Oranienburg. Das Jugendamt fragt uns als Träger jeweils konkret an. So erhielten wir im Februar 2025 die Fallanfrage zu Konstantin. Ich war einen Tag bei ihm im Aderluch, dann hieß es: „Wir gehen es an, gucken weiter!“
Nun arbeiten wir schon fast zwei Jahre zusammen. Durch Konstantin kam ich mit der Caritas-Werkstatt in Berührung, als Einzelfallhelferin komme und gehe ich mit unseren Klienten.
Wie viele Stunden hast Du für Konsti?
Unser Kontingent liegt bei rund 20 Stunden. Das kann hoch- und runtergehen, es kommt auf jeden einzelnen Klienten an.
Und was macht Ihr Einzelfallhelferinnen konkret?
Je nach Bedarf sorgen wir für mehr Pausen, Impulskontrolle, helfen unseren Klienten beim „Übersetzen“: Was meint mein Gegenüber da? Hinter jeder Einzelfallhilfe steht ein Mensch mit seinem ganz konkreten Alltag, der vielleicht ohne Unterstützung nicht funktioniert. Einzelfallhilfe bedeutet, Menschen Dinge zu ermöglichen, die für viele von uns völlig selbstverständlich sind: zur Kita oder zur Schule gehen, allein Schulaufgaben bewältigen, arbeiten, Hobbies nachgehen, selbstständig unterwegs sein und vieles mehr.
Manchmal bedeutet diese Unterstützung auch, jemanden zu motivieren, dranzubleiben, gemeinsam einen nächsten Schritt zu gehen oder einfach da zu sein, wenn es gerade allein nicht geht. Kurzum: Wir sorgen dafür, dass die Möglichkeiten möglicher werden.
Was ist, wenn Du mal krank bist oder Urlaub hast?
Konstantin kann nur in der Werkstatt sein, wenn ich da bin. Falle ich aus, gibt es keine immer zur Verfügung stehende Vertretung, solche Leistungen sind schon jetzt nicht vorgesehen. Wir bekommen auch nur die Stunden bezahlt, in denen wir mit unseren Klienten zusammen sind. Gespräche mit Sorgeberechtigten und Dokumentation machen viele von uns ehrenamtlich.
Vanessa: Ich sehe große Dankbarheit bei unseren Gruppenleiterinnen, dass Christina und Antje da sind. Zudem haben beide Einzelfallhelferinnen auch ein Ohr für mich und andere Beschäftigte.
Michaela: Die Einzelfallhelferinnen können sofort reagieren, wenn Not am Mann ist. Wir alle sorgen füreinander! Ging es mir mal nicht gut, kam Konsti sofort auf mich zu. Es ist gut, dass Christina und er hier sind.







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