13. Juli 2026 | Logbuch |
Online-Reporterin Ina Krause befragt Fachkraft Ralf Dräger
Ich finde Ralf nett und klug. Er kann sehr gut mit Menschen umgehen und ist sehr erfahren darin. Als ich in der Werkstatt anfing, half er mir sehr. Ralf hatte viel Geduld mit mir. Generell behandelt er uns so, dass es uns gut geht, denn er ist sehr achtsam, ein cooler Gruppenleiter, sanft und mutig! Und nun stelle ich ihm ein paar Fragen:
Wie lange bist Du in der Caritas-Werkstatt?
Ich bin seit 20 Jahren hier.
Was hast Du vorher gearbeitet?
Vorher war ich unter anderem als Ergotherapeut tätig.
Wie hast du von der Werkstatt gehört
Ich arbeitete in Hameln in Niedersachsen im Weserbergland und erfuhr aus der Zeitung, dass in der Caritas-Werkstatt Mitarbeiter gesucht werden. Das sprach mich an. Ich bewarb mich – und wurde genommen.
Was sind deine Hobbys, was machst Du in Deiner Freizeit?
Sehr gern genieße ich die Kultur, gehe ins Theater oder ins Museum und höre Musik. Außerdem habe ich einen Hund, mit dem gehe ich täglich raus. Weil ich auch sonst viel in der Natur bin, habe ich einen großen Garten.
Möchtest du noch lange in der Caritas bleiben?
Bis zu meiner Rente möchte ich hier arbeiten.
Das finde ich gut. Ich freue mich, dass Du hier bist!
8. Juli 2026 | Logbuch |
Die Online-Reporterinnen vom Heidering lassen das Johannesfest Revue passieren
Zum großen Festprogramm gehörten auch die Ehrungen unserer Fußballmannschaft und unserer Drachenbootfahrer. Zu letzteren zähl unser Kollege Steve, der uns wissen ließ: „Es war für mich das erste Mal, dass ich da oben, vor so vielen Leuten stand. Ich hatte ordentlich Lampenfieber, aber dann fand ich es gut.“
Nicht nur Steve fielen die neuen Essen-Stände auf, vor allem Chinapfanne und Currywurst kamen in jedem Fall gut an. Vor allem war es sehr warm. Viele von uns suchten und fanden etwas Schatten unter Baumkronen und Pavillon-Dächern.
Und noch etwas fiel Steve auf: „Ich freute mich über den Dank von der Bühne an uns vom Shuttle-Team. Aber auch und gerade den Cantina-Teams gebührt großer Dank, dass sie uns jeden Tag mit Essen und Trinken versorgen.“ Die Caritas-Werkstatt, das sind eben wir alle.
26. Mai 2026 | Logbuch |
Online-Reporterin Sarah Stoll stellt sich vor
Ich bin 33 Jahre und arbeite seit dem 1. September 2019 in der Caritas-Werkstatt Oranienburg. Zuerst war ich bei Ferdinand Simon im Metallbereich. Dann wollte ich etwas anderes ausprobieren und machte ein Praktikum in der Cantina der Hauptwerkstatt. Dort stellte ich aber fest, dass das nicht so meins ist. Danach ging ich zu B.PLUS, in die Gruppe von Silke Trojan. Mit ihr verstand ich mich sehr gut, ich hatte dort viele Freunde und die Arbeit machte mir Spaß.
Von dort wechselte ich mit B.PLUS in den Aderluch, weil es in der Hauptwerkstatt so unruhig war. Am Aderluch packten wir Zuckerwattestäbchen und Päckchen. Das gefiel mir auch gut, aber leider hatten wir zu wenig Arbeit und mir wurde dann schnell langweilig. Deshalb wechselte ich nun wieder in die Hauptwerkstatt. Zurzeit arbeite ich in der Werbemittelfertigung bei Kai Hämmeling. Der ist voll cool, ich fand auch hier Freunde und weiß mit Andrea Bloch eine sehr liebe Fachkraft in meiner Nähe. Wenn ich Probleme habe, kann ich mit ihr darüber reden. Hier möchte ich bleiben.
22. Mai 2026 | Logbuch |
Die Online-Reporterinnen und Reporter von Hauptwerkstatt und Aderluch erlebten den Zauber der Handpan
Zu unserem vorletzten Redaktionstreffen brachte uns Reporter-Kollege Konstantin seine Fachkraft Doreen Witt mit. Vor drei Jahren hatte es Doreen erwischt. Sie erlag dem Zauber eines besonderen Musikinstruments, der Handpan: „Meine Begeisterung schwappte in meine Arbeit im Förderbereich rüber und ich brachte mein Instrument zunächst in unserer Entspannungsrunde zum Einsatz.“ Ihre Beschäftigten waren begeistert, das sprach sich herum. Zusammen mit ihrer Kollegin Carmen Preuß entspannte sie bei den letztjährigen Gesundheitstagen Beschäftigte aller drei Werkstatt-Standorte. Nun besuchte sie uns – und so erlebten wir das Ganze:
Erik: Ich fand dieses Instrument sehr schön beruhigend. Die Klänge der Handpan wirkten angenehm entspannend.
Lara: Beim Zuhören baut man Stress ab. Ich konnte dabei herrlich runterfahren und war anschließend nicht mehr so müde wie vorher.
Michaela: Wenn man sich schlapp fühlt, kann man hier neue Energie tanken. Ein tolles Gefühl, es auszuprobieren! Dieses Erlebnis sollte auch anderen Beschäftigten und Fachkräften ermöglicht werden.
Marco: Die Handpan ist nicht nur zum Spielen da, sondern auch zum Stressabbau für Körper, Geist und Seele.
Sarah: Toll fand ich, dass wir das Instrument ausprobieren durften!
Vanessa: Ich bin sprachlos, so schön war es!
Nun wünschen wir allen ein frohes Pfingstfest.
21. Mai 2026 | Logbuch |
Online Reporter Vanessa Verderber und Frank Nussbücker gingen beim gestrigen Berliner Firmenlauf mit auf die Strecke
Vanessa: Ich war wieder einmal sehr aufgeregt. Wir trafen uns am Bahnhof Oranienburg und stiegen in die S Bahn ein, in die nach und nach weitere Werkstatt-Mitglieder zustiegen. Die Stimmung war auf jeden Fall voller Vorfreude und Begeisterung. In Berlin angekommen, machten wir noch ein paar coole Gruppenbilder und hatten eine Menge Spaß dabei. Unsere Taschen gaben wir diesmal gleich vorne ab, was uns im Nachhinein eine Menge Zeit sparte, um die Bahn zurück zu schaffen.
Frank: Einmal mehr war unsere Caritas-Werkstatt, bestens organisiert von Sabine Schrader, mit einem starken Team aus Beschäftigten und Mitarbeitern vertreten. Für Alexandra Hesse und Detlef Roß war es gar der zweite sportliche Höhepunkt des Tages. Waren sie doch bereits am Vormittag beim Integrationssportfest in Hennigsdorf am Start. Alle kamen wir nach den angesetzten 5 Kilometern wohlbehalten ins Ziel – und Verena Noelting belegte Rang 2 im Gesamtklassement der Skaterinnen! Wenn das keine Erfolge sind, was dann?
Vanessa: Ich freue mich jetzt schon aufs nächste Jahr. Natürlich bin ich beim nächsten Lauf-Event wieder dabei! Du auch?
20. Mai 2026 | Logbuch |
Online-Reporter Alonzo Münn berichtet vom großen Integrations-Sportfest in Hennigsdorf
Hallo Leute, heute war das Sportfest richtig cool, und der rbb war ebenfalls vor Ort! Die verschiedenen Sportarten machten uns großen Spaß, trotz des Regens! Die Disziplinen hießen Gummistiefelweitwurf, Kugelkette, Ball-Übergeben (offiziell Luftballon-Parcours), Basecap-Diskus, Basketball und Geschicklichkeit. Detlef Roß gewann den Pokal als bester Sportler der Altersklasse 50 Plus!
Heute Abend sind wir im TV zu sehen, in rbb der Tag um 19.00 Uhr. Es gab auch was zu gewinnen. Ich bekam ein minecraft-Workbook, das nutze ich für meine Artikel als Online-Reporter!
19. Mai 2026 | Logbuch |
Die Online-Reporterinnen & Reporter vom Heidering ließen sich von Angi Geißler über deren Zeit am damals neuen Standort erzählen:
Anfangs kam Iris Arndt einmal die Woche für zwei Stunden als Fachdienst an den Aderluch. Schnell wurde jedoch klar: Wir brauchen hier ständig jemanden vor Ort. Dieser jemand sollte ich sein. So war ich ab Mitte 2017 die erste vom Fachdienst, die hier am neuen Standort ihr Büro bezog. Es befand sich in etwa dort. wo jetzt der Gruppenraum von Frau Bahn ist.
Ich musste mich erst einmal reinfinden. Gehörte zum B.PLUS-Konzept doch eine engmaschigere Betreuung der Beschäftigten als sonst üblich. Ich wollte nahe an den Menschen sein und sie so gut wie möglich zusammenbringen. So fing ich an, auch die anstehenden Festlichkeiten mit zu organisieren.
Als wieder mal eine Bombenentschärfung anstand, unterbreitete ich den im Sperrkreis Wohnenden das Angebot, zu uns in den Aderluch zu kommen. Viele waren in Sorge, so versuchte ich, die Stimmung etwas aufzulockern. Zusammen verbrachten wir die Zeit mit gemeinsamen Spielen im Speisesaal, und zum Mittagessen bestellten wir nebenan Pizza. Genau wie einige Beschäftigte ging ich öfter rüber in den Pizza-Laden. (Siehe Foto) Bei der Bombenentschärfung fragten wir vorher ab, wer welche Pizza möchte. Als am frühen Abend die Entwarnungs-Sirenen erklangen, fuhren wir einige unserer Gäste nach Hause.
Im Speisesaal, welcher direkt neben meinem Büro lag, war es aufgrund der fehlenden Schall-Isolierung so laut wie in einer riesigen Bahnhofshalle. Das abzumildern, brachten wir Schallschutz-Vorrichtungen aus schwer entflammbarem Material an, welche von der Decke hängen. Sie erwiesen sich als echter Gewinn für den gesamten Standort.
Ich fand es sehr schön, dass wir hier so ein kleiner, in sich geschlossener Bereich waren. Den Aderluch erlebte ich als eine Welt für sich. Dieser Standort fühlte sich anders an als Heidering und Hauptwerkstatt, mit denen wir, nicht zuletzt durch die gemeinsamen Feste, dennoch verbunden waren. Vor allem für B.PLUS war das hier der ideale Ort.
Es war nicht meine Idee, den Aderluch wieder zu verlassen, aber viele organisatorische Aspekte führten nach etwa zwei Jahren genau dazu. Als Fachdienst folgte mir zunächst Sabrina Hirschfeld und schließlich Maik Dessombes, der heute hier eine feste Größe ist. Ich denke sehr gern an meine Zeit dort zurück.
18. Mai 2026 | Logbuch |
Online-Reporterin Ina Krause berichtet von der Gartenarbeit
Wir gestalten bei uns am Aderluch ein Blumenbeet. Letztes Jahr hatten wir das Beet aufgeräumt und darauf Sonnenblumen sowie Lavendel gepflanzt. Im Herbst steckten wir dort Tulpenzwiebeln.
Diesen Frühling säten wir in unserem Gruppenraum Blumensamen in Schalen aus und gossen sie regelmäßig. Nicht lange, da streckten die ersten Pflanzen ihre Köpfchen aus der Erde. Raus aufs Beet konnten wir sie aber erst setzen, als die Eisheiligen vorbei waren. Wir werden auch Erdbeeren pflanzen, weil wir dann welche naschen können. Darauf freue ich mich jetzt schon!
13. Mai 2026 | Logbuch |
Online-Reporter Michael Benter war aufmerksam
Während unseres letzten Online-Reporter-Treffens passierte es: Plötzlich ertönte draußen auf dem Flur eine laute Sirene. Ich reagierte sofort und sagte zu unserem Assistenten Frank: „Wir müssen nach draußen gehen!“
„Und wir müssen die Fenster zu machen!“, fügte Moni hinzu.
Alle benutzten die Treppe und nicht den Fahrstuhl. Der könnte nämlich im Brandfall steckenbleiben.
Der gesamte Standort sammelte sich draußen auf zwei Stellplätzen. Einer ist vorne, auf dem Parkplatz bei der Montage. Die Demontage sammelt sich hinten am Pavillon, wo sich der andere Parkplatz befindet.
Eine Reporter-Kollegin bemerkte, es wäre noch etwas übersichtlicher, wenn sich die Beschäftigten und Fachkräfte jeweils in Zweierreihen aufstellen würden. Aber alle wussten, was sie zu tun hatten und wo sie hinmüssen. Auch im Brandfall wäre unser Standort sicher evakuiert gewesen.
11. Mai 2026 | Logbuch |
Martina und Kristin vom Shuttle-Team über die Schulter geschaut
„Wer von euch fährt mich heute?“, fragt uns nahezu täglich eine Kollegin. Das ist nicht immer gleich zu bewantworten.
Neulich holten wir in Bernau einen Ersatzwagen ab, denn unser Elektro-Opel ist gerade in der Werkstatt. Nun haben wir für zwei Wochen einen „Neuen“. Der kommt deutlich geräuschvoller daher, und wir müssen ihn betanken – mit Diesel, nicht mit Benzin, bitte merken! Vergeblich tippen wir auf jenen Platz im Cockpit, an dem sich bei unserem Opel der Türöffner befindet. Dafür wartet der Leihwagen mit einer elektrischen Heckklappe auf.
Als wir losdüsten, ihn abzuholen, hatten wir noch nicht abgestimmt, wer von uns welche der anstehenden Touren übernimmt. Auf der Rückfahrt trafen wir unseren Fahrerkollegen Steve auf seiner Tour. Wir hielten nebeneinander und besprachen uns von Auto zu Auto: „Sollen wir die Postrunde erledigen?“
„Das wäre cool, ich hab‘ gerade die Wäsche geholt.“
„Ok, dann kümmern wir uns um die Post, und du holst Du Frank vom Bahnhof ab.“
Wie besprochen, so gemacht! Das Ganze ist typisch für unsere Arbeit. Unseren Tourenplan halten wir stets ein, aber bei der Umsetzung müssen wir flexibel sein. Die Antwort auf die oben gestellte Frage lautet also Tag für Tag: „Wer dich fährt? Wir, das Shuttle-Team!“
6. Mai 2026 | Logbuch |
Online-Reporterin Ina Krause berichtet live von einem alljährlichen besonderen Ereignis am Aderluch
Heute, am Mittwoch, dem 6. Mai 2026, findet unser Sportfest statt, welches bei uns den Namen Aderlympics trägt. Der Regen kann uns nichts, und wir üben uns in vielen Sportarten, zum Beispiel Tischtennis-Ball. Eier-Slalom-Lauf, Kegeln, Dosenwerfen und vieles mehr.
Und zum Mittag wird gegrillt, also: Es gibt heute jede Menge Spaß, und jeder gibt sein Bestes, großartige Stimmung bei uns am Aderluch!
4. Mai 2026 | Logbuch |
Marcel Teichmann erzählt, aufgeschrieben von den Online-Reportern vom Heidering:
Vieles in unserem Betriebsablauf am neuen Werkstatt-Standort war ungewohnt. Jeder musste seinen Platz hier erstmal finden. Wir hatten noch kein Auto vor Ort, also transportierten wir zunächst alles in privaten Fahrzeugen. Gemeinsam pusteten wir den sprichwörtlichen Sand aus dem Getriebe, in guter Zusammenarbeit ruckelte sich auch hierbei alles zusammen.
Wie zuvor am Heidering herrschte auch am Aderluch ständig Bewegung. Je nach Auftrag oder Beschäftigtenzuwachs stellten wir Wände um oder montierten Insektengitter vor die Fenster wie zum Beispiel für die Röhrchen-Abteilung, welche bis zum Ende jenes Auftrags ebenfalls an den Aderluch zog. Kaum war eine Wand weg, mussten wir sie auch schon wieder am neuen Ort aufstellen.
Ein Novum bestand darin, dass bei B.PLUS Förderbereichs- und Arbeitsbeschäftigte zusammenkommen. Das war unsere bewusste Entscheidung, von der beide Seiten profitieren. Die Beschäftigten aus dem Arbeitsbereich erhöhen ihre soziale Kompetenz, indem sie ihren Förderbereichs-Kollegen helfend beiseitestehen. Diese hingegen wachsen oftmals über sich hinaus, um ihre Selbständigkeit zu beweisen und zu stärken. Somit profitieren am Ende alle aneinander. Die Idee zu dieser Durchmischung kam uns bereits zuvor in der Hauptwerkstatt. Nun eröffnete sich am neuen Standort die Chance, sie zu verwirklichen!
Die Beschäftigtenzahl wuchs und wuchs, sodass unten bald kein Platz mehr für Fachdienst und Standortleitung blieb. Wo sollten wir hin? Als wir den Vermieter darauf ansprachen, ließ er uns wissen: „Im Nachbaraufgang ist eine Zweiraumwohnung frei!“ So zogen Fachdienst und Produktionsleitung 2021 hinauf in den 1. Stock, wo wir bis heute sitzen.
Gleichzeitig übernahmen wir die Gewerbefläche der Pizzeria, um B.PLUS zu erweitern. Das Equipment integrierten wir in die Cantina der Hauptwerkstatt. Dort ist nunmehr jeden Donnerstag Pizzatag!
Anfangs verzeichneten wir am Aderluch eine enorme Fluktuation. Doch wer heute hier arbeitet, will nicht mehr weg, vor Ort herrscht eine hohe Zufriedenheit und Standortverbundenheit. Mitarbeitende wie Beschäftigte machen den Aderluch zu einem bunten, vielseitigen, zu einem großartigen Ort, den man nebenbei auch Arbeitsplatz nennt. Ich selbst bin längst ein überzeugter Aderlucher!