Ich freu mich auf Mon­tag, Teil 2

Ich freu mich auf Mon­tag, Teil 2

On­line-Re­por­ter Mi­cha­el Ben­ter ist wie­der als Wer­be­trä­ger unterwegs

Ich fer­tig­te mir ei­nen Schlüs­sel­an­hän­ger mit der Auf­schrift: Ca­ri­tas Werk­statt / Al­les, au­ßer ge­wöhn­lich / Ich freu mich auf Mon­tag und häng­te ihn an mei­nen Rucksack.

Als ich da­mit in Ber­lin un­ter­wegs war, muss­te ich mit dem Schie­nen­er­satz­ver­kehr fah­ren. An der Bus­hal­te­stel­le Lands­ber­ger Allee/Ringstraße fiel mein Schlüs­sel­an­hän­ger mit un­se­ren Slo­gans drei jun­gen Leu­ten auf. „Ich freu mich nicht auf Mon­tag!“, sag­te eine von ih­nen, be­vor alle einstiegen.

Wie re­agie­re ich jetzt?“, frag­te ich mich im Bus, „soll ich was sagen?“

Ich fass­te mir ein Herz, ging vor zu den drei Ju­gend­li­chen und sprach sie an: „Ich ar­bei­te in der Ca­ri­tas-Werk­statt Ora­ni­en­burg, am Hei­de­ring. Die­ser Spruch steht an un­se­rer Tür. Wie ge­fällt er euch?“

Er ge­fällt mir gut, passt aber nicht so ganz“, er­wi­der­te ei­ner, und wir ka­men ins Ge­spräch. Ich ver­riet den Drei­en, war­um ich mich auf Mon­tag freue: „Da darf ich in die Werk­statt ge­hen, habe mei­ne Kol­le­gen um mich. Die Ar­beit in der Wer­be­tech­nik ist in­ter­es­sant, und ich gehe zu den On­line-Re­por­tern!“ Es mach­te mir Spaß, über mei­ne Ar­beit in der Ca­ri­tas-Werk­statt zu er­zäh­len. Beim Aus­stieg an der Mar­zah­n­er Pro­me­na­de ver­ab­schie­de­ten wir uns von­ein­an­der. Un­ser Ge­spräch tat mir gut!

Wir fin­den eine Lö­sung – 10 Jah­re Ader­luch, Teil 2

Wir fin­den eine Lö­sung – 10 Jah­re Ader­luch, Teil 2

Mar­cel Teich­mann er­zählt, auf­ge­schrie­ben von den On­line-Re­por­tern vom Heidering:

Nun also hat­ten wir den Miets­ver­trag für un­se­re neue Au­ßen­stel­le un­ter­schrie­ben, um hier die Ab­tei­lung Boh­rer-Vor­fer­ti­gung un­ter­zu­brin­gen. Mit­ten in der Bau­pha­se ließ uns un­ser Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner wis­sen: „Wir ver­le­gen un­se­re Boh­rer-Pro­duk­ti­on an ei­nen neu­en Stand­ort. Sor­ry, aber wir kön­nen euch nicht mehr mit Boh­rern ver­sor­gen.“ Ge­ra­de hat­ten wir uns für min­des­tens zehn Jah­re am Ader­luch ein­ge­mie­tet – und jetzt das!

Schock­star­re war kei­ne Op­ti­on. Schnell sag­ten wir uns: Die Ar­beits­räu­me be­fin­den sich zu ebe­ner Erde, sind bar­rie­re­frei – hier geht un­ser in­te­grier­ter För­der­be­reich B.PLUS hin! Die­ser be­fand sich bis da­hin in der Haupt­werk­statt, wo heu­te die Holz­werk­statt un­ter­ge­bracht ist. Er be­stand bis­lang nur aus drei Grup­pen, ge­lei­tet von Sil­ke Tro­jan, To­bi­as Ott­lew­ski so­wie Kon­rad Fait – und wuchs eben­falls ra­sant. Am Ader­luch gab es ge­nug Platz, B.PLUS nach un­se­ren Vor­stel­lun­gen um­zu­ge­stal­ten und zu erweitern.

Im Ge­bäu­de be­fin­den sich, ne­ben den ver­schie­de­nen Ge­wer­ben, auch drei Auf­gän­ge mit Woh­nun­gen. Nach dem Aus­zug des Aldi-Markts hat­ten die Mie­ter die Ruhe die­ses Or­tes wie die rie­si­ge freie Park­flä­che vor dem Ge­bäu­de ge­nos­sen – und nun ka­men wir: Zu­nächst jede Men­ge Bau­lärm, als­dann vie­le Be­schäf­tig­te und Mit­ar­bei­ter, knal­len­de Tü­ren, an- und ab­fah­ren­de Fahr­zeu­ge – kurz­um, ein re­ges Treiben!

Von Be­ginn an ar­ran­gier­ten wir uns mit­ein­an­der. Wir lu­den die Haus­be­woh­ner zu Bau­be­ge­hun­gen ein, und bis heu­te tra­gen Be­schäf­tig­te die Ein­käu­fe ei­ni­ger Mie­ter die Trep­pen rauf. Es ru­ckel­te sich zu­sam­men, von An­fang an ach­te­ten wir auf­ein­an­der. Das ent­kräf­te­te ei­ni­ge Vor­be­hal­te uns gegenüber.

Mit Mu­sik geht’s bes­ser – Mein Werk­statt-Ta­ge­buch Teil 3

Mit Mu­sik geht’s bes­ser – Mein Werk­statt-Ta­ge­buch Teil 3

Alon­zo Münn be­rich­tet über sei­ne Ar­beit im Be­reich B.PLUS der Caritas-Werkstatt

13.04.2026

Heu­te mon­tier­ten wir Win­kel­buch­sen zu­sam­men. Das ist ein neu­er Auf­trag, die Buch­sen wer­den am Ende in Au­tos ein­ge­baut. In der Pau­se schau­ten wir uns mein ers­tes Vlog an. Ich nahm es auf, als ich im Ur­laub zu­sam­men mit mei­ner Fa­mi­lie bei Star­light Ex­press in Bo­chum war. Eine Übung, zu­künf­tig will ich als On­line-Re­por­ter auch für die Werk­statt Vlogs produzieren.

14.04.2026

Heu­te hör­ten wir zu­sam­men mit Me­la­nies Grup­pe mei­ne Mu­sik, na­tür­lich Star­light Ex­press! In Bo­chum kauf­te ich mir, wie man hier sieht, au­ßer­dem eine Cap, zwei Beu­tel, ein Schreib-Set so­wie ein T‑Shirt. Bei die­ser Mu­sik ging uns die Ar­beit gleich noch­mal so gut von der Hand. Hoch mo­ti­viert ver­teil­te ich die zu mon­tie­ren­den Ein­zel­tei­le. Ich mach­te die Box ex­trem voll und be­rei­te­te am Ende al­les für mor­gen vor. Da geht’s wei­ter mit der Winkelbuchsen-Montage!

Pfer­de tun uns Men­schen gut

Pfer­de tun uns Men­schen gut

Va­nes­sa Ver­der­ber un­ter­nahm mit ih­rem Re­por­ter-Kol­le­gen Kon­stan­tin ei­nen Ab­ste­cher aufs Land

Letz­tens wech­sel­te ich für ein paar Tage rü­ber in den För­der­be­reich zu Do­reen Witt und Vir­gi­nia Ro­chow. Zu­sam­men mit Be­schäf­tig­ten aus ih­ren bei­den Grup­pen war ich letz­tens in Ger­men­dorf, Vir­gi­nia hat dort eine Kop­pel mit vier Pfer­den und bie­tet ein­mal in der Wo­che Be­schäf­tig­ten aus dem För­der­be­reich un­se­rer Werk­statt an, dort ein paar Stun­den mit den Tie­ren zu verbringen.

Ich fuhr zu­sam­men mit Vir­gi­nia so­wie Leo­nie und Ke­vin aus dem För­der­be­reich. Kon­stan­tin kam zu­sam­men mit sei­ner Ein­zel­fall­hel­fe­rin Chris­ti­na nach. Sie über­rasch­te uns mit Crois­sants, so früh­stück­ten wir vor Ort erst ein­mal ge­müt­lich. Dann leg­te Kon­tan­tin los, Pfer­de­äp­fel von der Kop­pel zu le­sen. Ich mach­te spon­tan mit beim „Ab­äp­peln“, wie wir das nen­nen. Nicht lan­ge, da lös­te mich Vir­gi­nia ab. Hat­te sie doch ge­se­hen, dass ich ein we­nig mit den Pfer­den ku­schel­te, was die­sen merk­lich ge­fiel. Das Pony durf­ten wir so­gar füh­ren. Be­vor es zu­rück­ging, füt­ter­ten wir alle vier Pfer­de. Vir­gi­nia hat ih­nen bei­gebracht, dass je­des sei­nen Stamm­platz und sei­ne ei­ge­ne Schüs­sel hat.

Der Auf­ent­halt dort drau­ßen wirk­te an­ge­nehm be­ru­hi­gend auf mich. Mit Pfer­den zu ku­scheln und zu ar­bei­ten, tat mir sehr gut. Un­ser Dank an alle, die uns Werk­statt-Be­schäf­tig­ten die­ses ganz be­son­de­re An­ge­bot ermöglichen.

Sport ist doch kein Mord

Sport ist doch kein Mord

On­line-Re­por­ter Mi­cha­el Ben­ter hält sich fit

Ich woh­ne im Am­bu­lant Be­treu­ten Woh­nen auf dem Ge­län­de des St. Jo­han­nes­bergs. Anja Ol­den­burg bie­tet bei uns ei­nen Sport­kurs an und frag­te mich, ob ich mit­ma­chen möch­te. Ich woll­te nicht. „Sport ist Mord!“, lau­te­te mei­ne Devise.

Es täte dir aber gut!“, er­wi­der­te sie dar­auf, „zeig mir doch mal eine Übung!“

Ich wähl­te Rumpf­beu­gen im Ste­hen – und kam mit den Hän­den nur bis zu den Knien.

Dann mach mal mit!“, riet mir Anja.

Das tat ich. Wir be­gan­nen mit Deh­nungs­übun­gen. Je­der sag­te an, wel­che Übung er ma­chen möch­te und alle mach­ten mit. Je­der so gut, wie er kann. An­schlie­ßend zeig­te Anja ein Yoga-Pla­kat, auf dem vie­le Übun­gen zu se­hen wa­ren, dar­un­ter Um­kehr­stel­lun­gen, Rück­beu­gen, Vor­wärts­beu­gen, Deh­nungs- oder Gleich­ge­wichts­übun­gen. Von ih­nen wähl­ten wir ei­ni­ge aus. Zum Schluss kommt ein Ab­schluss­lied, zu dem wir tan­zen: der Körperteil-Blues.

In­zwi­schen bin ich froh, dass ich mit­mi­sche. Bei den Rumpf­beu­gen kom­me ich jetzt ein gan­zes Stück wei­ter run­ter. Auch zwei Werk­statt-Be­schäf­tig­te, die nicht hier auf dem Ge­län­de woh­nen, nut­zen An­jas An­ge­bot. Hast Du auch Lust? Komm ein­fach vor­bei! Je­den Mitt­woch tref­fen wir uns von 16.00 bis 17.00 Uhr im Haus Luise.

Viel mehr als ein Job

Viel mehr als ein Job

Mi­chae­la Senf er­in­nert sich an eine für sie ganz be­son­de­re Werkstatt-Abteilung:

Als ich um das Jahr 2009 in die Ab­tei­lung Boh­rer-Vor­fer­ti­gung kam, mach­te es mir dort von An­fang an gro­ßen Spaß. Mit mei­nen Grup­pen­lei­tern Cars­ten und Bernd kam ich sehr gut zu­recht. Bernd lern­te mich an, und die Ar­beit ging mir gut von der Hand. Zig­tau­sen­de Boh­rer habe ich sor­tiert, dar­un­ter klei­ne, gro­ße, di­cke und dün­ne. Sie alle ka­men in schwe­re Ei­sen­kis­ten, die du nicht an­he­ben konntest.

Als wir ein­mal bei der Kaf­fee­pau­se zu­sam­men­sa­ßen, kam Bernd zu uns und frag­te: „Kann mir je­mand hel­fen?“ Da mel­de­te ich mich, was war pas­siert? Die gan­zen Boh­rer la­gen auf der Erde, weil eine an­de­re Grup­pen­lei­te­rin aus Ver­se­hen ein Le­ge­brett um­ge­kippt hat­te. Lei­der lebt sie mitt­ler­wei­le nicht mehr. Ich ver­mis­se sie sehr.

Zum Tag der of­fe­nen Tür schlen­der­ten die Leu­te durch die Hal­len, guck­ten und frag­ten, was das al­les für Boh­rer sind. Da sag­te Bernd zu mir: „Mi­chae­la, er­zäh­le den Gäs­ten doch mal, was wir hier so ma­chen.“ Hin­ter­her ließ er mich wis­sen: „Das hast du sehr gut gemacht!“

Sechs Jah­re lang war ich bei den Boh­rern. Ich moch­te die Ar­beit und auch mei­ne Kol­le­gen hier sehr gern. Be­son­ders Joa­chim hat­te ich ins Herz ge­schlos­sen. Er war für mich wie ein gro­ßer Bru­der, den ich nie hat­te. Lei­der starb er viel zu früh. Als ich das hör­te, muss­te ich weinen.

Lei­der wur­de die Grup­pe auf­ge­löst, weil die Boh­rer-Fir­ma weg­zog. Als uns die Grup­pen­lei­ter das er­zähl­ten, sag­te ich: „Bernd, das ist nicht dein Ernst, oder?“

Doch, Mi­chae­la, es ist lei­der so.“

Bit­te, fahr nicht weg!“, rief ich dem letz­ten LKW mit den Boh­rern hin­ter­her, doch er fuhr. Ich war am Ende.

Bis heu­te ver­mis­se ich es, wie wir hier zu­sam­men­ar­bei­te­ten. Wir ha­ben viel ge­lacht. Cars­ten mach­te manch­mal AC/DC an, das war toll! Wir ver­stan­den uns rich­tig gut, mei­ne Er­in­ne­run­gen an die­se Zeit blei­ben für im­mer bei mir. Für mich war die Boh­rer-Grup­pe wie ein zwei­tes Zuhause.

10 Jah­re Ader­luch – Teil 1: Wir su­chen ei­nen neu­en Standort

10 Jah­re Ader­luch – Teil 1: Wir su­chen ei­nen neu­en Standort

Die On­line-Re­por­te­rin­nen & Re­por­ter vom Hei­de­ring lie­ßen sich von Mar­cel Teich­mann von der Ge­schich­te je­nes Werk­statt-Stand­orts er­zäh­len, der in die­sem Jahr sein zehn­jäh­ri­ges Ju­bi­lä­um begeht:

Ein paar Jah­re nach der Er­öff­nung des Hei­de­rings such­ten wir ei­nen drit­ten Werk­statt-Stand­ort. Den Haupt­grund da­für lie­fer­te ein lau­fen­der Auf­trag: Für ei­nen Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner kon­fek­tio­nier­ten wir seit Jah­ren in im­mer grö­ße­rem Um­fang Boh­rer. Un­ter der Lei­tung von Bernd Kretz­schmar und Cars­ten Bey­er ar­bei­te­ten meh­re­re Grup­pen in der Haupt­werk­statt. Wir brauch­ten wei­te­re Räu­me und such­ten ei­nen Ort, an dem wir die Boh­rer-Vor­fer­ti­gung un­ter­brin­gen konn­ten. Das neue Ob­jekt soll­te gut er­reich­bar sein und mög­lichst auf der Tan­gen­te zwi­schen Hei­de­ring und Haupt­werk­statt liegen.

Wir schau­ten uns ver­schie­de­ne Stand­or­te an, zum Bei­spiel die alte Braue­rei in der An­dré-Pi­can-Stra­ße, schräg rü­ber vom „Turm“. De­ren Räu­me er­schie­nen uns je­doch nicht ge­eig­net, weil in den Fu­gen strah­len­des Ma­te­ri­al aus den Hein­kel-Wer­ken ver­baut wur­de. Die­ses fak­ti­sche Ri­si­ko woll­ten wir kei­nem Mit­ar­bei­ten­den oder Be­schäf­tig­ten zumuten.

An­dré Ker­kow fuhr auf sei­nem Weg zur Ar­beit täg­lich am Ader­luch vor­bei und sah: Die Räu­me des ehe­ma­li­gen Aldi-Markts, die wir schon ein­mal ins Auge ge­fasst hat­ten, stan­den nach wie vor leer! Das Ob­jekt lag ver­kehrs­tech­nisch güns­tig, der Bus hält di­rekt vor der Tür. Auch mit dem LKW könn­ten wir hier gut ran­fah­ren – und es bot ge­nü­gend Platz für un­se­re Bohrer-Vorfertigung!

Wir kon­tak­tier­ten die Haus­ver­wal­tung in Ber­lin – und sie­he da, die Räum­lich­kei­ten wa­ren noch zu ha­ben! 2015 schlos­sen wir den Miet­ver­trag für un­se­re neue Zweig­werk­statt ab. Die Bau-Pla­nung mach­ten wir zu­sam­men mit dem Ar­chi­tek­ten Chris­toph Sei­fert. Er hat­te be­reits den Hei­de­ring kon­zi­piert. Jetzt ging er dar­an, den Ader­luch nach un­se­ren Be­dürf­nis­sen umzugestalten.

So also konn­te un­se­re Boh­rer-Vor­fer­ti­gung in ver­grö­ßer­ter Form an den neu­en Stand­ort zie­hen. Bernd Kret­sch­mar, der in­zwi­schen den Spitz­na­men „Boh­rer-Bernd“ trug und Cars­ten Bey­er soll­ten den Be­reich wei­ter­hin lei­ten. Ein Ga­bel­stap­ler, der die schwe­ren Boh­r­er­kis­ten stem­men konn­te, war be­reits be­stellt – und doch soll­te nie­mals auch nur ein ein­zi­ger Boh­rer den Ader­luch „se­hen“ …

Dan­ke, lie­be Caritas-Werkstatt!

Dan­ke, lie­be Caritas-Werkstatt!

Kris­tin Jung und Mar­ti­na Har­nisch­ma­cher tank­ten Selbst­be­wusst­sein auf dem Osterbasar

Am Tag der of­fe­nen Tür am 26. März 2026 gab es Füh­run­gen durch die ver­schie­de­nen Werk­statt­be­rei­che, ei­nen Ku­chen­ba­sar, Chor und In­stru­men­tal­grup­pe san­gen und trom­mel­ten. Au­ßer­dem er­war­te­te der Os­ter­ba­sar mit vie­len Ver­kaufs­stän­den sei­ne Be­su­cher. Werk­statt­be­rei­che bo­ten ihre Er­zeug­nis­se an, aber auch wir Be­schäf­tig­ten durf­ten hier un­se­re Krea­ti­vi­tät zei­gen. Ich (Kris­tin) gab den An­stoß, und als ich Mar­ti­na da­von er­zähl­te, war klar: Da ma­chen wir mit!

Wir bas­tel­ten Os­ter­krän­ze und Os­ter­nes­ter im Glas-Ei. Dazu bot ich ei­nen aus­ge­höhl­ten, mit Na­tur­ma­te­ria­li­en ge­schmück­ten Baum­stumpf so­wie Tee­licht­hal­ter aus Gas­be­ton in Herz- oder Klee­blatt­form an. Mar­ti­na hat­te selbst­ge­stal­te­te Bil­der auf Lein­wand mit Struk­tur­pas­te und Acryl­far­ben so­wie aus Sty­ro­por, Wol­le und Filz ge­fer­tig­te Scha­fe in ver­schie­de­nen Grö­ßen im Angebot.

Die Werk­statt stell­te uns zwei Ti­sche be­reit, auf de­nen wir un­se­re Wer­ke prä­sen­tie­ren konn­ten – und los! Das In­ter­es­se der Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher war su­per. Fast alle un­se­re Schät­ze fan­den ein neu­es Zu­hau­se, wir be­ka­men so­gar den ei­nen oder an­de­ren Fol­ge­auf­trag. Au­ßer­dem freu­ten wir uns über den Be­such un­se­res Re­port­er­kol­le­gen Mi­cha­el Ben­ter, der das Foto von uns mach­te. Dan­ke, lie­ber Micha!

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön auch an die Ca­ri­tas-Werk­statt, dass wir un­ter ih­rem Dach un­se­re selbst­ge­stal­te­ten krea­ti­ven Ar­ti­kel aus­stel­len und zum Ver­kauf an­bie­ten konn­ten. Der Er­folg stärk­te un­ser Selbst­be­wusst­sein – was ei­ner der Grün­de ist, dass wir so gern hier ar­bei­ten. Nun wün­schen wir Dir und Euch al­len ein fröh­li­ches Osterfest!

Ab Som­mer ein neu­er Mitbewohner

Ab Som­mer ein neu­er Mitbewohner

On­line-Re­por­te­rin Ja­lin Ro­sins­ka über ei­nen wich­ti­gen Ne­ben­ef­fekt des Werkstattlebens:

Seit meh­re­ren Jah­ren habe ich Throm­bo­zy­to­pe­nie. Das ist eine sel­te­ne Blut­krank­heit, die je­der von uns be­kom­men kann. Re­gel­mä­ßig gu­cke ich nach, ob auf mei­ner Haut et­was zu se­hen ist. Ein Krat­zer, plötz­lich auf­tau­chen­de blaue Fle­cke – die kleins­te Ver­let­zung oder Auf­fäl­lig­keit kann gro­ße Ge­fahr be­deu­ten, zum Bei­spiel eine in­ne­re Blutung.

Da­von las­se ich mich je­doch nicht klein­krie­gen – und lebe so gut und in­ten­siv, wie ich kann. Mei­ne Er­kran­kung hält mich auch nicht da­von ab, täg­lich in die Werk­statt zu ge­hen und hier im­mer wie­der et­was Neu­es auszuprobieren.

In die Werk­statt kom­me ich al­ler­dings nicht nur, um zu ar­bei­ten. Der Aus­tausch mit den an­de­ren Be­schäf­tig­ten ist mir min­des­tens eben­so wich­tig. So er­zähl­te mir neu­lich eine Kol­le­gin, dass ihre Ka­nin­chen­da­me schwan­ger ge­wor­den war und nun meh­re­re Ba­bys hat. Ich mag Tie­re sehr, und die Kol­le­gin kann die Ba­bys nicht auf Dau­er bei sich be­hal­ten. Geht al­les gut, wohnt ei­nes der Klei­nen ab dem Som­mer bei mir. Auch das ge­hört für mich zum Werkstattleben. 

Zwei be­son­de­re Fachkräfte

Zwei be­son­de­re Fachkräfte

Wir, die Grup­pe der Mon­ta­ge am Hei­de­ring Fak­tor C möch­ten uns bedanken

Durch ihre fach­lich kom­pe­ten­te, of­fe­ne, zu­gäng­li­che und freund­li­che Art lie­ßen sie an so man­chem grau­en Tag die Son­ne für uns schei­nen. Ei­ni­ge Be­schäf­tig­te kann­ten Me­lis­sa und Jef­frey schon aus an­de­ren Be­rei­chen. Da­her war die Freu­de groß, als die bei­den zum Hei­de­ring ka­men und sie ih­nen hier wie­der begegneten.

Bei­de „sa­hen“ uns mit of­fe­nen Au­gen und Oh­ren, nah­men un­se­re Sor­gen und Pro­ble­me ernst und wahr – und hal­fen uns, sie zu lösen.

Wir wün­schen Me­lis­sa und Jef­frey in ih­rem per­sön­li­chen Le­ben so­wie bei ih­ren neu­en Tä­tig­kei­ten ge­nau­so viel En­ga­ge­ment, Freu­de und Er­folg. Vie­len Dank im Na­men un­se­rer Grup­pe für die schö­ne Zeit mit Euch!

„Feu­er und Flam­me“ aus ei­ge­ner Produktion

Feu­er und Flam­me“ aus ei­ge­ner Produktion

On­line-Re­por­ter Alon­zo Münn be­rich­tet live von sei­nem Stand beim Osterbasar

Auf un­se­rem Os­ter­ba­sar am Tag der of­fe­nen Tür un­se­rer Ca­ri­tas-Werk­statt habe ich heu­te flei­ßig Ka­mi­n­an­zün­der, Ker­zen und Be­ton-Ker­zen aus un­se­rer Pro­duk­ti­on ver­kauft. Jetzt gibt es noch et­was Mu­sik – ein tol­ler Tag!

Wir hel­fen dem Früh­ling – Ran an die Blumen-Eier!

Wir hel­fen dem Früh­ling – Ran an die Blumen-Eier!

On­line-Re­por­ter Kon­stan­tin Rein­hardt und Ghost­wri­te­rin Chris­ti­na stel­len DAS Früh­lings-Pro­dukt un­se­res För­der­be­reichs vor

Was habt ihr denn da, ist das ein Stein?“, frag­te mich neu­lich Re­por­ter-Kol­le­gin Jule.

Nein, das ist eine Sa­men­bom­be!“, er­wi­der­te mei­ne Ein­zel­fall­hel­fe­rin Christina.

Was issn das?“

Ein Ton-Erde-Ge­misch mit Sa­men drin. Wenn Du das in die Erde legst, sprießt es los, hof­fen wir zumindest.“

Mohn, Korn­blu­me, Son­nen­blu­me, Wi­cke und vie­le An­de­re sind da­bei – al­les In­sek­ten-freund­li­che Pflan­zen. Die meis­ten sind Licht-Kei­mer, die kein Ein­pflan­zen in die Erde be­nö­ti­gen. Die Idee dazu kam von Frau Ro­chow und Frau Witt.

Ich wuss­te gar nicht, dass es so­was gibt!“, ließ uns Re­por­ter-Kol­le­gin Manu wis­sen, „aber am Na­men müs­sen wir noch fei­len, Bom­ben sind nicht gut!“

Ich nahm die Ideen aus un­se­rer „Denk­fa­brik On­line-Re­por­ter“ in mei­ne Grup­pe im FBB mit. Frau Ro­chow und Frau Witt freu­ten sich dar­über, und so liest Du jetzt die­sen Ar­ti­kel über un­se­re Blu­men-Eier. Du siehst, am Na­men ha­ben wir gefeilt.

Und so geht’s: Wir mi­schen ge­sieb­te Erde, Ton­pul­ver und Was­ser, ge­ben die Sa­men hin­ein und for­men Eier dar­aus. Nach dem Trock­nen ma­chen wir die Blu­men-Eier bunt, nach ei­nem Geheimrezept!

Wir bie­ten sie in Herz­form oder als Blu­men-Eier im 6er Pack an. Die Ei­er­kar­tons mal­ten wir in der Grup­pe bunt an. Jede Tüte für die Her­zen ver­schö­ner­te Re­por­ter-Kol­le­gin Va­nes­sa von Hand mit ei­nem sü­ßen Os­ter­ha­sen. Für den Ver­kauf be­kleb­te ich ei­nen Os­ter­korb bunt.

Apro­pos: Wir ver­kau­fen un­se­re Blu­men-Eier auf dem Os­ter­ba­sar der Ca­ri­tas-Werk­statt am 26. März.