Ein Hoch auf un­se­ren „Haus­meis­ter“

Ein Hoch auf un­se­ren „Haus­meis­ter“

Die On­line-Re­por­te­rin­nen und Re­por­ter vom Hei­de­ring wür­di­gen ih­ren Kol­le­gen Ricardo

Kommt er mor­gens in der Werk­statt an, lau­tet sei­ne ers­te Fra­ge: „Was gibt’s zu tun?“ Gut sor­tiert und al­les Er­for­der­li­che am Mann, be­gibt sich Ri­car­do mit hand­werk­li­chem Ge­schick ans Werk.

Je­den Tag prüft er, ob die Sei­fen­spen­der voll sind und im Bad al­les sei­ne Ord­nung hat. Mit of­fe­nen Au­gen geht er durchs Haus und un­se­re Au­ßen­be­rei­che. Bei Wind und Wet­ter sorgt er dort für freie Wege und ein sau­be­res, or­dent­li­ches Um­feld. Ra­sen­mä­her oder Schnee­frä­se, Ri­car­do ver­mag je­des Ge­rät zu be­die­nen und ar­bei­tet äu­ßerst ak­ku­rat. Auch im Ge­bäu­de sorgt er für Si­cher­heit. So dü­bel­te er un­se­re La­ger-Re­ga­le an die Wand, fer­tig­te ein Re­gal in der Wer­be­tech­nik und vie­les mehr.

Akri­bisch küm­mert er sich um Haus und Hof. Fehlt et­was, weiß er so­fort, was ge­braucht wird, dann wird ge­mes­sen, ge­bohrt und ge­dü­belt. Ein be­son­de­rer Hin­gu­cker war sein mo­bi­ler Werk­zeug­schrank. Be­fand sich Ri­car­do im Haus, stand er ne­ben dem Me­di­en­raum be­reit. Da­bei bau­te er be­sag­ten Rol­li-Schrank nur, weil er noch kei­nen Raum hat­te. Mitt­ler­wei­le ist dem nicht mehr so und der Rol­li-Schrank zu­rück-ge­baut. Seit Ri­car­do bei uns ist, ist es viel sau­be­rer hier. Für all das dan­ken wir ihm herzlich.

Bus­ge­spräch über die Caritas-Werkstatt

Bus­ge­spräch über die Caritas-Werkstatt

On­line-Re­por­ter Mi­cha­el Ben­ter macht Wer­bung in ei­ge­ner Sache:

Ich wohn­te 14 Jah­re lang in der Spren­ger-Ju­gend­hil­fe-Ein­rich­tung Ora­ni­en­burg. Eine Be­treue­rin dort heißt Hei­ke und er­zählt noch im­mer von mir. Manch­mal tref­fe ich die heu­ti­gen Be­woh­ner mei­ner al­ten Wohn­grup­pe „Wir5 plus“ zu­sam­men mit Hei­ke um sie­ben Uhr in der Frü­he im Bus 804. Sie fah­ren zur För­der­schu­le in Sach­sen­hau­sen, ich zur Ar­beit. Als ich da­bei ein­mal mei­ne Ja­cke mit dem Spren­ger-Logo trug, die mir ein Mit­ar­bei­ter ge­schenkt hat­te, sprach mich ei­nes der Kin­der an: „Hast Du auch mal bei uns gewohnt?“

„Das habe ich!“, sag­te ich, und wir ka­men ins Ge­spräch. Da­bei er­zähl­te ich dem Jun­gen, dass ich jetzt in der Ca­ri­tas Werk­statt ar­bei­te, in der Ab­tei­lung Werbetechnik.

„Was macht ihr denn da so?“, frag­te ein an­de­rer Jun­ge aus der Gruppe.

Ich er­klär­te ihm, dass wir zum Bei­spiel Hal­te­stel­len-Schil­der sau­ber­ma­chen oder neu be­kle­ben, dass wir Au­tos mit Lo­gos und Text be­schrif­ten, Stem­pel her­stel­len oder Kle­be­fo­li­en ver­ar­bei­ten. Das fand der Jun­ge so in­ter­es­sant, dass er in zwei Jah­ren ein Schü­ler-Prak­ti­kum bei uns in der Wer­be­tech­nik ma­chen möchte.

„Ar­bei­tet wei­ter hier!“

„Ar­bei­tet wei­ter hier!“

On­line-Re­por­ter Erik Eg­ler im Ge­spräch mit sei­ner lang­jäh­ri­gen Kol­le­gin Sig­rid Schwarz

Schön, dass Du da bist, lie­be Sig­rid. Und vie­len Dank, dass ich Dir hier ein paar Fra­gen stel­len darf. Da fan­ge ich doch gleich mal an: Darf ich fra­gen, wie jung Du bist und was Du vor Dei­ner Zeit in der Werk­statt ge­macht hast?

Ich bin 66 Jah­re jung und be­vor ich her­kam, ar­bei­te­te ich im An­na­gar­ten in der Küche.

Wie lan­ge warst Du ei­gent­lich bei uns in der Caritas-Werkstatt?

Vor 29 Jah­ren fing ich in der Kü­che der Haupt­werk­statt an. Hier am Ader­luch ar­bei­te­te ich in der Haus­wirt­schaft. Ich säu­ber­te die Räu­me und be­rei­te­te das Früh­stück vor, bei­des mach­te mir gro­ßen Spaß.

Mit wem hast Du be­son­ders gern zusammengearbeitet?

Mit al­len aus der Kü­chen- und Haus­wirt­schafts­trup­pe vom Ader­luch. Die Zeit mit mei­nen Kol­le­gen hier mach­te mir viel Freude.

Gibt es et­was, wor­auf Du be­son­ders stolz bist?

Na, dass ich mich mit al­len so gut ver­stan­den habe!

Hast Du in der Werk­statt et­was für Dein Le­ben gelernt?

Das habe ich! So lern­te ich hier, dass ich Pro­ble­me lie­ber mit An­de­ren be­spre­che, statt al­les für mich zu be­hal­ten, in mich rein zu „fres­sen“.

Du gehst nun in den Ru­he­stand. Wie fühlt sich der Ab­schied an und gibt es et­was, dass Du ver­mis­sen wirst?

Auf der ei­nen Sei­te freue ich mich, auf der an­de­ren bin ich trau­rig. Ver­mis­sen wer­de ich Euch und mei­ne Ar­beit hier.

Blei­ben wir beim Po­si­ti­ven – wor­auf freust Du Dich jetzt?

Be­son­ders freue ich mich, nun viel Frei­zeit zu ha­ben. Ich lau­fe sehr gern durch den Stadt­park und lie­be es, im Gar­ten zu ar­bei­ten. Au­ßer­dem bast­le ich gern. Ach ja, ich freue mich auch schon dar­auf, Euch zu besuchen!

Oh, dar­auf freue ich mich auch schon! Was wünscht Du Dir für die Zukunft?

Na, dass ich zu den Fes­ten der Ca­ri­tas-Werk­statt ein­ge­la­den werde!

Möch­test Du uns noch et­was sa­gen oder hast gar ei­nen Rat für uns, die wir wei­ter hier arbeiten?

Ich be­dan­ke mich für die schö­ne Zeit mit euch – und mein Rat ist: Ar­bei­tet wei­ter hier!

Elke, un­ser Sonnenschein

Elke, un­ser Sonnenschein

Ina Krau­se im Ge­spräch mit ih­rer schei­den­den Kol­le­gin Elke Gerecke

Elke hat im­mer gute Lau­ne und ein gu­tes Wort für uns. Sie ist gu­ter Din­ge, zeigt ein ent­spann­tes Lä­cheln und freut sich, wenn An­de­re gute Lau­ne ha­ben. Be­vor sie uns in den Ru­he­stand ver­lässt, habe ich ein paar Fra­gen an sie:

Elke, wann hast Du in der Ca­ri­tas angefangen?

1995, das ist jetzt über 30 Jah­re her.

Was hast Du vor der Ca­ri­tas gemacht?

Ich bau­te in Schön­fließ Dy­na­mos auseinander.

Wo hast Du am liebs­ten gearbeitet?

Bei den Röhr­chen, wo Hol­ger un­ser Grup­pen­lei­ter war.

Hast Du Aus­flü­ge mit der Grup­pe ge­macht, an die Du Dich be­son­ders gern erinnerst?

Ein­mal be­such­ten wir zu­sam­men den Bun­des­tag, das war sehr schön.

Was machst Du, wenn Du jetzt in Ren­te gehst?

Ich gehe mit mei­ner Be­treue­rin Ma­ria in Te­gel shop­pen, und wir es­sen zu­sam­men beim Italiener.

Wor­auf bist Du be­son­ders stolz?

Auf mei­ne Ar­beit hier, be­son­ders die Stäb­chen und Bienenwachs-Platten.

Was machst Du in Dei­ner Frei­zeit, wel­che Hob­bys hast Du?

Ich male sehr ger­ne, ma­che zum Bei­spiel Perlen-Painting.

Wel­ches sind Dei­ne Lieblingstiere?

Be­son­ders mag ich Kat­zen und Eichhörnchen.

Was möch­test Du uns an­de­ren Be­schäf­tig­ten mit auf un­se­ren Weg geben?

Na, dass ihr mich in gu­ter Er­in­ne­rung be­hal­tet und an mich denkt.

Shut­tle­fahrt zur Instrumentalgruppe

Shut­tle­fahrt zur Instrumentalgruppe

On­line-Re­por­ter Mi­cha­el Ben­ter ge­nießt zwei be­son­de­re Werkstatt-Angebote:

Ich hat­te mich für un­se­re In­stru­men­tal­grup­pe an­ge­mel­det. Die aber trifft sich im Jo­sef­haus, in der Haupt­werk­statt – und ich ar­bei­te am Hei­de­ring! Wie kom­me ich also dort­hin? Für die Hin­fahrt er­wies sich als zeit­spa­rends­te Lö­sung un­ser Werk­statt-Shut­tle: Ab­fahrt Diens­tag 10.35 Uhr am Heidering.

Un­ter­wegs tau­sche ich mich gern mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus, die ich sonst nicht so oft sehe. So frag­te ich zum Bei­spiel Fah­re­rin Mar­ti­na: „Ich möch­te viel­leicht ein Prak­ti­kum in der Wä­sche­rei ma­chen, was meinst du dazu?“

„Pro­bie­re es aus!“, ant­wor­te­te sie. „Nur so kriegst du her­aus, ob die Ar­beit dort auf lan­ge Zeit was für dich ist.“

Sagt Mar­ti­na: „Bit­te sei mal kurz lei­se, ich muss mich kon­zen­trie­ren!“, gu­cke ich ausm Fens­ter. Ein­mal be­kam ich da­bei ei­nen Schreck: „Die Me­tro in Sach­sen­hau­sen ist weg!“, doch Mar­ti­na ließ mich wis­sen: „Mi­cha, an der sind wir doch längst vorbei.“

Am Jo­sef­haus an­ge­kom­men, gehe ich ent­we­der in die Lern­in­sel oder in Evas Raum, um mit den an­de­ren zu pro­ben. An­schlie­ßend geht’s um 12.11 Uhr mit dem 804er Bus zu­rück zum Heidering.

Es ist toll, dass ich mich auf der Hin­fahrt mit Mar­ti­na und an­de­ren Werk­statt­kol­le­gen aus­tau­schen kann. Ne­ben­bei hö­ren wir gute Mu­sik, aber das ist schon wie­der eine an­de­re Ge­schich­te. Die Shut­tle­fahr­ten sind mir mitt­ler­wei­le ge­nau­so wich­tig wie das wirk­lich tol­le An­ge­bot der Instrumentalgruppe.

Weil Du es kannst!

Weil Du es kannst!

On­line-Re­por­te­rin Mar­ti­na Har­nisch­ma­cher muss et­was über ei­nen lang­jäh­ri­gen Kol­le­gen loswerden:

Kom­me ich um 7.00 Uhr in die Werk­statt, ist Ste­ve schon hier. Se­hen wir uns, er­zählt er mir et­was über Fuß­ball, oder was er so er­leb­te. Was die Ar­beit an­geht, be­hält er stets den Über­blick. Je­der­zeit kannst Du ihn fra­gen: „Wie vie­le und wel­che Schrau­ben brau­chen wir für Auf­trag XYZ?“

Auch den ak­tu­el­len Be­stand im Hoch­la­ger hat er im Blick und sagt Be­scheid, so­bald et­was nach­be­stellt wer­den muss. An­ders als ich, merkt er sich jede Zahl, jede Schrau­ben­grö­ße. Ne­ben­her sorgt er da­für, dass der Ge­schirr­spü­ler ge­leert und das Ge­schirr weg­ge­stellt ist, küm­mert er sich in al­len Räu­men um den Müll und weiß je­der­zeit, was wo­hin kommt.

Am PC druckt er die Eti­ket­ten, mit dem Hub­wa­gen fährt er das Ma­te­ri­al an den je­wei­li­gen Be­stim­mungs­ort. Weiß ei­ner mal nicht wei­ter, ist Ste­ve hel­fend zur Stelle.

Frü­her war er manch­mal sehr ge­stresst und frag­te: „War­um muss ich das im­mer machen?“

„Guck mal, Ste­ve!“, er­wi­der­te ich ihm dann, „du weißt ge­nau, was wo und wie er­le­digt wer­den muss. Und jede Fach­kraft weiß, dass sie sich auf dich ver­las­sen kann. Du wirst ge­fragt, weil du es kannst!“

Nun aber ist es al­ler höchs­te Zeit, Ste­ve für all das und noch viel mehr ein herz­li­ches Dan­ke­schön zuzurufen.

Wir tan­zen uns stark

Wir tan­zen uns stark

On­line-Re­por­te­rin Va­nes­sa Ver­der­ber be­rich­tet von ei­nem be­son­de­ren Event:

Am 16 Fe­bru­ar 2026 fand das gro­ße Event One Bil­li­on Ri­sing vor dem Schloss statt. Als ich auf dem Schloss­platz an­kam, war der Auf­bau be­reits im vol­len Gan­ge. Dann gings los, und Frau Rie­del hielt eine Be­grü­ßungs­an­spra­che. An­schlie­ßend sprach die neue Bür­ger­meis­te­rin zu uns. Dann teil­te uns Frau Bonk die ak­tu­el­len Fall­zah­len se­xu­el­ler Be­läs­ti­gun­gen von Frau­en und Mäd­chen mit.

Ich war die­ses Jahr ganz be­son­ders auf­ge­regt, da ich zu­sam­men mit Angi Geiß­ler und An­drea Sei­pelt auf der Büh­ne stand. An­drea und ich hiel­ten ein Schild nach den an­de­ren hoch, und Angi las die Fall­zah­len für Frau­en und Mäd­chen mit Be­hin­de­rung vor.

Die Zah­len all die­ser Über­grif­fe sind ge­ne­rell er­schre­ckend hoch! Um zu ver­hin­dern, dass sie wei­ter stei­gen, setz­ten wir Frau­en ein gro­ßes und ein­deu­ti­ges Zei­chen in ei­nem ge­mein­sa­men Tanz. Frau Mo­cke tanz­te zwei­mal mit ih­rer Tanz­grup­pe auf der Büh­ne vor, und alle mach­ten rich­tig gut mit.

Für mich war die­ses Event et­was ganz Be­son­de­res. Durch den Song und die Cho­reo­gra­phie füh­le mich da­durch stark, dass wir das Gan­ze in die­ser gro­ßen Grup­pe ge­mein­sam per­form­ten. Wir Frau­en kön­nen auch stark sein – und das sind wir! Das gute Ge­fühl ist: Ich bin nicht al­lein, wir sind nicht allein.

Mit Power durch die Werkstatt

Mit Power durch die Werkstatt

On­line-Re­por­te­rin Ja­lin Ro­sins­ka stellt sich vor:

Als ich 18 wur­de, muss­te ich bei der Ar­che Noah aus­zie­hen. Ich in­ter­es­sier­te mich für die Wohn­grup­pe Wal­bur­ga im Va­len­ti­nen­hof in Schmach­ten­ha­gen. Dort konn­te man aber nur ein­zie­hen, wenn man auch in der Ca­ri­tas-Werk­statt tä­tig ist.

Nach ei­nem Ge­spräch mit Frau Hirsch­feld be­gann ich am Hei­de­ring ein Prak­ti­kum bei Ste­phan Schnei­der. Hier ent­git­ter­te ich un­ter an­de­rem Fo­li­en. Als Ant­je Jar­nack zu uns kam, über­nahm sie die Neu­en aus Ste­phans Grup­pe, so auch mich.

Mit Ant­je ar­bei­te­ten wir viel im Gar­ten, ver­pack­ten Kos­me­tik­ar­ti­kel oder Wer­be­brie­fe. Ei­gent­lich woll­te ich an­schlie­ßend ein Prak­ti­kum in der Can­ti­na ma­chen, aber dann kam ich mit Jef­frey ins Ge­spräch. Er lud mich ein, ein Prak­ti­kum bei ihm in der Kon­fek­tio­nie­rung zu be­gin­nen. Hier fühl­te mich so wohl, dass dar­aus ein Dau­er­prak­ti­kum wur­de. Das hab ich längst ab­ge­schlos­sen und mi­sche seit ei­nem Jahr hier im Ar­beits­be­reich mit.

Ich woll­te gern Neu­es aus­pro­bie­ren – und be­kam die Chan­ce dazu. So fah­re ich mitt­ler­wei­le im Shut­tle mit, um zu hel­fen. Ich gu­cke, was wir wo­hin mit­neh­men müs­sen und be­la­de das Shut­tle ent­spre­chend. Au­ßer­dem or­ga­ni­sie­re ich am PC, dass wir zum Mit­tag alle un­ser Wunsch­essen be­kom­men. Gern möch­te ich auch noch ler­nen, Ma­te­ri­al mit dem Hub­wa­gen zu fah­ren, und das ist be­stimmt noch nicht alles.

Ach ja, bei den On­line-Re­por­tern mi­sche ich jetzt auch mit. Nach­dem ich an ei­ni­gen Ar­ti­keln mit­wirk­te und Re­cher­che-Er­fah­run­gen sam­mel­te, ist hier mein ers­ter ei­ge­ner Artikel!

Vor­be­rei­tung ist alles

Vor­be­rei­tung ist alles

On­line-Re­por­te­rin Va­nes­sa Ver­der­ber ver­rät, war­um sie sich auf nächs­ten Mon­tag freut:

Wir Frau­en­be­auf­trag­ten sind ge­ra­de da­bei, das Event One Bil­li­on Ri­sing vor­zu­be­rei­ten. Vie­ler­orts soll un­ser ge­mein­sa­mer Tanz Frau­en stär­ken und auf ge­gen uns ge­rich­te­te Ge­walt auf­merk­sam ma­chen. An­drea Sei­pelt und ich fer­tig­ten dazu Schil­der an. Auf An­dre­as Schild ist un­ser Frau­en­be­auf­trag­ten-Logo zu se­hen. Ich setz­te auf mei­nem die Hil­fe-Te­le­fon­num­mer für Frau­en gra­fisch in Sze­ne. Da­bei gab ich mir alle Mühe, dass es auch ja per­fekt wird.

Die­se Schil­der prä­sen­tie­ren wir vor un­se­rem Auf­tritt beim One Bil­li­on Ri­sing am 16. Fe­bru­ar 2026 vor dem Ora­ni­en­bur­ger Schloss oben auf der Büh­ne. Auch die Bür­ger­meis­te­rin wird an­we­send sein und eine Rede hal­ten, ge­nau wie Frau Rie­del und Frau Bonk.

Am Diens­tag sa­hen uns wir uns vor Ort an, wo die Büh­ne steht und prüf­ten, ob die Mu­sik auch laut ge­nug ist. An­schlie­ßend tausch­ten wir uns drin­nen dar­über aus, wie wir das Event ge­stal­ten. Ganz ehr­lich, ich war noch nie zu­vor im Schloss. Nun freue ich mich noch mehr auf nächs­ten Mon­tag, ich wer­de dar­über berichten.

Ent­span­nungs-Oase am Heidering

Ent­span­nungs-Oase am Heidering

On­line-Re­por­te­rin Mar­ti­na Har­nisch­ma­cher mach­te vor kur­zem eine sehr wohl­tu­en­de Erfahrung:

Eine Son­der­ak­ti­on der aus per­so­nel­len Grün­den aus­ge­fal­le­nen Ge­sund­heits­ta­ge wur­de nun Ende Ja­nu­ar nach­ge­holt. Do­reen Witt und Car­men Preuß, Zwei Grup­pen­lei­te­rin­nen aus dem För­der­be­reich, ka­men zu uns in den Hei­de­ring. Sie hat­ten De­cken und Mat­ten, Hand­pan und Klang­scha­len da­bei, dazu ent­span­nen­de elek­tri­sche Lichter.

Wir konn­ten uns über­le­gen, ob wir sit­zen oder lie­gen. Die meis­ten woll­ten letz­te­res, nur ich und eine Kol­le­gin ent­schie­den uns fürs Sitzen.

Car­men las uns et­was über El­fen vor, wäh­rend Do­reen die Hand­pan spiel­te. Ich kon­zen­trier­te mich mehr auf die Mu­sik, an­de­re auf die El­fen. Ei­nig wa­ren wir uns, dass uns das Gan­ze wun­der­bar ent­spann­te und wir es sehr gern wie­der­ho­len möchten.

Do­reen und Car­men freu­ten sich über un­ser po­si­ti­ves Feed­back. Un­ser Be­triebs­lei­ter Sö­ren Neu­bert saß an­fangs kurz mit da­bei und war trau­rig, dass ihn ein Ter­min zum Ver­las­sen des Rau­mes zwang.

Wir sag­ten Sö­ren, dass wir das Gan­ze sehr gern hier am Hei­de­ring wie­der­ho­len möch­ten. Er war ein­ver­stan­den, und nun hof­fen wir, dass die­se Ver­an­stal­tung schnell in un­ser Fort­bil­dungs­pro­gramm auf­ge­nom­men wird. Ein gro­ßes Dan­ke an Car­men und Doreen!

Wir ge­ben dem Müll eine Abfuhr

Wir ge­ben dem Müll eine Abfuhr

On­line-Re­por­ter Kon­stan­tin Rein­hardt wid­met sich ei­nem wahr­haft dre­cki­gen Thema:

In un­se­rer Ca­ri­tas-Werk­statt fällt je­den Tag jede Men­ge Müll an. Haus­müll, Wert­stof­fe und Pa­pier wer­den bei uns na­tür­lich ge­trennt ent­sorgt. Dar­um küm­mern sich die Be­schäf­tig­ten vom In­ter­nen Dienst. Sie lee­ren die Müll­ei­mer in den Grup­pen­räu­men und be­stü­cken die­se mit neu­en Müll­tü­ten. Au­ßer­dem fül­len sie die Sei­fen­spen­der und küm­mern sich um die Sau­ber­keit. Den ein­ge­sam­mel­ten Müll brin­gen sie zur Müllsammelstelle.

Die be­fin­det sich auf dem Ge­län­de der Haupt­werk­statt, in der Nähe der Ga­ra­gen und des Holz-Car­ports. In ihr wird al­les noch­mal or­dent­lich sor­tiert. Au­ßer­dem gibt es hier eine Ab­fall­pres­se, in wel­cher Rest- und Ge­wer­be­müll zu­sam­men­ge­presst wer­den, (sie­he Foto, links ist mein Fin­ger, sor­ry). Das spart Platz.

Au­ßer­dem be­fin­den sich dort eine Mul­de für Alt­me­tall und Schrott so­wie eine wei­te­re Mul­de für Holz­ab­fäl­le. Der Haus­müll aus den Zweig­stel­len Ader­luch und Hei­de­ring wird mit ei­nem LKW in die Haupt­werk­statt ge­bracht und dort eben­falls gepresst.

Wie viel Müll die Ca­ri­tas Werk­statt ins­ge­samt pro­du­ziert, hängt von den Ar­beits­auf­trä­gen ab. Un­ser In­fra­struk­tur­ma­na­ger Herr Möl­ler ver­rät: Un­se­re Müll­pres­se presst etwa 7 bis 10 Ton­nen Müll in drei Mo­na­ten! Pa­pier & Pap­pe, Alt­me­tall, Holz, Alt­be­rei­fung und der ge­press­te Ge­wer­be­ab­fall wer­den nach Be­darf ab­ge­holt, Wert­stof­fe (Gel­be Ton­ne) so­wie Spei­se­res­te wöchentlich.

Ich fin­de es gut, dass bei uns auf Müll­tren­nung ge­ach­tet wird. So hel­fen wir alle mit, die Um­welt zu schützen.

Vor­sicht Glatt­eis! (05.02.2026)

Vor­sicht Glatt­eis! (05.02.2026)

Auch für mor­gen, 05.02.2026, warnt der Deut­sche Wet­ter­dienst in Ora­ni­en­burg und Um­ge­bung vor Glatt­eis auf Stra­ßen und Geh­we­gen.

Die Ca­ri­tas-Werk­statt hat wie ge­wohnt ge­öff­net. Die Fahr­diens­te sind un­ter­wegs, es kann aber zu Ver­spä­tun­gen kom­men.

Wer auf­grund der Wet­ter­la­ge mor­gen nicht zur Werk­statt kom­men kann, mel­det sich früh bit­te te­le­fo­nisch oder per E‑Mail bei uns – und so­weit zu­tref­fend auch beim Fahr­dienst. Die wet­ter­be­ding­te Ab­we­sen­heit gilt dann als entschuldigt.