Werk­statt heißt: Er­lern­tes in die Pra­xis umsetzen

15. Mai 2024 | Logbuch | 1 Kommentar

An die­ser Stel­le er­zäh­len re­gel­mä­ßig Be­schäf­tig­te aus ih­rem Ar­beits­all­tag in der Ca­ri­tas-Werk­statt. Heu­te: Ja­ni­ne Gerlach. 

Als mir mei­ne Be­treue­rin die Ca­ri­tas-Werk­statt emp­fahl, war ich erst­mal skep­tisch. Sie gab mir eine Bro­schü­re. Die fand ich ganz in­ter­es­sant und ent­schied: „Das gu­cke ich mir mal an!“

Ge­mein­sam be­sich­tig­ten wir die Werk­statt, dann schnup­per­te ich je­weils ei­nen Mo­nat in die drei Ab­tei­lun­gen des Be­rufs­bil­dungs­be­reichs rein: Rad & Tat, Grün-Team so­wie Gas­tro­no­mie & Ser­vice. Mir war klar: Ich will zu Rad & Tat, in die Fahrradwerkstatt!

Zu­erst pas­sier­te mir man­ches Miss­ge­schick. So ging mir beim Durch­tren­nen ei­nes Bow­den­zugs die Zan­ge ka­putt, aber aus Feh­lern lernt man! Mitt­ler­wei­le weiß ich, wie man ein Fahr­rad ver­nünf­tig re­pa­riert, de­mon­tiert oder auf­baut. Ha­ben wir eins fer­tig, ma­chen wir eine Pro­be­fahrt. Fällt uns da­bei was auf, sa­gen wir ei­nem Grup­pen­lei­ter Bescheid.

Durch mei­ne in der Fahr­rad­werk­statt ge­sam­mel­ten Er­fah­run­gen bin ich in der Lage, für mei­ne Fa­mi­lie Schläu­che aus­zu­tau­schen, Brem­sen ein­zu­stel­len und der­glei­chen mehr. Eine rich­tig ein­ge­stell­te Brem­se kann Le­ben ret­ten! Ich fin­de, mei­ne Grup­pen­lei­ter kön­nen stolz auf mich sein.

In der Ca­ri­tas-Werk­statt lern­te ich vie­le Men­schen ken­nen. Ei­ni­ge sind mir in­zwi­schen sehr wich­tig, auch mei­nen Part­ner fand ich hier. Nach den zwei Jah­ren im Be­rufs­bil­dungs­be­reich wechs­le ich in den Ar­beits­be­reich, na­tür­lich zu Rad & Tat!

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Kommentare zum Beitrag

1 Kommentar

  1. Maik Poerschke

    Ich habe auch mein Fahr­rad zur Re­pa­ra­tur geschickt.Ich war zufrieden.

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