Der Som­mer wird rot

Der Som­mer wird rot

Werk­statt – das ist Ler­nen, Ar­bei­ten und vie­les mehr, auch das ge­mein­sa­me Mit­ein­an­der. In der Ca­ri­tas-Werk­statt war­ten wir nicht auf die Rück­kehr in den ge­wohn­ten All­tag, wir neh­men sie selbst in die Hand! Mit der Neu­ge­stal­tung des Spei­se­saals und der Can­ti­na ent­steht mo­men­tan auch der neue Platz der Be­geg­nung. Ein Ort, so bunt und le­ben­dig wie die Werk­statt selbst. Wir freu­en uns nicht nur auf ei­nen Platz, son­dern auch auf ei­nen Som­mer der Begegnung!

Ab­schluss der Zweit­imp­fun­gen in der Caritas-Werkstatt

Ab­schluss der Zweit­imp­fun­gen in der Caritas-Werkstatt

Die Impf­kam­pa­gne der Ca­ri­tas-Werk­statt steht vor dem vor­läu­fi­gen Ab­schluss. In der kom­men­den Wo­che, am Mitt­woch und Don­ners­tag, 09./10.06.2021 wer­den ge­mein­sam mit dem Mo­bi­len Impf­team des DRK die letz­ten Zweit­imp­fun­gen in der Ca­ri­tas-Werk­statt durch­ge­führt. Dies be­trifft alle Be­schäf­tig­ten, die am 28./29.04.2021 ihre Erst­imp­fung er­hal­ten ha­ben. Der Im­pfort wird wie­der im Be­rufs­bil­dungs­be­reich Cam­pus Q (Jo­sef­haus) ein­ge­rich­tet. Alle Be­schäf­tig­ten er­hal­ten dazu über den Fach­dienst der Werk­statt eine ge­naue Terminbestätigung.

87% al­ler Be­schäf­tig­ten und haupt­amt­li­chen Fach­kräf­te der Ca­ri­tas-Werk­statt be­sit­zen dann nach der ein­schlä­gi­gen Ka­renz­zeit von zwei Wo­chen nach der Zweit­imp­fung den vol­len Impfschutz.

Zum Ter­min be­reit­zu­hal­ten sind die Ver­si­cher­ten­kar­te, der Impf­aus­weis und der Ana­mne­se­bo­gen zur Zweit­imp­fung. Wir wer­den den be­tref­fen­den Be­schäf­tig­ten hier vor Ort beim Aus­fül­len die­ses For­mu­lars be­hilf­lich sein; nur bei ei­nem ge­richt­lich an­ge­ord­ne­ten Ein­wil­li­gungs­vor­be­halt ver­schi­cken wir das Do­ku­ment an die recht­li­che Vertretungsperson.

In den nächs­ten Wo­chen wer­den wir die In­fek­ti­ons­ri­si­ken in un­se­rem Hau­se neu be­wer­ten und mit den zu­stän­di­gen Be­hör­den die schritt­wei­se Rück­kehr in den Re­gel­be­trieb der Ca­ri­tas-Werk­statt ab­stim­men. Wir wer­den Sie dem­nächst hier an die­ser Stel­le über die kon­kre­ten Pla­nun­gen dazu informieren.

Of­fe­ner Brief der Caritas-Werkstatt

Of­fe­ner Brief der Caritas-Werkstatt

Lie­be Frau Langensiepen,

in Ih­rem Be­richt zur Lage von Men­schen mit Be­hin­de­rung in der Eu­ro­päi­schen Uni­on und in an­de­ren öf­fent­li­chen Auf­trit­ten tre­ten Sie ein für Ihre, wie Sie es nen­nen: “Kern­for­de­rung”, der Ab­schaf­fung von Werk­stät­ten für be­hin­der­te Men­schen. Als So­zi­al­po­li­ti­sche Spre­che­rin Ih­rer Frak­ti­on im EU-Par­la­ment be­sitzt Ihre Stim­me qua Amt Ge­wicht, Reich­wei­te und öf­fent­li­che Glaub­wür­dig­keit. Ich bin mir al­ler­dings nicht si­cher, ob die Ar­beits­welt, für die Sie sich po­li­tisch ein­set­zen – eine Welt ohne Werk­stät­ten – tat­säch­lich die Ant­wort auf die Le­bens­si­tua­ti­on der Men­schen ist, die heu­te in ei­ner Werk­statt be­schäf­tigt sind.

In Deutsch­land le­ben etwa drei Mil­lio­nen Men­schen im er­werbs­fä­hi­gen Al­ter mit ei­ner Schwer­be­hin­de­rung, 320.000 von Ih­nen sind in ei­ner Werk­statt be­schäf­tigt. Es lässt sich also nicht von “den” Men­schen mit Be­hin­de­rung spre­chen, son­dern von ei­nem klei­nen Teil, näm­lich gut zehn Pro­zent von ih­nen, die in ei­ner Werk­statt be­schäf­tigt sind. Die Werk­statt ist nicht das pas­sen­de An­ge­bot für ei­nen schwer­be­hin­der­ten Men­schen schlecht­hin, aber für die­sen klei­nen Teil viel­leicht schon.

Da­von ab­ge­se­hen, dass es zahl­rei­che, viel­leicht auch zu we­ni­ge, ge­lun­ge­ne Bei­spie­le für die Ver­mitt­lung aus der Werk­statt in den Ar­beits­markt gibt: Wel­chen Ar­beits­markt mei­nen Sie ei­gent­lich? Werks­ver­trä­ge beim On­line­ver­sand­händ­ler? Die fleisch­ver­ar­bei­ten­de In­dus­trie? Die Pa­ket­zu­stel­lung? Al­les Aber­mil­lio­nen von Ar­beits­plät­zen, die Sie al­lein schon des­halb für er­stre­bens­wert hal­ten, weil sie mit dem Gü­te­sie­gel “Ers­ter Ar­beits­markt” ge­la­belt sind.

Kön­nen Sie sich vor­stel­len, dass nicht we­ni­ge Be­schäf­tig­te un­se­rer Werk­statt ihre Be­rufs­er­fah­run­gen jah­re­lang ge­nau dort ge­macht ha­ben? Und kön­nen Sie sich vor­stel­len, dass sie mit die­sen Er­fah­run­gen ge­nau wis­sen, was sie nun nicht mehr wol­len? Dass ihre “Be­hin­de­rung” dort viel prä­sen­ter und be­wuss­ter ist, als in der Werk­statt? Wir ver­mei­den in un­se­rem Haus den Be­griff “Be­hin­de­rung”, nen­nen uns Werk­statt zur be­ruf­li­chen Teil­ha­be und ver­ste­hen uns auch so.

Wel­chem Werk­statt­be­schäf­tig­ten ist ge­hol­fen, wenn die Werk­stät­ten, wie von Ih­nen an­ge­strebt, schlie­ßen? Die Werk­stät­ten sind nicht per­fekt, der Ar­beits­markt ist es auch nicht. Die Werk­zeu­ge in un­se­rem Kof­fer be­ruf­li­cher Teil­ha­be sind viel­leicht nicht ganz scharf. Nur wird das eine Werk­zeug nicht schär­fer, in­dem Sie das an­de­re Werk­zeug ent­sor­gen. Ar­beit ist nicht per se er­stre­bens­wert, sie braucht Wür­de, die Mög­lich­keit des Ge­lin­gens, bes­ten­falls: des ge­mein­sa­men Ge­lin­gens, des per­sön­li­chen Wachsens.

Werk­stät­ten ste­hen au­ßer­halb der Wett­be­werbs­be­din­gun­gen des Ar­beits­mark­tes. Ge­nau das ist ihre Le­gi­ti­ma­ti­on. In ei­ner Markt­wirt­schaft gibt es kei­nen Ar­beits­markt ohne Wett­be­werb. Jede Be­schäf­ti­gungs­form, die au­ßer­halb die­ser Wett­be­werbs­be­din­gun­gen steht, be­darf staat­li­cher Ein­grif­fe und ist, wenn man so will, eine “Son­der­ein­rich­tung”. Viel­leicht ist das Leis­tungs­prin­zip des Ar­beits­mark­tes aber auch nicht die pas­sen­de Ant­wort auf die Le­bens­si­tua­ti­on ei­nes klei­nen Teils von Men­schen mit ei­ner Schwer­be­hin­de­rung. Das macht die De­bat­te um ei­nen Min­dest­lohn in Werk­stät­ten aber et­was kom­ple­xer. Der Min­dest­lohn ist ein Pro­dukt der Leis­tungs­be­din­gun­gen des Ar­beits­mark­tes, die in ei­ner Werk­statt aus gu­ten Grün­den nicht gelten.

Die Ei­gen­lo­gik von Werk­stät­ten kann kei­ne rein be­triebs­wirt­schaft­li­che sein, die den Prin­zi­pi­en von Ef­fi­zi­enz­stei­ge­rung und Ar­beits­kraft­ver­wer­tung ver­pflich­tet ist. Werk­stät­ten re­du­zie­ren nicht ihre “Be­leg­schaft”, weil es die Auf­trags­la­ge na­he­legt, wir tren­nen uns nicht von sinn­vol­len aber we­ni­ger er­trag­rei­chen Auf­trä­gen – und auch nicht von Be­schäf­tig­ten, die zum ge­werb­li­chen Ge­samt­ergeb­nis viel­leicht nur ei­nen klei­nen Bei­trag leis­ten kön­nen. All das wäre mit Blick auf die ge­sell­schaft­li­che Auf­ga­be von Werk­stät­ten ab­surd – für eine wirt­schaft­li­che Er­trags­stei­ge­rung aber notwendig.

Des­halb wird eine Werk­statt­be­schäf­ti­gung nie un­ab­hän­gig von wei­ter­ge­hen­den So­zi­al­leis­tun­gen zu se­hen sein. Zählt man die­se hin­zu, sieht die Ein­kom­mens­si­tua­ti­on von Werk­statt­be­schäf­tig­ten schon et­was an­ders aus. Man könn­te im­mer noch sa­gen, dass dies zu we­nig ist – so wie es für an­de­re Be­zie­her von So­zi­al­leis­tun­gen auch zu we­nig ist. Werk­stät­ten sind nur als So­zi­al­leis­tung zu ver­ste­hen, als Er­gän­zung zum Ar­beits­markt – nicht aber als Teil des Ar­beits­mark­tes mit Ta­rif­par­tei­en und Mindestlohn.

Wo­für ich mich al­ler­dings stark ma­che, ist eine Bün­de­lung al­ler Leis­tungs­an­sprü­che über die Werk­statt­be­schäf­ti­gung. Auch ich hal­te es für ein Är­ger­nis, dass Werk­statt­be­schäf­tig­te nach Fei­er­abend zum So­zi­al­amt ge­hen müs­sen, um dort ihre An­sprü­che gel­tend zu ma­chen. Es soll­te or­ga­ni­sier­bar sein, dass über die Werk­statt­be­schäf­ti­gung, die oh­ne­hin be­reits die ge­sam­te So­zi­al­ver­si­che­rung um­fasst, auch alle wei­ter­ge­hen­den An­sprü­che ab­ge­gol­ten wer­den – dann wür­de aus So­zi­al­leis­tun­gen ein “Ver­dienst” werden.

Die öf­fent­li­che Ge­ring­schät­zung der Werk­stät­ten, an der Sie mit Ih­ren State­ments mit­wir­ken, trifft nicht nur die In­sti­tu­tio­nen, son­dern auch die Men­schen mit Be­hin­de­rung, die in ih­nen be­schäf­tigt sind. Des­halb bit­te ich Sie, die De­bat­te um die Da­seins­be­rech­ti­gung von Werk­stät­ten nicht nur von au­ßen zu füh­ren. Su­chen Sie den Kon­takt zu Be­schäf­tig­ten und ih­ren ge­wähl­ten In­ter­es­sen­ver­tre­tun­gen, den Werk­statt­rä­ten und Gre­mi­en auf Lan­des- und Bun­des­ebe­ne, be­su­chen Sie Werk­stät­ten vor Ort.

Nichts über uns ohne uns! lau­tet der zen­tra­le Grund­satz der UN-Be­hin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on. Dies muss auch für die Dis­kus­si­on um die Werk­stät­ten gel­ten: Nichts über die Werk­stät­ten ohne die Be­schäf­tig­ten! Ich bin über­zeugt, dass Ihr Bild von Werk­stät­ten neue Fa­cet­ten be­kom­men wird. Sie sind je­der­zeit willkommen.

Es grüßt Sie herzlich
Chris­toph Lau.

 

 

Impf­an­ge­bot für Be­schäf­tig­te der Ca­ri­tas-Werk­statt (Up­date 15.04.2021)

Impf­an­ge­bot für Be­schäf­tig­te der Ca­ri­tas-Werk­statt (Up­date 15.04.2021)

Über die Pres­se und an­de­re Me­di­en sind wir alle über die Lie­fer­eng­päs­se und Zu­las­sungs­be­schrän­kun­gen von Impf­stof­fen für die Co­ro­na-Schutz­imp­fun­gen informiert.

Umso mehr freu­en wir uns, alle an­ge­kün­dig­ten Impf­ter­mi­ne für die Be­schäf­tig­ten der Ca­ri­tas-Werk­statt be­stä­ti­gen zu kön­nen. Am 28./29.04.2021 er­hal­ten alle noch nicht ge­impf­ten Be­schäf­tig­ten, für die uns eine Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung vor­liegt, ihre Erst­imp­fung mit dem mRNA-Impf­stoff von BionTech/Pfizer.

Al­ler­dings sind zwi­schen­zeit­lich mit Stand 01.04.2021 das Auf­klä­rungs­merk­blatt und das Form­blatt zur Ana­mne­se und Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung ak­tua­li­siert und an­ge­passt wor­den. Ohne die­se un­ter­zeich­ne­ten Do­ku­men­te in der zum Impf­ter­min gel­ten­den Fas­sung ist eine Imp­fung nicht mög­lich. Wir müs­sen Sie da­her bit­ten, uns Ihre An­ga­ben und die Ein­wil­li­gung noch ein­mal auf die­sen Un­ter­la­gen zu­kom­men zu lassen.

Aus die­sem Grund er­hal­ten die be­tref­fen­den Be­schäf­tig­ten in die­sen Ta­gen alle Un­ter­la­gen in der ak­tu­el­len Fas­sung noch ein­mal per Post zu­ge­schickt. Wir ver­sen­den die­ses Schrei­ben an alle Be­schäf­tig­ten bzw. ge­setz­li­chen Ver­tre­tungs­per­so­nen, die durch ih­ren Impf­ter­min von die­ser For­mu­lar­an­pas­sung be­trof­fen sind. Für be­reits er­folg­te Erst­imp­fun­gen vor dem 01.04.2021 ist kei­ne nach­träg­li­che Neu­aus­stel­lung der Un­ter­la­gen notwendig.

Bit­te stel­len Sie si­cher, dass uns die un­ter­zeich­ne­ten Do­ku­men­te bis Don­ners­tag, 22.04.2021 in der Ca­ri­tas-Werk­statt vor­lie­gen. Sie er­hal­ten kurz­fris­tig eine Be­stä­ti­gung mit Ih­rem per­sön­li­chen Impf­ter­min und ein­ge­grenz­ter Uhr­zeit für den 28./29.04.2021.

Zur Rück­sen­dung der un­ter­zeich­ne­ten Impf­un­ter­la­gen ver­wen­den Sie bit­te die Post­an­schrift der Ca­ri­tas-Werk­statt, die E‑­Mail-Adres­se impfen@caritas-werkstatt.de, die Fax­num­mer 03301.5239–11 oder den Whats­App-Ac­count 0152 29 49 49 00.

Die­se Kon­tak­te ste­hen Ih­nen auch für Rück­fra­gen al­ler Art zur Verfügung.

Mit freund­li­chen Grüßen
Ihre Caritas-Werkstatt

 

Mög­lich­kei­ten zur Co­ro­na-Schutz­imp­fung für An­ge­hö­ri­ge in den Bran­den­bur­ger Impf­zen­tren und Hausarztpraxen

Mög­lich­kei­ten zur Co­ro­na-Schutz­imp­fung für An­ge­hö­ri­ge in den Bran­den­bur­ger Impf­zen­tren und Hausarztpraxen

Ge­mein­sam mit ei­nem der Mo­bi­len Impf­teams des DRK be­rei­ten wir die wei­te­ren Ter­mi­ne für die Co­ro­na-Schutz­imp­fung in der Ca­ri­tas-Werk­statt vor. Bis Ende April wer­den alle haupt­amt­li­chen Fach­kräf­te und alle Werk­statt­be­schäf­tig­ten die Mög­lich­keit ha­ben, eine Co­ro­na-Schutz­imp­fung zu erhalten.

Dar­über hin­aus er­rei­chen uns mo­men­tan auch Fra­gen zur Impf­be­rech­ti­gung von An­ge­hö­ri­gen. Als enge Kon­takt­per­so­nen ge­hö­ren pfle­gen­de An­ge­hö­ri­ge aus dem ge­mein­sa­men Haus­halt eben­falls zur Prio­ri­sie­rungs­grup­pe 2, die im Land Bran­den­burg ab so­fort impf­be­rech­tigt ist. Zur Ter­min­ver­ga­be nut­zen Sie bit­te das Por­tal www.brandenburg-impft.de oder wen­den sich an Ihre Hausarztpraxis.

Ihre An­spruchs­be­rech­ti­gung wei­sen Sie über eine Be­schei­ni­gung ge­mäß § 6 Abs. 4 Nr. 2 Co­ro­na­ImpfV des Lan­des Bran­den­burg nach. Die Imp­fun­gen für An­ge­hö­ri­ge wer­den in den Impf­zen­tren des Lan­des Bran­den­burg oder durch die nie­der­ge­las­se­nen Ärz­te durch­ge­führt. Nach den gel­ten­den Lan­des­be­stim­mun­gen ist es der­zeit nicht mög­lich, die­se Imp­fun­gen in den Werk­stät­ten für be­hin­der­te Men­schen oder in sons­ti­gen Ein­rich­tun­gen zu erhalten.

Für Rück­fra­gen ste­hen wir Ih­nen gern zur Ver­fü­gung, be­vor­zugt per E‑Mail über impfen@caritas-werkstatt.de.

 

 

 

So wol­len wir uns begegnen!

So wol­len wir uns begegnen!

Das Zu­sam­men­le­ben von Men­schen braucht Ver­läss­lich­keit, Si­cher­heit und Re­geln. Erst recht, wenn Men­schen für Men­schen Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Die­se Ver­ant­wor­tung, die Be­treu­ung und Zu­wen­dung für die Be­schäf­tig­ten der Ca­ri­tas-Werk­statt fin­det in ei­nem pro­fes­sio­nel­len Rah­men statt. Ein sol­cher Rah­men dient der Hand­lungs­si­cher­heit und be­ant­wor­tet Fra­gen, die der All­tag des Zu­sam­men­le­bens stellt. Er be­schreibt ein Fun­da­ment von Wer­ten, das uns als Ca­ri­tas-Werk­statt ver­bin­det und zu dem sich alle be­ken­nen, die in der Ca­ri­tas-Werk­statt ar­bei­ten – ob als haupt­amt­li­che Fach­kräf­te oder als be­auf­trag­te Dienst­leis­ter. Der vor­lie­gen­de Ver­hal­tens­ko­dex ist aus der Mit­te der Ca­ri­tas-Werk­statt her­aus ent­stan­den, als Er­geb­nis ei­ner Ar­beits­grup­pe von Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern aus al­len Tei­len der Werk­statt und un­ter Be­tei­li­gung der Prä­ven­ti­ons­be­auf­trag­ten des Ca­ri­tas­ver­ban­des für das Erz­bis­tum Ber­lin. Der Ver­hal­tens­ko­dex steht für den An­spruch, den wir an uns stel­len und der oft ge­nug eine Grat­wan­de­rung ist: Mensch­lich­keit und per­sön­li­che Nähe ei­ner­seits und fach­lich-kom­pe­ten­ter Ab­stand andererseits.

Tausch­bör­se: Impf- und Friseurtermine

Tausch­bör­se: Impf- und Friseurtermine

Im Rah­men des Os­ter­ba­sars in der Haupt­werk­statt bie­ten ein­zel­ne Fach­kräf­te der Ca­ri­tas-Werk­statt heu­te ihre Be­rech­ti­gung für eine Co­ro­na-Schutz­imp­fung an – im Tausch ge­gen ei­nen der ra­ren Fri­seur­ter­mi­ne. Schon heu­te mor­gen hat­te sich ein Kol­le­ge auf den Weg nach Tem­plin ge­macht, wo ihm gleich nach La­den­öff­nung für den Sa­lon Cut-HAAR-stro­phal ein sol­cher Tausch an­ge­bo­ten wur­de. Er ist froh, end­lich kein Fri­su­ren-Ri­si­ko­fall mehr zu sein: “Ich kann es noch gar nicht fas­sen, dass ich so viel Glück habe. An­de­re müs­sen ja viel län­ger war­ten, um end­lich wie­der ein nor­ma­les Le­ben mit gu­ter Fri­sur füh­ren zu kön­nen.” Der Ter­min im Impf­zen­trum lässt sich über eine Hot­line auf den Tausch­part­ner um­bu­chen, was pro­blem­los funk­tio­nier­te, wie der Kol­le­ge vor Ab­rei­se be­rich­te­te: “Ist na­tür­lich nicht op­ti­mal, den Impf­ter­min lie­gen­zu­las­sen. Aber ich bin mir si­cher, dass je­der an­de­re an mei­ner Stel­le ge­nau­so ge­han­delt hät­te. Ein An­ge­bot für ei­nen Impf­ter­min be­kom­me ich im Ge­gen­satz zu ei­nem Fri­seur­ter­min si­cher­lich bald wie­der.” Tausch­an­trä­ge kön­nen noch bis zum Ab­lauf des 1. April ein­ge­reicht wer­den. Hoch ge­han­delt wer­den be­son­ders Fri­su­ren, die von der Stän­di­gen In­nungs-Kom­mis­si­on (STIKO) des Fri­seur­we­sens für un­ter 60-jäh­ri­ge Per­so­nen emp­foh­len sind.

Impf­kam­pa­gne Caritas-Werkstatt

Impf­kam­pa­gne Caritas-Werkstatt

Die Impf­kam­pa­gne der Ca­ri­tas-Werk­statt ist in vol­lem Gan­ge. Bis Ende April wer­den alle haupt­amt­li­chen Fach­kräf­te und alle Werk­statt­be­schäf­tig­ten die Mög­lich­keit ha­ben, eine Co­ro­na-Schutz­imp­fung zu erhalten.

Alle Be­schäf­tig­ten, von de­nen uns die Ein­wil­li­gung zur Schutz­imp­fung vor­liegt, er­hal­ten eine in­di­vi­du­el­le Ter­min­be­stä­ti­gung. Alle noch aus­ste­hen­den Imp­fun­gen sind am 28./29.04.2021 vor­ge­se­hen. Bit­te be­ach­ten Sie, dass Erst- und Zweit­imp­fun­gen nur zu den je­weils kor­re­spon­die­ren­den Ter­mi­nen mög­lich sind und nicht im Rah­men der wei­te­ren Ter­mi­ne nach­ge­holt wer­den können.

Ter­mi­ne Co­ro­na-Schutz­imp­fung Caritas-Werkstatt

Erst­imp­fung: 25.03., Zweit­imp­fung: 06.05.2021
Erst­imp­fung: 28.04., Zweit­imp­fung: 09.06.2021
Erst­imp­fung: 29.04., Zweit­imp­fung: 10.06.2021

All­ge­mei­ne Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen des Ro­bert-Koch-In­sti­tuts zur Co­ro­na-Schutz­imp­fung in Leich­ter Spra­che fin­den sich hier. Die Imp­fung ist selbst­ver­ständ­lich frei­wil­lig. Be­schäf­tig­te, die sich für die­se Imp­fung ent­schei­den, schi­cken das un­ter­zeich­ne­te Auf­klä­rungs­blatt und die Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung an die Ca­ri­tas-Werk­statt. So­weit die Zu­stim­mung zur Imp­fung in den be­nann­ten Auf­ga­ben­kreis ei­ner Ver­tre­tungs­per­son ge­hört, sind die Un­ter­la­gen auch von die­ser Per­son zu un­ter­zeich­nen. Die Un­ter­la­gen sind ab­ge­stimmt auf den vor­ge­se­he­nen mRNA-Impf­stoff von BionTech/Pfizer. Fra­gen zur Imp­fung be­ant­wor­ten wir Ih­nen gern über un­se­re E‑­Mail-Adres­se info@caritas-werkstatt.de.

25.03.2021: Impf­start in der Caritas-Werkstatt

25.03.2021: Impf­start in der Caritas-Werkstatt

Am kom­men­den Don­ners­tag, 25.03.2021 star­ten in der Ca­ri­tas-Werk­statt die Co­ro­na-Schutz­imp­fun­gen. Alle Be­schäf­tig­ten, von de­nen uns die Ein­wil­li­gung zur Schutz­imp­fung vor­liegt, er­hal­ten eine in­di­vi­du­el­le Ter­min­be­stä­ti­gung. Die ge­naue Ter­min­ver­ga­be er­folgt kurz­fris­tig, spä­tes­tens am Vor­tag der Imp­fung. Auf­grund der Viel­zahl der Erst-Imp­fun­gen kann dies eine Zeit bis nach Os­tern in An­spruch neh­men. Die Zweit-Imp­fun­gen wer­den vor­aus­sicht­lich bis An­fang Mai ab­ge­schlos­sen sein. Im Be­rufs­bil­dungs­be­reich Cam­pus Q (Jo­sef­haus) nahe der Haupt­werk­statt wird das DRK ein Impf­la­bor ein­rich­ten. Es ist bis zum Impf­start wei­ter­hin mög­lich, die not­wen­di­gen Un­ter­la­gen in der Ca­ri­tas-Werk­statt vor­zu­le­gen, um eine Impf­mög­lich­keit in un­se­rem Hau­se zu wahr­zu­neh­men. All­ge­mei­ne Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen des Ro­bert-Koch-In­sti­tuts zur Co­ro­na-Schutz­imp­fung in Leich­ter Spra­che fin­den sich hier. Die Imp­fung ist für alle Be­schäf­tig­ten selbst­ver­ständ­lich frei­wil­lig. Be­schäf­tig­te, die sich für die­se Imp­fung ent­schei­den, schi­cken das un­ter­zeich­ne­te Auf­klä­rungs­blatt und die Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung an die Ca­ri­tas-Werk­statt. So­weit die Zu­stim­mung zur Imp­fung in den be­nann­ten Auf­ga­ben­kreis ei­ner Ver­tre­tungs­per­son ge­hört, sind die Un­ter­la­gen auch von die­ser Per­son zu un­ter­zeich­nen. Die Un­ter­la­gen sind ab­ge­stimmt auf den vor­ge­se­he­nen mRNA-Impf­stoff von BionTech/Pfizer. Fra­gen zur Imp­fung be­ant­wor­ten wir Ih­nen gern über un­se­re E‑­Mail-Adres­se info@caritas-werkstatt.de.

Co­ro­na-Ti­cker (17.03.2021)

Co­ro­na-Ti­cker (17.03.2021)

Nach den po­si­ti­ven Be­fun­den von meh­re­ren Be­schäf­tig­ten auf Co­vid-19 hat das Ge­sund­heits­amt Ober­ha­vel heu­te für alle Kon­takt­per­so­nen im Be­rufs­bil­dungs­be­reich Cam­pus Q der Haupt­werk­statt eine Qua­ran­tä­nean­ord­nung ver­an­lasst. Dies be­trifft alle drei Lehr­gän­ge Grün­team, Gas­tro­no­mie & Ser­vice und Rad & Tat. Alle Be­tei­lig­ten er­hal­ten ei­nen per­sön­li­chen Ter­min für ei­nen PCR-Test, vor­aus­sicht­lich am Mon­tag, 22.03.2021. Ab­hän­gig von den Test­ergeb­nis­sen wird das Ge­sund­heits­amt mit der Ca­ri­tas-Werk­statt das wei­te­re Vor­ge­hen abstimmen.

Impf­an­ge­bot für Be­schäf­tig­te der Ca­ri­tas-Werk­statt (Up­date 16.03.2021)

Impf­an­ge­bot für Be­schäf­tig­te der Ca­ri­tas-Werk­statt (Up­date 16.03.2021)

Der DRK-Lan­des­ver­band Bran­den­burg e.V., der auch die Impf­kam­pa­gne der Ein­glie­de­rungs­hil­fe ko­or­di­niert, hat uns heu­te in­for­miert, dass die Co­ro­na-Schutz­imp­fun­gen in der Ca­ri­tas-Werk­statt vor­aus­sicht­lich in der Wo­che ab 29.03.2021 be­gin­nen wer­den. Auf­grund der Viel­zahl der Erst-Imp­fun­gen kann dies eine Zeit bis nach Os­tern in An­spruch neh­men. Alle Be­schäf­tig­te, von de­nen uns die Ein­wil­li­gung zur Schutz­imp­fung vor­liegt, er­hal­ten eine in­di­vi­du­el­le Ter­min­be­stä­ti­gung. Es ist da­von aus­zu­ge­hen, dass die ge­naue Ter­min­fest­le­gung kurz­fris­tig er­fol­gen muss. Die Zweit-Imp­fun­gen wer­den vor­aus­sicht­lich bis An­fang Mai ab­ge­schlos­sen sein. Bis Frei­tag, 19.03.2021 ist es wei­ter­hin mög­lich, die not­wen­di­gen Impf­un­ter­la­gen in der Ca­ri­tas-Werk­statt vor­zu­le­gen, um eine Impf­mög­lich­keit in un­se­rem Hau­se zu wahr­zu­neh­men. All­ge­mei­ne Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen des Ro­bert-Koch-In­sti­tuts zur Co­ro­na-Schutz­imp­fung in Leich­ter Spra­che fin­den sich hier. Die Imp­fung ist für alle Be­schäf­tig­ten selbst­ver­ständ­lich frei­wil­lig. Be­schäf­tig­te, die sich für die­se Imp­fung ent­schei­den, schi­cken das un­ter­zeich­ne­te Auf­klä­rungs­blatt und die Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung an die Ca­ri­tas-Werk­statt. So­weit die Zu­stim­mung zur Imp­fung in den be­nann­ten Auf­ga­ben­kreis ei­ner Ver­tre­tungs­per­son ge­hört, sind die Un­ter­la­gen auch von die­ser Per­son zu un­ter­zeich­nen. Die Un­ter­la­gen sind ab­ge­stimmt auf den vor­ge­se­he­nen mRNA-Impf­stoff von BionTech/Pfizer. Fra­gen zur Imp­fung be­ant­wor­ten wir Ih­nen gern über un­se­re E‑­Mail-Adres­se info@caritas-werkstatt.de.

Bluts­brü­der in rot und weiß

Bluts­brü­der in rot und weiß

Je­der drit­te Mensch ist im Lau­fe sei­nes Le­bens auf eine Blut­spen­de an­ge­wie­sen. 15.000 Blut­kon­ser­ven wer­den täg­lich in ganz Deutsch­land be­nö­tigt und ret­ten buch­stäb­lich Le­ben. Da­für ma­chen das Deut­sche Rote Kreuz und die Ca­ri­tas-Werk­statt ge­mein­sa­me Sa­che: Ab so­fort ist die Haupt­werk­statt of­fi­zi­el­le An­lauf­stel­le für den Blut­spen­de­dienst des DRK in Ora­ni­en­burg. An zwei Nach­mit­tag im Mo­nat steht der Spei­se­saal der Ca­ri­tas-Werk­statt für Blut­spen­den der Öf­fent­lich­keit zur Ver­fü­gung. Die ge­nau­en Ter­mi­ne fin­den Sie hier.