Au­ßen­ar­beits­platz mit Unterstützung

Au­ßen­ar­beits­platz mit Unterstützung

On­line-Re­por­ter Mi­cha­el Ben­ter be­fragt den Job­coach der Ca­ri­tas-Werk­statt: Alex­an­der Pläp

Was hast Du ge­macht, be­vor Du in die Ca­ri­tas-Werk­statt kamst?

Ich stu­dier­te Re­ha­bi­li­ta­ti­ons­päd­ago­gik und ar­bei­te­te ne­ben­her als per­sön­li­cher As­sis­tent für ei­nen Rol­li­fah­rer in Berlin.

Und wie kamst Du in die Werkstatt?

Durch mei­nen Schwie­ger­va­ter An­dre­as Pac­zoch, der hier ar­bei­te­te. Au­gust bis De­zem­ber 2012 ab­sol­vier­te ich ein Pflicht­prak­ti­kum im Rah­men mei­nes Stu­di­ums. Da­nach ar­bei­te­te ich im am­bu­lant be­treu­ten Woh­nen der Ca­ri­tas. 2016 frag­te mich Da­ni­el Vogt, ob ich die Nach­fol­ge von Rein­hard Sprang an­tre­ten möch­te. So wur­de ich Fach­kraft für be­ruf­li­che In­te­gra­ti­on, seit 2019 hauptberuflich.

Wa­ren Au­ßen­ar­beits­plät­ze für Be­schäf­tig­te Dei­ne Idee? Oder gab es sie schon vorher?

Als ich von Rein­hard über­nahm, gab es vier aus­ge­la­ger­te Arbeitsplätze.

Wie vie­le sind es jetzt?

Ak­tu­ell be­treue ich zehn Be­schäf­tig­te, dazu die Prak­ti­kan­ten. Ve­ro­ni­ka Pri­wit­zer be­treut auch noch­mal neun, ins­ge­samt sind es also 19.

War­um sol­len Be­schäf­tig­te über­haupt auf Außenarbeitsplätze?

Je­der, der das möch­te, soll die Mög­lich­keit ha­ben, sich au­ßer­halb der Werk­statt aus­zu­pro­bie­ren. Das ge­hört zu un­se­rem Auf­trag, es geht auch um die Durch­läs­sig­keit zum ers­ten Ar­beits­markt. Man­che se­hen es als Ab­wechs­lung und kom­men an­schlie­ßend wieder.

Kann ich als Be­schäf­tig­ter auch Fi­li­al­lei­ter werden?

Das ist un­wahr­schein­lich, denn dazu brauchst du die ent­spre­chen­de Aus­bil­dung, viel­leicht so­gar ein Stu­di­um. Auch ich könn­te kein Fi­li­al­lei­ter werden.

Fragst Du Be­schäf­tig­te, ob sie auf ei­nen Au­ßen­ar­beits­platz wol­len, kom­men sie auf Dich zu, oder geht beides?

Bei­des geht. In den Jah­res­ge­sprä­chen fra­gen wir eure Wün­sche ab. Ein­mal im Mo­nat hab ich Sprech­stun­de, da könnt Ihr Euer In­ter­es­se bekunden.

Wenn ich beim Bä­cker lese, dass er eine Aus­hil­fe sucht, kann ich da ein­fach hin­ge­hen und sa­gen: „Das wür­de ich ger­ne ma­chen?“ Oder wen­de ich mich dazu an mei­ne Fach­kraft oder an Dich?

Du kannst es selbst ver­su­chen, aber drau­ßen geht es stres­si­ger zu als bei uns. Für je­den von Euch gilt eine Er­werbs­min­de­rung, Ihr habt hier auch mehr Pau­sen. Drau­ßen gilt meist ein hal­bes Jahr Pro­be­zeit, da kannst du schnell ge­kün­digt wer­den. Bes­ser, wir un­ter­stüt­zen dich da­bei. Ich ste­he zwi­schen Werk­statt und ex­ter­nen Ar­beit­ge­bern, und ge­mein­sam gu­cken wir, was geht. Hast du eine Idee, wen­de Dich gern an mich. Ich be­glei­te­te auch schon Be­schäf­tig­te vom aus­ge­la­ger­ten Ar­beits­platz in die Ausbildung.

Wie vie­le Fir­men bie­ten aus­ge­la­ger­te Ar­beits­plät­ze an?

Meist tre­te ich an die Fir­men her­an. Es ist nicht so, dass die­se Stel­len für aus­ge­la­ger­te Ar­beits­plät­ze aus­schrei­ben. So in­di­vi­du­ell der Be­schäf­tig­te, so in­di­vi­du­ell der Arbeitsplatz.

Gibt es ei­nen ex­tra Ar­beits­ver­trag mit dem an­de­ren Be­trieb, oder gilt der Ver­trag mit der Werk­statt weiter?

Der Werk­statt-Ver­trag gilt wei­ter, dazu kommt eine ver­trag­li­che Grund­la­ge für den aus­ge­la­ger­ten Ar­beits­platz zwi­schen der Werk­statt und dem Auf­trag­ge­ber, den wir ge­mein­sam aus­han­deln. Der Be­schäf­tig­te be­kommt wei­ter das Werk­statt-Ent­gelt, dazu sieb­zig Pro­zent von dem, was der Auf­trag­ge­ber für den aus­ge­la­ger­ten Ar­beits­platz zahlt. Die an­de­ren drei­ßig kom­men in ei­nen Topf, aus wel­chem Pro­duk­ti­ons­kos­ten, Ma­te­ri­al und an­de­res be­zahlt werden.

Wie hältst Du den Kon­takt zu den Be­schäf­tig­ten auf Außenarbeitsplätzen?

In der Prak­ti­kums­pha­se bin ich ein­mal die Wo­che vor Ort, bei aus­ge­la­ger­ten Ar­beits­plät­zen alle zwei Wo­chen. Dazu hal­ten wir Kon­takt über Te­le­fon und Messenger.

Pas­sier­te es schon­mal, dass Dich eine Fir­ma an­ruft: „Dein Be­schäf­tig­ter kam so oft zu spät, der soll in die Werk­statt zurück!“

Um Pünkt­lich­keit ging es bis jetzt eher nicht. Manch­mal stellt sich je­doch her­aus, die Ar­beit ist zu an­stren­gend, et­was passt nicht, oder es gibt kei­ne Ar­beit mehr für den Beschäftigten.

Kam es schon vor, dass sich ein Be­schäf­tig­ter in ei­ner Fir­ma aus­ge­nutzt fühl­te – und wo­mög­lich nicht dar­über spre­chen wollte?

Die­sen Fall hat­ten wir noch nicht. Ich ach­te aber dar­auf, dass ihr nicht aus­ge­nutzt wer­det. Wird je­mand von Euch schlecht be­han­delt, küm­mern wir uns dar­um! Manch­mal passt es von der Ge­sund­heit nicht oder nicht mehr. Durch­lebt je­mand bei­spiels­wei­se eine psy­chi­sche Kri­se, su­chen wir nach We­gen, dass es dem­je­ni­gen wie­der bes­ser geht.

Ha­ben Be­schäf­tig­te auf Au­ßen­ar­beits­plät­zen so vie­le Ur­laubs­ta­ge wie wir? Gibt es drau­ßen auch Schließtage?

Fei­er­ta­ge gel­ten über­all, Werk­statt-Schließ­ta­ge hin­ge­gen sind nicht bin­dend für den aus­ge­la­ger­ten Ar­beits­platz. Jes­si­ca ist zum Bei­spiel bei EDEKA, da ar­bei­tet sie ein­mal im Mo­nat sams­tags. Auch auf dem Rei­ter­hof wird am Wo­chen­en­de ge­ar­bei­tet. Aber nie­mand wird dazu ge­zwun­gen, wir spre­chen al­les vor­her ab.

Kann ich vom Au­ßen­ar­beits­platz wie­der zu­rück in die Werkstatt?

Ja, das geht. Wir ver­su­chen, den aus­ge­la­ger­ten Ar­beits­platz zu er­hal­ten, aber zwin­gen nie­man­den, dort zu bleiben.

Wie ge­fällt Dir Dei­ne Arbeit?

Ich fin­de sie sehr span­nend. Ich bin viel un­ter­wegs, auch als Fach­dienst für Rad & Tat so­wie die Gar­ten- und Land­schafts­pfle­ge. Ab No­vem­ber bin ich wie­der zu 100 % im Job­coa­ching. Auch das ge­fällt mir. Da­durch kann ich mich auch ge­ziel­ter auf mei­ne zu­künf­ti­gen Auf­ga­ben kon­zen­trie­ren und mehr für „mei­ne“ Be­schäf­tig­ten da sein.

Mein Prak­ti­kum in der Hauptwerkstatt

Mein Prak­ti­kum in der Hauptwerkstatt

On­line-Re­por­ter Kon­stan­tin Rein­hardt schwärmt von sei­nem Prak­ti­kum im För­der­be­reich

Ich hei­ße Kon­stan­tin und bin 20 Jah­re alt. Frü­her war ich in der Werk­statt am Ader­luch. Seit dem 8. Sep­tem­ber 2025 ma­che ich ein Prak­ti­kum in der Haupt­werk­statt, im För­der­be­reich bei Frau Ro­chow und Frau Witt.

Ich bast­le gern, be­kle­be Kar­tons, Pap­pe, Holz und Plas­tik mit bun­ten Fo­li­en. Die hole ich mir aus der Wer­be­mit­tel-Ab­tei­lung. Dort gibt es ei­nen Kar­ton mit Res­ten von Ora­fol-Fo­li­en. Mit ih­nen ma­che ich mei­ne Ob­jek­te schön.

Letz­tens half ich bei der Ern­te­dank-Kro­ne für den Spei­se­saal. Ich brach­te Äp­fel mit und sam­mel­te Ei­cheln so­wie Kas­ta­ni­en. Die Kas­ta­ni­en fä­del­te ich auf ei­nen Fa­den und häng­te die Ket­te an die Kro­ne. Ich gehe gern mit der Grup­pe spa­zie­ren und mag es, wenn Mit­ar­bei­ten­de vor­bei­kom­men. In die­ser Wo­che war Chris­ti­an oft bei uns. Er hat die Wän­de im Grup­pen­raum gelb ge­stri­chen. Frau Witt macht oft Mu­sik. Sie hat eine Hand­pan da­bei. Ich sin­ge gern mit und freue mich über die Mu­sik. Und ich freue mich je­den Tag auf die Kan­ti­ne. Das Es­sen dort ist sehr lecker.

Schicht­wech­sel ins Rat­haus Ho­hen Neuendorf

Schicht­wech­sel ins Rat­haus Ho­hen Neuendorf

On­line-Re­por­te­rin Ina Krau­se be­rich­tet von ih­rem Schichtwechsel-Tag

Der dies­jäh­ri­ge Schicht­wech­sel am 25.09.2025 führ­te mich ins Rat­haus Ho­hen Neu­en­dorf. Anna Blank, die dort ar­bei­tet, führ­te mich durchs gan­ze Haus. Sie zeig­te mir, wie man am Com­pu­ter War­te­mar­ken aus­druckt. Auch, wie man an ei­nem Au­to­ma­ten Pass­fo­tos macht, de­mons­trier­te sie für mich. Man muss da­bei nur ste­hen, den Rest macht der Computer.

Dann gings zum Mit­tag­essen, es gar Kar­tof­fel­sup­pe mit Würst­chen. Oben auf der Dach­ter­ras­se konn­te ich end­lich fri­sche Luft schnap­pen, dann gings zu­rück an die Ar­beit. Ich half da­bei, die Post in die Post­fä­cher zu ver­tei­len. Mir mach­te mei­ne Schicht in Ho­hen-Neu­en­dorf gro­ßen Spaß, und ich habe auch die lie­be Anna interviewt:

Wie lan­ge bist Du schon im Rat­haus In Ho­hen Neu­en Dorf?

Seit 5 Jahren.

Wie kamst du hierher?

Sie hat­ten eine Stel­le aus­ge­schrie­ben, auf die be­warb ich mich. Ich gab mei­ne Un­ter­la­gen ab, dann wur­de ich zu ei­nem Vor­stel­lungs­ge­spräch ein­ge­la­den. Ich hat­te viel Glück, dass ich ge­nom­men wurde.

Was machst du in Dei­ner Freizeit?

Ich küm­me­re mich um mei­ne Mama, lese ger­ne, trei­be Sport und ma­che Zum­ba, eine Mi­schung aus Fit­ness und la­tein­ame­ri­ka­ni­schem Tanz.

Woll­test du schon im­mer im Rat­haus arbeiten?

Nein, das woll­te ich nicht. Aber ich ar­bei­te gern hier.

Die las­sen mich ein­fach ste­hen. Ein Rol­li­fah­rer fühlt sich alleingelassen

Die las­sen mich ein­fach ste­hen. Ein Rol­li­fah­rer fühlt sich alleingelassen

Die On­line-Re­por­ter der Haupt­werk­statt in­ter­view­en Ke­vin Puhlmann

Auf ei­ner Ver­an­stal­tung zur Bür­ger­meis­ter­wahl in Ora­ni­en­burg brach­te un­ser Kol­le­ge Ke­vin Puhl­mann ein Pro­blem zur Spra­che, wel­ches viel­leicht vie­le Rol­li­fah­rer be­trifft. Was hast Du dort ge­sagt, Kevin?

Ich sag­te, dass ich es nicht in Ord­nung fin­de, wenn ich in Schmach­ten­ha­gen an der Hal­te­stel­le ste­he und der Bus an mir vor­bei­fährt, weil er schon ei­nen Rol­li­fah­rer drin hat. Dann macht er hin­ten nicht mal die Tür auf, ob­wohl zwei Rol­lis in den Bus passen.

Ist dir das schon öf­ter passiert?

Schon ein paar Mal. Ich habe auf der Ver­an­stal­tung auch ge­sagt, dass am Bahn­hof Ora­ni­en­burg oft die Fahr­stüh­le ka­putt sind. Das sind Din­ge, die es uns Rol­li­fah­rern schwer ma­chen, von A nach B zu kom­men. Und ich sag­te, dass wir in Schmach­ten­ha­gen drin­gend ei­nen Fuß­gän­ger­über­weg an der Bus­hal­te­stel­le brauchen.

Was ha­ben die auf dem Po­di­um dazu gesagt?

Der am­tie­ren­de Bür­ger­meis­ter ver­sprach, dass er sich mit der OVG in Ver­bin­dung setzt. Ein an­de­rer Bür­ger­meis­ter-Kan­di­dat kommt wie ich aus Schmach­ten­ha­gen. Er stimm­te mir auch beim Fuß­gän­ger­über­weg zu.

Blei­ben wir ge­spannt, was die am 19. Ok­to­ber per Stich­wahl ge­wähl­te neue Bür­ger­meis­te­rin hier aus­rich­ten kann.

Herbst

Herbst

On­line-Re­por­te­rin Mo­ni­ka Fied­ler wirft ei­nen poe­ti­schen Blick auf den be­vor­ste­hen­den Herbst

Der Herbst zieht be­reits durchs Land,
das sagt uns der Verstand.

Die bun­ten Blät­ter flie­gen durch die Luft,
ich spü­re ei­nen wun­der­ba­ren Duft.

Sieh, die letz­ten Blu­men blü­hen dort im Gar­ten,
auch die Ern­te konn­te in­zwi­schen starten.

Vie­le Fel­der sind schon leer,
da sieht nie­mand eine Ähre mehr.

Die Kas­ta­ni­en lö­sen sich aus ih­rer grü­nen Hül­le,
auch Ei­cheln gibt es in gro­ßer Fülle.

Ge­füllt sind nun Scheu­ne, Haus und Kel­ler,
dar­um ha­ben wir auch im Win­ter was auf dem Teller.

Jetzt sind wir auch auf In­sta­gram aktiv

Jetzt sind wir auch auf In­sta­gram aktiv

On­line-Re­por­te­rin Va­nes­sa Ver­der­ber star­tet mul­ti­me­di­al durch

Wir On­line-Re­por­ter sind schon län­ger im Log­buch ak­tiv und schrei­ben vie­le Ar­ti­kel, die auf der Web­site der Ca­ri­tas-Werk­statt ver­öf­fent­licht werden.

Jetzt ha­ben wir die Chan­ce, dass wir auch un­se­ren In­sta­gram-Ka­nal mit­ge­stal­ten dür­fen. Bis jetzt hat, wenn ich es rich­ti­ge ver­stand, die Werk­statt­lei­tung die Bei­trä­ge al­lein ge­schrie­ben und veröffentlicht.

Jetzt also dür­fen wie ge­sagt auch wir Be­schäf­tig­ten Ideen für un­se­ren Ins­ta-Ac­count su­chen und um­set­zen. Ich bin eine von de­nen, die sich so­fort mel­de­ten und freue mich ein­fach schon rie­sig darauf.

Team Ca­ri­tas-Werk­statt ei­ner von vie­len Siegern

Team Ca­ri­tas-Werk­statt ei­ner von vie­len Siegern

Mit­ten­drin beim B2Run-Fir­men­lauf für die Ca­ri­tas-Werk­statt: On­line-Re­por­te­rin Va­nes­sa Verderber

Am 18 Sep­tem­ber 2025 fand der gro­ße B2Run-Lauf in Ber­lin statt. Ich war eine der 20 teil­neh­men­den Läu­fe­rin­nen und Läu­fer un­se­rer Werk­statt. Be­reits et­li­che Tage vor dem gro­ßen Sport­event spür­te ich die po­si­ti­ve Auf­re­gung, freu­te ich mich rie­sig darauf!

Ich jogg­te lang­sam los und über­hol­te ei­nen nach dem an­de­ren. Ich konn­te gar nicht glau­ben, wie schnell die 5,7 Ki­lo­me­ter vor­bei wa­ren. Zum Schluss ging es et­was berg­ab in ei­nen klei­nen Tun­nel, der di­rekt ins Olym­pia­sta­di­on führ­te. Dort sah ich schon die ers­ten von un­se­ren Läu­fern und wink­te ih­nen stolz und über­glück­lich zu – das ta­ten die an­de­ren auch, als sie mich sa­hen. Er­schöpft, auch et­was müde, aber vor al­lem zu­frie­den klatsch­ten wir ein­an­der ab und gra­tu­lier­ten uns gegenseitig.

Ge­mein­sam war­te­ten wir auf die Wal­ker“, be­merk­te mein eben­falls be­geis­ter­ter On­line-Re­por­ter-Kol­le­ge Frank: „Alle ka­men wir wohl­be­hal­ten ins Ziel, ge­nos­sen kör­per­ei­ge­ne Glücks­hor­mo­ne und die Tat­sa­che, dass wir es als Team ge­rockt ha­ben! Für jede und je­den ein per­sön­li­cher, für uns alle ein ge­mein­sa­mer Sieg ohne Verlierer.“

Die­ses wun­der­schö­ne Event ist ei­nes der schöns­ten, die ich bis­her mit­er­leb­te, dar­über bin ich so froh – und glück­lich, dass ich beim gro­ßen B2Run da­bei sein durf­te. Vie­len Dank an un­se­re Or­ga­ni­sa­to­rin Sa­bi­ne Schr­a­der und an alle, die bei die­sem tol­len Er­eig­nis mit an­we­send wa­ren, es hat mir rie­si­gen Spaß gemacht.

Grup­pen-Aus­flug mit je­der Men­ge Sport

Grup­pen-Aus­flug mit je­der Men­ge Sport

On­line-Re­por­te­rin Ma­nue­la Wro­blew­ski schwärmt vom dies­jäh­ri­gen Gruppenausflug

Am Mon­tag, dem 8. Sep­tem­ber tra­fen sich alle Ab­tei­lun­gen der Wer­be­mit­tel­fer­ti­gung vorm Ora­ni­en­bur­ger Schloss. Dann gings ge­mein­sam zum gro­ßen Grup­pen­aus­flug in den Schloss­park. Un­se­re Fach­kräf­te und un­ser Fach­dienst hat­ten sich um Spei­sen & Ge­trän­ke so­wie um die Ab­ho­lung der Rol­li-Fah­rer und nicht so mo­bi­ler Be­schäf­tig­te gekümmert.

Un­ter ei­nem Son­nen­schutz hiel­ten wir ein zünf­ti­ges Pick­nick ab. Ich für mei­nen Teil sah dann von mei­nem ge­müt­li­chen Platz auf der Wie­se mei­nen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen bei al­ler­hand sport­li­chen Ak­ti­vi­tä­ten zu. Die ei­nen spiel­ten Fe­der­ball, wie­der an­de­re we­del­ten lan­ge Sei­fen­bla­sen oder war­fen klei­ne, wir­bel­för­mi­ge Fris­bees durch die Luft.

Er­staun­lich vie­le spiel­ten Fuß­ball. Wer woll­te, konn­te auch schau­keln und ei­ni­ge dreh­ten eine Spa­zier­run­de durch den Schloss­park. Und nicht zu ver­ges­sen: Bei den Was­ser­spie­len sind dann ein paar von uns ein we­nig nass geworden …

Über­haupt war ich po­si­tiv über­rascht, dass doch eine Men­ge von uns da­bei wa­ren. Eine ge­lun­ge­ne Ver­an­stal­tung, selbst Jule Buß­ler war begeistert!

Alle in ei­nem Boot

Alle in ei­nem Boot

On­line-Re­por­ter Frank Nuss­bü­cker be­rich­tet vom Mit­ar­bei­ter­aus­flug der Caritas-Werkstatt 

Die de­mo­kra­ti­sche Ab­stim­mung hat­te er­ge­ben: Zum dies­jäh­ri­gen Mit­ar­bei­ter­aus­flug geht’s auf die Spree! Mit ver­ein­ten Kräf­ten tru­gen wir den Pro­vi­ant – lie­be­voll her­ge­rich­tet von un­se­rer Can­ti­na – an Bord der „Saga“, um ge­mein­sam in den Son­nen­un­ter­gang zu schippern.

Das spät­som­mer­li­che Wet­ter sorg­te da­für, dass vor al­lem Bug wie Heck des ge­char­ter­ten Ausflugs-„Dampfers“ voll be­setzt wa­ren. Ent­spannt lie­ßen wir Ber­lin an uns vor­bei­schwim­men – drei ge­müt­li­che Stun­den lang alle in ei­nem Boot und im volls­ten Ver­trau­en auf die Ar­beit der Schiffs­be­sat­zung. Vie­len Dank an jene, die die­se Sau­se or­ga­ni­sier­ten und uns da­bei so erst­klas­sig ver­kös­tig­ten. Be­son­ders die Nach­spei­se hat­te Suchtpotential.

Ein­la­dung zur Selbstverteidigung

Ein­la­dung zur Selbstverteidigung

On­line-Re­por­te­rin Mi­chae­la Senf be­such­te den Selbst­be­haup­tungs­kurs der Frau­en­be­auf­trag­ten der Caritas-Werkstatt

Am 28. Au­gust lu­den un­se­re Frau­en­be­auf­trag­ten zu ei­nem be­son­de­ren Pick­nick in den Ora­ni­en­bur­ger Schloss­park ein. Mit da­bei war eine Kampf­sport­le­rin, die uns zeig­te, wie wir uns weh­ren kön­nen, wenn uns je­mand be­läs­tigt, be­droht oder angreift.

Ganz wich­tig ist: 1. Ein mehr­fa­ches, lau­tes, kla­res „Nein!“ und 2: Um Hil­fe rufen!

Je­der von uns hat das Recht, nein zu sa­gen. Die „Stär­ke­ren“ müs­sen das ak­zep­tie­ren. Tun sie das nicht, muss ich mir dort Hil­fe su­chen, wo es Hil­fe gibt. Ge­walt an an­de­ren Men­schen ist nicht in Ord­nung, und wer mich tritt, muss so­fort mer­ken, dass er kei­ne Chan­ce hat.

Die Frau brach­te uns al­les bei, wie wir kla­re Nein-Bot­schaf­ten sen­den. An­schlie­ßend üb­ten wir das, und ich schrie Va­nes­sa an.

Die Mes­sa­ge ist an­ge­kom­men, sta­bi­le 11 von 10 Punk­ten für dich!“, sag­te sie mir später.

Mein Fa­zit: Ich bin stark, ich bin mu­tig und ste­he dazu. Ge­walt nimmt im­mer mehr zu. Des­halb ist mein Ap­pell: Habt Mut, helft an­de­ren, steht hin­ter de­nen, die an­ge­grif­fen wer­den. Schreie, so laut du kannst, weh­re dich! Wir wol­len fried­lich und lie­be­voll mit­ein­an­der um­ge­hen, da­für ste­he ich ein. Mei­ne Übung mit Va­nes­sa war ein gu­ter Anfang.

Ich bin froh, dass ich im Schloss­park mit da­bei war. Vie­len Dank für die­se Ver­an­stal­tung, lie­be Frau­en­be­auf­trag­te der Caritas-Werkstatt.

Ein Plausch mit un­se­rem Assistenten

Ein Plausch mit un­se­rem Assistenten

On­line-Re­por­te­rin Va­nes­sa Ver­der­ber in­ter­viewt Frank Nussbücker

Was hat dich zur Ca­ri­tas Werk­statt geführt? 

Ich bin Schrift­stel­ler, Schreib-Be­glei­ter und ver­fas­se als Ghost­wri­ter un­ter an­de­rem Au­to­bio­gra­fien für an­de­re Leu­te so­wie Fir­men-Ge­schich­ten. Ir­gend­wann be­kam ich ei­nen An­ruf: Die Ca­ri­tas Werk­statt in Ora­ni­en­burg möch­te ihre Chro­nik als Buch auf­schrei­ben las­sen und ob ich das ma­chen wol­le. Ich woll­te, setz­te mich mit Herrn Lau in Ver­bin­dung, und los gings. Wir ar­bei­te­ten sehr gut zu­sam­men, und ir­gend­wann, lan­ge nach Fer­tig­stel­lung des Buchs, frag­te mich Herr Lau: „Frank, könn­test du dir vor­stel­len, Werk­statt-Be­schäf­ti­gen zu hel­fen, für un­ser Log­buch zu schrei­ben?“ „Das kann ich mir gut vor­stel­len!“, ant­wor­te­te ich – so kam ich zu den Online-Reportern.

Hast du hier in der Werk­statt ein ei­ge­nes Büro? 

Nein, mein Büro ist mein PC plus Han­dy, aber dank der en­ga­gier­ten Mit­ar­bei­ter und Be­schäf­tig­ten fin­de ich zum Glück im­mer ei­nen „Un­ter­schlupf“, an dem ich vor und nach un­se­ren Re­dak­ti­ons-Tref­fen an Rech­ner und Smart­phone ar­bei­ten kann.

Seit wann bist du in der Ca­ri­tas Werk­statt tätig? 

An der Chro­nik ar­bei­te­te ich seit 2020, As­sis­tent der On­line-Re­por­ter bin ich seit De­zem­ber 2023.

Auf ei­ner Ska­la von 1 bis 10 Wie­viel Spaß macht es Dir, mit uns zu arbeiten?

Ein­deu­tig die 10, ihr be­geis­tert mich! Wie ihr im­mer wie­der neue The­men fin­det, euch ge­gen­sei­tig helft, auch mal zu­sam­men Ar­ti­kel schreibt – ihr seid ein tol­les Team und ich bin glück­lich, Euch da­bei zu un­ter­stüt­zen, Bot­schaf­ter un­se­rer Werk­statt zu sein.

Was machst du so in dei­ner Freizeit?

Am liebs­ten schrei­ben. Für mich ist das nicht nur mein Be­ruf, son­dern auch mein größ­tes Hob­by. Ich schrei­be z.B. über mei­ne Fuß­ball-Lie­be 1. FC Uni­on Ber­lin, Kurz­ge­schich­ten oder zu­sam­men mit mei­ner Lie­be ei­nen Zu­kunfts­ro­man. Und ich freue mich schon jetzt über Dei­ne nächs­ten Ar­ti­kel im Logbuch!

Kar­tof­feln vom Bildungs-Acker

Kar­tof­feln vom Bildungs-Acker

Ant­je Jar­nack, Fach­kraft im Be­rufs­bil­dungs­be­reich Fak­tor C

Mit­te April hat­ten wir im Rah­men des BBBs am Hei­de­ring un­se­re Kar­tof­feln ge­legt. Wir nah­men vor­ge­keim­te Knol­len von mei­ner Mut­ter, das Gan­ze ge­treu dem Mot­to: Was wächst, das wächst! Zwei Sor­ten gin­gen an den Start, eine läng­li­che, Dril­lin­gen ähn­lich und eine run­de, bei­de über­wie­gend fest­ko­chend. Und alle wur­den sie was!

Wir häu­fel­ten die jun­gen Pflänz­chen an, um­ga­ben sie mit ei­nem Damm, dass die Son­ne sie von al­len Sei­ten schön wär­men konn­te. Hen­dryk und Mi­chae­la jä­te­ten re­gel­mä­ßig Un­kraut, häu­fel­ten im­mer mal neu an, küm­mer­ten sich um das Wohl un­se­rer Kar­tof­fel­pflan­zen. Gie­ßen muss­ten wir sie auf­grund der Wit­te­rung kaum und konn­ten un­se­re Be­wäs­se­rung ausschalten.

Nor­ma­ler­wei­se war­tet man mit der Ern­te, bis das Kraut tro­cken ist, aber auf­grund der Feuch­te ver­leg­ten wir das Gan­ze vor. Stol­ze 18,7 kg hol­ten wir von un­se­rem Acker. Sie stan­den für 2,40 Euro pro Kilo zum Ver­kauf – und sind rest­los ausverkauft.

Dass sie wun­der­bar mun­den, wis­sen wir aus ers­ter Hand. Letz­ten Mitt­woch be­rei­te­ten wir uns Pell­kar­tof­feln zu, sie schmeck­ten ein­fach himmlisch!